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fen ist. Meine Weine kann ich , mit gutem Gewissen als preiswürdig und vorzüglich empfehlen, und ich werde nichts verabsäumen, um das mir geschenkte Sommerzutrauen, auch jetzt zu rechtfertigen.
Hochachtungsvoll
F. A. Boller.
9. Die unterzeichneten Vormünder über die Jean Steinsche Masse sehen sich zu der wiederholten Bekanntmachung veranlaßt, daß sie keine Forderung, wie sie auch Namen haben möge, berichtigen können , wozu nicht ihre Einwilligung vorausgegangen ist. Hanau am 12. Dez. 1835.
J. A. Herold. Gottsi Storck.
10. Diejenigen, welche ihre Forderungen an die Re- viersörster Alberts Wittwe dahier im Jahre 1833 bei großherzogl. Landgericht zu Steinheim angezeigt und liquid gestellt haben, können solche bei dem unterzeichneten Kurator in Empfang nehmen. Steinheim den 19. Dezember 1835.
Heu slein, Schulrektor.
11. I ohann Wilhelm Grasmeher, wohnhaft bei Frau Gärtner Lamy, gegenüber der Heuwaage, empfiehlt sich mit seiner gut eingerichteten Weberei, sowohl in baumwollenen Zeugen aller Art, sowie auch in Leinentuch, Gebild u. dgl. Durch gute Arbeit und reelle Bedienung wird er sich stets das Zutrauen zu erwerben suchen.
12. Es werden mehrere uugeplattete, wo möglich, sehr feuchte Keller zu miethen gesucht.
13. Wer Dickwurzeln (Kiel, Klumpen) abzugeben hat, der wende sich bei Zeiten an die Cicborien- kaffeefabrik in Kesselstadt. Die Ablieferung kann jedoch nur bei gelinder Witterung nach und nach und auf vorher festgesetzte Tage geschehen.
Kesselstadt bei Hanau den 24. Dezember 1835.
14. Den 2. Feiertag ist Vamhall, bei A. F it ch s.
15. Bei Unterzeichnetem ist nächsten Samstag, als den 26. d. M., Tanzmusik an- zutreffen. J. P. Müller, wohnhaft am Main.
16. Den zweiten Festtag ist großer Vaur- Hall im Goldstein, wozu höflichst entladet Stiernberg.
17. Der Beifall, welchen das durch seine Güte und aromatischen Geschmack ausgezeichnete baiersche Bier in hiesiger Um^e» gend gefunden, hat mich veranlaßt, eine Brauerei nach der in Baiern üblichen Art einzurichten. Das bereits produzirte Bier, wovon Proben bei kurfürstlicher Polizei- direktion vorliegen, wird dem baierschen
in keiner Hinsicht nachstehen, und die Folge dürfte nur Verbesserung desselben her- beiführen. Indem ich dieses dem verehrten Publikum ergeben^ anzeige, bemerke ich, daß ich am 26. Dezember (als den zweiten Feiertag), das erwähnte Bier in Zapf nehme, und daß der gewiß wenig erhöhete Preis zu 6 kr. pr. Maas, mit dessen Güte in Einklang stehen wird. Um geneigte Abnahme bittet
P. B e ck, zum rothen Ochsen.
Allgemeine Verfügungen und Bekanntmachungen der Oberbehörden.
1. Nachdem durch das erfolgte Ableben des Registra- tors Hornschu die Stelle eines Kanzlisten bei der Expedition des Oberappellationsgerichts erledigt worden ist, so wird solches vorschriftsmäßig hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Cassel am 10. Dezember 1835.
Kurhessisches Oberappellatwnsgencht. Du ysing.
ges. Strippelmann.
Besondere Bekanntmachungen der Verwal- tungs- und hinaus beworben.
1. Da in dem am 29. v. M. zur anderweiten 6jäh- rigen Verpachtung des in hiesiger Gemarkung dem Staate zustehenden Schäfereiweidgangs, welcher, einschließlich des in 60 Stück Beitrieb bestehenden Antheil des Kommerzienraths Leister, mit 325 Stück Schafen betrieben werden darf, gestandenen Lizitationstermin keine Pachtliebhaber erschienen und somit keine Gebote erfolgt sind , so wird zum nochmaligen öffentlichen Ausgebot ein anderer Termin auf Montag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, anberaumt, wozu Pachtliebhaber hiermit eingeladen werden. Windecken am 14. Dez. 1835.
Kurfürstliche Renterei daselbst.
B o d e.
Verehelichte) Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt. -
Verehelichte.
In der evangelischen Gemeinde der ~ Marienkirche.
Den 20. Dez. Karl August König, Bürger und Bijoutier, mit Jungfrau Marie Willmann.