Einzelbild herunterladen
 

570

tu machen und gehörig zu begründen. Steinau Ven 3L Juli 1835.

Surf. Justizamt. Sold an.

V. A.

▼t. Cöfter.

& Steinau. Wegen rückständiger öffentlichen Ab­gaben soll dem Peter Knobeloch zu Steinau nach­stehendes Grundstück: ein Baum- und Grasgarten am Schafhof, neben Hrn. Fink, von 24 R., öf. fentlich meistbietend verkauft werden, wozu erster Derkaufstermin auf den 29. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, eventuell zweiter Verkaufster- min auf den 20. Oktober d. I., und dritter Ver- kaufSLermin auf den 17. November d. I. an« beräumt worden. Kaufliebhabern dient dies zur Nachricht, etwaige Pfandberechtigte aber werden hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche im ersten Ver­kaufstermine , bei Meldung des gemeinrcchtliHN Nachtheils, geltend zu machen und gehörig zu be­gründen. Steinau, den 31. Juli 1835.

Kurf. Justizamt. Soldan.

V. A.

vt. Güster.

7. Hersfekd. Die Stelle eines Gerichtsboten bei unterzeichnetem Landgerichte für denjenigen Ge- richtsbezirk, welcher auf dem rechten Fuldaufer be­legen, ist dermalen erledigt, und werden daher befähigte Bewerber hiermit aufgefordert , sich per. Kbci unterzeichneter Stelle, unter Vorlegung forderlichen Zeugnisse, binnen vier Wochen zu melden. Mit obiger Stelle ist ein ständiges Diensteinkommen an Baar-, Frucht- und Holz- besoldung von 100, und ein unständiges von cir- ca 50 Thalern verbunden. Hersfeld, am 28. Ju­li 1835.

Kurfürstl. Hess. Landgericht. Wachs. lu fidem Schraub.

8 Katholischwillenroth. Nachdem durch De­kret vom gestrigen Tag in Sachen des Abraham Katz basier als Cessionar des Johannes Krack zu Katholischwillenroth, gegen KaSpar'S und des­sen Ehefrau daselbst, wegen hypothekarischer Forde­rung, der Verkauf nachstehender den Letzteren ge­hörigen und in dasiger Gemarkung gelegenen- terstücke) als: 1) 3 M. Acker in der Breiten- lache genannt, stößt an Johannes Noll; 2) 2 M. do. den Langentrieb genannt, stößt ün Johannes Huber und Nikolaus Koch; 3) 3M. do. den Haa- senroth.genannt, stößt an Schultheiß Wilhelm, erkannt und hierzu erster Termin auf den 5. Ok­tober l. I., für den Fall, daß der Zuschlag nicht erfolgt, aber 2. Termin auf den 2. Nov., jedesmal Vormittags 11 Uhr, auf hiesiger Amtsstube, und .

dritter Termin auf den 30. Nov., Nachmittag» 2 Uhr, in loco Katholischwillenroth anberaumt wor­den ist, so wird solches hierdurch mit dem Anfü­gen bekannt gemacht, daß etwaige bessere Pfand­gläubiger ihre Ansprüche im ersten Verkaufitermine unterm Rechtsnachcheil des Ausschlusses geltend zu machen haben. Birstein den 8. August 1835. Kurfürstl. fürstl. isenb. Amt. Für die Ausfertigung. Poppelmann. Aktuar.

9. Hanau. Nachdem die Kuratoren der, vom ver­storbenen hiesigen Bürger Herrmann Pfalz nachge­lassenen , minderjährigen Kinder die diesen ange- fallene väterliche Erbschaft unter der Rechtswohl- that des Inventars angetreten haben, so werden auf deren weiteren Antrag alle diejenigen, welche an den Nachlaß deS gedachten Herrmann Pfalz Forderungen zu haben glauben, hierdurch vorge- laden, solche im Termine den 10. k. M., Vormit­tags 10 Uhr, dahier anzuzeigen und zu bescheini- gen. In diesem Termine soll, bei sich wahr­scheinlich ergebender Ueberschuldung, zur Abwen­dung eines Konkurses auch die Güte versucht wer­den , und haben sich deßhalb die etwa auftreten» den Bevollmächtigten mit deßhalbiger besonderer Vollmacht zu versehen. Gegeben Hanau am 4. August 1835. /"

Kurfürstliches Landgericht. Be chtel. vt. Marth.

10. Hintersteinau. Ausgeklagter Hypothrkschul. den halber sollen dem Heinrich Eirich und des­sen Ehefrau zuHintersteinau, sowie dem Johan­nes Jöckel daselbst nachstehende Immobilien, als: 1) ein Wohnhaus, Scheuer und Stallung, nebst einem dabei befindlichen Garten von 16 Ruthen; 2) ein Acker in der Füllbach, neben Georg Schnei­der und Heinrich Koch, von 3 V. 2 R.; 3) ein Acker vordem Wald, neben Peter Lang und Niko­laus Lang, von 1 B. 24; R.; 4) ein ditto auf der Oberrein, neben Georg Schneider und Georg Koch, von 1 V. 5; R.; 5) eine Wiese aus der Wart, ne­ben Georg Schneider und Nikolaus Bertold, von 20 * R.; 6) eine ditto, die Grauwiese, neben Ge­org Resch und Georg Schneider, von 25 t Ri; 7). _ eine Wiese vor dem Wald, neben sich selbst und Peter Lang, von 1 V.; 8) eine Wiese, die Zaun- wiese genannt, neben Georg Schneider und dem Klosterwasser, von 24 Z R. ; 9) ein Krautland am Steinberg, neben Georg Schneider und dem Pfarr- acker, von 14 j R., öffentlich meistbietend verkauft werden, wozu erster Verkaufstermin auf den 29. Sept. d. I., Nachmittags 2 Uhr, zweiter Verkaufs- tcrmin auf den 20. Okt. d. I., und dritter Ver- kaufstermin auf den 17. Nov. d. J. anberaumt worden. Kaufliebhabern dient dies zur Nachricht, etwaige Pfandberechtigte aber werden hierdurch auf» gefordert, ihre Ansprüche im 1. Berkaufstermine bei Vermeidung des gerneinrechtlichen Nachtheils