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6. Zu einem hiesigen Silberarbeiter wird ein Knabe in die Lehre gesucht. Das Nähere in der Expedition.

7, Bei Schuhmachermeister Heydt, gegenüber dem Spiegel, ist für einen wohlgezogenen Jungen eine Lehrstelle offen. . ,

8. Es wird von einem hiesigen Schneidermeister ein Lehrling gesucht. Bei der Expedition das Nähere.

Dienstsuchende Personen.

I.Eine Schenkamme sucht einen Schenkdienst und kann sogleich eintreten. Das Nähere ertheilt die Redak­tion. '

Auszuleihende Kapitalien.

1. 500 fl. VerwaltungSgelder gegen gerichtliches Un­terpfand zu 4 pCt. sind zum Ausleihen bereit, bei Verganthungsschätzer Schmidt.

2. 1200 fl. Kapital liegen gegen Hinlängliche, Sicher­heit zum Ausleihen bereit. Die Expedition sagt wo.

3. 1500 fl. Kuratelgclder gegen hypothekarische , Si­cherheit in hiesige Stadt, sogleich. Das Nähere bei Jean Dietzel, oder Peter Albert.

4. 3600 fl. sind bis Ultimo Mai l. J., gegen hypo­thekarische Sicherheit zu verleihen. Das Nähere sagt die Redaktion.

5. 500 fl. sind gegen einen guten Versatz zu, verlei­hen , bei den unterzeichneten Vormündern in Kes­selstadt. J. Lamm und Georg Gilberd.

Todesanzeige.

1. Am 25. v. M., Morgens 10 Uhr, starb meine geliebte Ehegattin, nach dreijährigem Krankenla­ger , an den Folgen einer zugetretenen Hirnkrank­heit im 31. Lebensjahr. Der Gatte und zwei Hin­terbliebene Kinder weine» der edlen Verbliche­nen nach. Beileidsbezeugungen würden den Schmerz nur erhöhen. J. Dübenex, Graveur.

Vermischte Anzeigen.

1. Ein Acker im neuen Feld zu vermiethen oder zu verkaufen. Die Expedition sagt wo.

2. Es wünscht eine Familie einige Kinder in Kost und Wohnung zu nehmen. Wo? sagt die Expe­dition.

3. Alle diejenigen, welche geneigt sind, in diesem Jahre Cichorien zu bauen, werden hiermit aufge­fordert, die Morgenanzahl spätestens in 14 Tagen in der Cichorienkaffeefabrick in Kesselstadt anzumel- ven. - Obgleich die Witterung im vorigen Jahre oem Elchonenbau nicht ganz günstig war, so hat

es sich doch erwiesen, daß derselbe vortheilhafter wie fast jeder andere Anbau ist, indem manche Ablieferung einen Ertrag von 60 bis 70 fl. von einem Morgen Land abgeworfen hat.

Kesselstadt bei Hanau den 18. Febr. 1836.

4. Ich mache meinen geehrtesten Freunden und Gönnern die Anzeige, daß das Schönwaschen der Strohhüte den Anfang nimmt. Diejenigen, die mich mit dieser Arbeit beehren, werden mich gewiß mit der größten Zufriedenheit verlassen, um so ge­wisser kann ich dieses versprechen, indem ich eine neue Einrichtung getroffen habe.

M. Lucan, Wittwe, unweit der weißen Lilie.

5. Da mit dem 1. März d. I. die Versendungen von Strohhüten für das Schönwaschen derselben, bei Unterzeichneter ihren Anfang nehmen, und da­mit von 8 Tagen zu 8 Tagen fortgesetzt werden, so bringt dieselbe solches mit dem Anfügen zur Kenntniß des hiesigen und auswärtigen Publikums, daß sie in der Kürze auch eine Sendung von neu­en,Strohhüten in allen Gattungen und in ver­schiedenen Farben und den neuesten Fa^ons erhal­ten, und solche in dem billigsten Preise ablassen werde. Hanau den 23. Febr. 1836.

Jea Brienne.

6. Knochcufett, billig und gut, kauft die Waiseuhausbuchdrucrerei.

7. Ich mache die Anzeige, daß das Schönwaschen der Strohüte wieder seinen Anfang nimmt.

Hochre u th er, wohnhaft am Nürnbergerthor.

8. Allen Freunden der Heilbronner Bleiche mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß die Einsamm- lung der Tücher für diesen Sommer" ihren An­fang genommen hat. Da bei billigen Bleichprei­sen die schönste Weiße und beste Ausbleichung der Tücher versichers werden kann, so hoffe ich, ein geehrtes Publikum wird nicht ermanglen, mich mit seinen Aufträgen zu beehren, indem schon eine Rei­he von Jahren alle Interessenten ihre Tücher zur vollkommenen Zufriedenheit zurück erhalten haben. Die erste Versendung geschieht im März und wird bis Ende Juli damit fortgefahren.

Wilhelmine A. Cotrell, an der französischen Allee.

9. Ein achtbares Frauenzimmer aus Hanau ist ent­schlossen , eine Anstalt zu errichten, in welcher El­tern, die ihr Beruf an einen Wohnort fesselt, der ihnen unmöglich macht, ihren Kindern oder auch erwachsenen Töchtern, einen guten Unterricht ge­ben zu lassen, Gelegenheit finden, diesem Bedürf­nisse abzuhelfen. Indem hier gegen ein sehr mä­ßiges Kostgeld, die Pflege und moralische Aufsicht der Kinder gewissenhaft übernommen wird, kön­nen diese, nach eigener Wahl der Eltern, eine oder