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2. 500 fl., ganz odervcrtheilt, gegen gerichtliche Hypothek, vorzüglich in den Aemtern Bergen und Bockenheim. Das Nähere in der Sterngasse, Nr. 179 dahier oder bei Herrn Psarrer Jung in Bi- schoffsheim.

3. Von dem Vermögen der Kirche zu Herolz kön­nen 420 fl. gegen" gerichtliche Versicherung aus- geliehen werden.

4. Mit der verzinslichen hypothekarischen Anlage mehrerer ansehnlichen Kapitalien beauftragt, er­suche ich hierauf Rcflektirendc sich an mich wen­den zu wollen. Hanau den 27. Septt 1835.

Der Obergerichtsanwalt

_________________________________B ist ch iere.

Tod esanzeig e.

1. Dem Gebieter über Leben und Tod gefiel es, gestern Abend um 9 Uhr meine geliebte Gattin Elisabeth Marie, geborne Donne, in ihrem 63. Lebensjahre und im 19. unserer vergnügten Ehe aus dem Zeitlichen in jene frohe Ewigkeit abzurufen. An ihr verlor ich eine treue Gattin und gefühlvolle Mutter meiner drei Söhne, welche mir mir ihren Verlust beweinen. Unter Verbittung aller Beileidsbezeigung mache ich dieses allen un­fern Verwandten und Freunden hiermit bekannt, und empfehle mich und meine Söhne zu deren fernerem Andenken und Freundschaft. Hanau, den 24. September 1835.

Johann Peter Albert.

2. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, allen Verwandten und Freunden das am 25. d. M. er­folgte Ableben unsers geliebten Sohnes, respekti­ve "Bruders, Wilhelm Ohl, im 29. Jahre sei­nes Lebens, nach einer langwierigen Krankheit be­kannt" zu machen, und bitten, tief gebeugt durch diesen so harten Fall, um stille Theilnahme. Ha­nau den 28. Lept. 1835.

Die Eltern und Geschwister des Verstorbenen.

A m G r a b e

meines verblichenen Freundes

W i l h e l m O h l.

Freundschaft zog mit zartem Bande

Mich zu Dir, wo freudig Du gewallt,

L ch! zu frühe, an des Grabes Rande Hingerissen, ist Dein Herz mir kalt.

Doch Du starbst, um schöner zu entblühen, Wo der Erde Stürme Dir nicht drohn, Ueberhoben aller Lebensmühen, Erntest Du der reinen Seele Lohn.

Drum weinet nicht ihr tiefgebeugte Eltern, Was so theuer euren Herzen war, Dort in jenen Himmelszeltern

Finden wir uns offenbar.

Gewidmet von seinem Freunde & S.

Elegie am Grabe der Jungfrau Johanne Bott, gewidmet v n ihrer Freundin M . . . .

Sie schlug erlösend schlug die letzte Stunde, Geheimnißvoll und ernst und feierlich;

Da flüsterten aus einem Geistermunde Die sanften Worte: Frieden über Dich!

Verhallt war, gleich Aeolsharfentönen, Die Stimme, "die zur bessern Welt Dich rief, Um Deine Stirn sah man Verklärung krönen, Der Engel winkt Dein müdes Aug' entschlief.

So schlaf' in Frieden, schlafe sanft im Wehen Der Thränenweide, die Dein Grab jetzt deckt, Bis wir uns dort einander wieder sehen, Wenn uns der Strahl des neuen Morgens weckt.

Vermischte Anzeigen.

1, Le Professeur soussigne

a 1honneur dannoncer au Public que le pre- mier dOctobre proehaiu 11 ouvrira chez lui uns classe de Francais.

Pour la faciüte de chaeun, gt poür repondre aux desirs qui lui en out etSSnanifestes, les le- cous aurout lieu tous les jours depuis six jusqua huit heures du soir.

Boucher.

Loge maintenant chez monsieur Soinmer, Con- trhleur des contributions, No. 44. dans la vicille ville:

Logera, a partir du Ir. dOctobre, chez mon­sieur Horst, (Kirchengasse) , No. 680, dans la ville neuve.

2. Unterzeichneter ertheilt Unterricht in der griechi­schen, lateinischen, französischen und deutschen Sprache, so wie auch in der Geschichte /Ortho­graphie , Litteratur u. s. w. Hanau, den 45. September 1835.

Hadermann, Littcratus, wohnhaft bei Herrn M.. Horst.

3. Ein noch gutes brauchbares .Regenfaß von der ersten Größe wird zu kaufen gefuäss. Von Wem? sagt die Redaktion.

4. Der Unterzeichnete macht hierdurch bekannt, daß er sein Silberwaarengeschäft wieder auf alleinige Rechnung betreibt, und daß wieder, so wie früher, beständig vorräthige Waaren zu den möglichst bil­ligsten Preisen zu" haben sind, und empfiehlt sich zu gefälliger Abnahme und Aufträgen ergebenst.

C. 8- Hausotter, Silberarbeiter.

5. Um vielfältigen Unannehmlichkeiten zu begegnen, sehen sich die Unterzeichneten veranlaßt, ihren ge-