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selbe bekleidet: 1) mit einer blauen wollenen Jacke; 2) einer Weibskappe; 3) einem leinenen blauen Rock und 4) ledernen Schuhen.

870. Fulda. Fidelius Schäfer, vulgo Kon­rad , a. Magdlos, steht unter polizeilicher Aufsicht und hat sich dieser durch unerlaubte Entfernung entzogen.

Unter Beifügung des Signalements werden deßhalb die betreffenden Polizeibehörden aufgefor­dert, auf denselben achten und ihn im Betretungs- falle verhaften und abliefern zu lassen. Fulda den 28. November 1835.

Der Landrath, Fondy.

Signalement. Alter: 30 Jahre; Größe: 5 Fuß 3 Zoll; Haare: blond; Stirn: breit; Au­genbraunen: blond; Augen: blau; Nase: klein; Mund: dick; Zähne: gut; KinN: rund; Gesicht: oval; Farbe: gesund; Statur: mittet

871. Die beiden unten signalisirten Geschwister Hanna Umbach und Andreas Umbach aus Fambach, haben sich vor einiger Zeit aus ihrer Heimath heimlich entfernt, und ist deren jetziger Aufenthaltsort unbekannt.

Alle Gerichts- und Polizeibehörden werden da­her hierdurch ersucht, die beiden gedachten Ge­schwister im Betretungsfalle arretiren und anher abliefern zu lassen. Schmalkalden den 24. No­vember 1835.

Kurfürstliches Kreisamt. Für den Landrach, der Sekretar. Wolf.

Signalement der Hanna Umbach. Alter: 13 Jahre; Größe: 4 Fuß 6 Zoll; Haare: schwarz; Stirn: gewöhnlich; Augenbraunen: schwarzbraun; Augen: schwarz; Nase und Mund: Mittel; Zähne: gur; Kinn: oval; Gesicht: länglich; Farbe: gesund; Statur: klein;

Signalement des Andreas Umbach. Al­ter: 10 Jahre; Größe: 4 Fuß 1 Zoll; Haare: blend; Stirn: hoch; Augenbraunen: blond j Au­gen: blau; Nase: stumpf; Mund: mittet; Zähne: gut; Kinn u. Gesicht: oval; Farbe: blaß; Sta­tur: klein.

§72 . Hanau. Der Weißbindergeselle Peter Gatt­hof von Großauheim, unten näher bezeichnet, steht bei unterzeichnetem Gerichte, wegen Dicbstahls, in Untersuchung, und sein gegenwärtiger Aufenthalt ist unbekannt. Es werden deßhalb alle Justiz- und Polizeibehörden ergebenst ersucht, denselben, wo er sich findet, alsbald verhaften und an uns abliefern zu lassen. Hanau am 6. Dezemb. 1835.

Kurfürstliches Landgericht.

B e ch t e l.

vt. M arth.

Signalement.

Alter: 34 Jahre; Größe: 4 Fuß 11 t Zoll (rhein.) Statur, schmächtig; Gesichtsfarbe, blaß; Gesichrs- form: rund; Haare: schwarz; Augen: blau; Au­genbraunen: schwarz; Bart: braun; Backenbart: braun; Mund: gewöhnlich; Lippen: gewöhnlich; Stirn: niedrig, bedeckt; Nase:- etwas gebogen; Kinn: rund; Zähne: gelb, fehlerhaft. Besondere Merkmale: An der oberen Kinnlade fehlen auf bei­den Seiten 2 Zähne.

873. Hanau. Die Dienstmagd Katharine Kai­ser aus Kirchbrachc steht bei unterzeichnetem Ge­richte , wegen mehrerer Vergehen, in Untersuchung und hat sich bereits im Monat Mai d. J. heimli­cherweise von hier entfernt. Ihr Aufenthalt hat bis jetzt nicht ermittelt werden können, und deß­halb werden alle Justiz- und Polizeibehörden dienst- ergebcnst ersucht, solche, wo sie sich findet, verhaf­ten und an uns gefällig abliefern zu lassen. Ha­nau am 5. Dezember 1835.

Kurfürstliches Landgericht. Bechtel.

vt. Marth.

Landesverweisun g.

874. Hanau. Der hierunten näher beschriebene Schuhmachergeselle Fried rich - Wilh. Ferdi­nand Panthon aus Schlowe, in Hinlerpom- mern, ist wegen Gebrauch eines falschen Wander- buchs'von kurfürstlichen Obergerichte, Kriminalse­nats zu Rinteln, zu einer zweimonarlichen Zwangs- arbeitshausstrafe, sowie zur Landesverweisung ver- urtheilt, und ihm die Rückkehr in das kurhessische Gebiet unter Androhung angemessener Zuchthaus­strafe untersagt worden,' welches allen Behörden, die es angeht zur Nachricht bekannt gemacht wird. Hanau den 26. Nov. 1835.

Kurf. Polizeidirektion der Provinz Hanau. Dr. Hupfeld.

S ignalement'

des Friedr. Wrlh. Ferdinand Panthon aus Scklowe.

Alter: 284 Jahre; Größe: 5 F. 6 Z.; Haare: dunkelblond; Stirn: bedeckt; Augenbraunen: dun­kelblond; Augen: blau; Nase: länglich und spitz; Mund: klein; Kinn: gewöhnlich; Gesicht: läng­lich; Statur: schlank. Besondere Kennzeichen: hat kleine Blatternarben im Gesicht.

Ausgewiesene, in Gcmäßbeit des §. 7. der Verordnung vom 29. November 1823.

875. Marburg. Zinngießer Wilhelm Wald­schmidt aus Kesselbach im großherzogl. Hess. Kreise Grünberg- durch Beschluß der Polizeidirektion da- hier vom 27. November d. J.