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tung anher abliefern zu lassen. Grebenstein am 11. Dezember 1835.

Kurfürst!. Justizamt. das. Junghans.

Signalement. Alter: 38 Jahre; Größe: 5 Fuß 3 Zoll; Haare: blond; Stirn: bedeckt; Au­genbraunen: braun; Augen: blau; Nase: klein; iNund r gewöhnlich; Bart: braun; Zähne: gesund; Kinn: rund ; Gesichtsfarbe; gesund; Gesichtsform: länglich; Gestalt: gesetzt; Sprache: gewöhnlich.

Will Fritzlar. Der unten signalisirte, durch Be­schluß surf. Provinzialpolizeidirektion zu Cassel vom 1. Okt. L I. versuchsweise aus dem Zwangsarbeits- Hause entlassene Taglöhner Wilhelm Buck aus Zim- mersrode hat sich der über ihn angeordneten Poli­zeiaufsicht entzogen und sich dem Vagabundenleben wieder ergeben.

Alle Polizeibehörden werden daher ersucht, den­selben im Betrctungsfalle zu verhaften und hier­her abliefern zu lassen. Fritzlar am 10. Dez. 1835. Der Landrath Reichard.

Signalement. Wilhelm Buck aus Zim- mersrode, Taglöhner, 52 Jahre alt, hat schwarze Haare, hohe Sirn, blonde Augenbraunen , graue Augen, gewöhnliche Nase und Mund, längliches Gesicht, gesunde Gesichtsfarbe und ist mittelmäßi­ger ètatuw _________________________

Land esverweisluig.

824. Ziegenhain. Der Schneidergeselle Karl Hermann aus Völkershausen, im Grvßherzog. thum Sachsen-Weimar, ist im hiesigen Kreise durch die Gendarmerie bettelnd betreten, deßhalb in Gemäßheit der §§. 7 u. 13 dèr Verordnung vom 29. Nov. 4823 ausgewiesen und aus den Schub in seine Heimath transportirt worden, was hiermit unter Beifügung seines Signalements zur öffent­lichen Kenntniß gebracht wird. Ziegenhain am 15. Dez. 1835.

Kurfürstl. Kreisamt daselbst. Hüpeden.

S f g n a l e m e n t.

Wer: 19; Jahre; Größe : 5 Fuß 5 Zoll; Statur: untersetzt; Haare: dunkelblond; Stirn : offen; Au- genbraunen: blond; Augen: blau ; Nase: stumpf; Mund: klein; Kinn: rund; Bart: schwach; Ge­sicht länglich; Gesichtsfarbe: gesund. Besondere Kennzeichen: keine.

925. Hanau. Der hierunter näher beschriebene Dienst­knecht P h i l i p p H u b e n t ha l aus Wahlhausen, im Königreich Preußen , ist wegen Diebstahls von kurfürstl. Obergericht,. Kriminalsenats zu Cassel, zu einer neunmonatlichen Zuchthausstrafe sowie zur Landesverweisung verurèheilt, ,und ihm die Rück­kehr in das kurhess Gebiet, unter Androhung här­terer Zuchthausstrafe, untersagt worden, welches allen Behörden, die es angeht, zur Nachricht be­kannt gemacht wird, Hanau den 18: Dez. 1835. Kurs, Polizeidirektion der Proving Hanau.

Dr. Hupfeld.

Signalement des Philipp Hübenthal, aus Wahlhausen, im Königreich' Preußen.

Alter: 34 Jahre; Größe: 5 F. 4 Z.; Haarest dunkelbraun; Stirn: bedeckt und niedrig; Augen­braunen: dunkelbraun; Augen: braun; Mund: gewöhnlich; Kinn: spitz; Gesicht: länglich; Bart: dunkelbraun;, Zähne: die Backenzähne mangelhaft. Gesichtsfarbe: bräunlich; Statur: schlank, etwas gebückt. Besondere Kennzeichen: Ain linken Ba­cken eine Narbe von der Größe eines pr. Silber- groschens, an welcher Stelle der Bart fehlt.

Verlorne Gegenstände.

926. Fritzlar Der Schneidergeselle Hcinr. Christoph Lösekrug aus Wiershausen, im Hannov., hat angeblich am 22. d. M. zw. Jesberg und Gilser­berg fein, zu Dransfeld am 11. April 1830 aus­gestelltes Wanderbuch verloren. Der Finder wird ersucht, dasselbe hierher abzugeben Zugleich wer­den alle Polizeibehörden hiervon, des etwa vorkom­menden Mißbrauchs wegen, in Kenntnß gesetzt.

Fritzlar am 24. November 1835.

Der Landrath Reichard.

927. Ein schwarzseidener Beutel mit Blumen, und an beiden Enden Quasten.

928. Ein kleiner rothbaumwollener Regenschirm. 929. Ein Sporn.

930. Ein schwarz seidener Arbeitsbeutel, mit einem leinenen Taschentuch, Strickzeug, einem kleinen Schlüssel und einem Theaterbillet mit dem Namen deo Eigènthümers.

931. Ein weißes leinenes rothgezeichnetes Taschentuch. 932. Ein halbjähriger weißer Pinscher,, weiblichen Ge­schlechts.

933. Eine Brille mit blauem Stahlgestell u. Etuis. 934. Am 21. d. M. ein Paket mit alten Büchern. Hanau den 23. Dez. 1835.

Aus kurfürstl. Polizeidirektion.

Gefundene Gegenstände.

935. Am 8. d. M. ein Tabacksbeutel, roth und schwarz mit goldner Eichelguirlande und Eichelquasten.

936. Fritzlar. Ein wohl verschlossenes Kistchen von Eichenholz,/ ungefähr, 60' bis 7Q %. schwer', dessen Inhalt unbekannt ist, wurde am 16. d. M. auf der Frankfurter Straße, zwischen Deute und Niedervorschütz gefunden, und wird vom Bürger­meister Bobel zu Maden aufbewahrt.

Der sich befriedigend ausweisende Eigenthümer kann solches daselbst in Empfang nehmen. Fritzlar am 19. November 1835.

Der Landrath Reichardt.

Erledig u u g e ii.

937. Elisabeth Bätz' aus Ziegenhain, ist ver­haftet.

938. Der Hufschmiedegesell Johann Martin Schüler aus Grumbach, ist verhaftet.

939. Hanau Peter Gatthof von Großauheim (Steckbrief Nr. 866 u. 872) hat sich freiwillig sistirt.