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Hanau. Donnerstag, den 16. Juli 18 3 5.

Kurfürstliche Ernennungen.

. Se. königl. Hoh. der Kurfürst haben dem kön. Mimjcbcn Gehelmerath und Leibarzt Ihrer Majestät der Königin, Dr. von Walther. in München, geiler Klasse des Haus­ordens vom goldenen Löwen allergnädigst verliehen.

®,e Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben

'chstihren außerordentlichen Gesandten und be- vollmachtlgten Mmistcr am k. k. österreichischen Hofe' wirklichen geheimen Legationörath von S t e u b e r jum Staatscath gnädigst zu ernennen. ' amib®»^^" ^""'"> ""b ®il'W d-b-n

den Landrichter Johann Philivv Karl Kür. stenau zu Rinteln', in gleicher Eigenschaft zum Landgerichte in Hersfeld, und den Amtsaktuar J^ hannes Lamöert in Schwarzenfels, in gleicher Eigenschaft zum Justizamte in Großenlüder zu ver-

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den zum Direktor des standesherrlichen Unterkonsi« storiums zu Wächtersbach vorgeschlagenen Justizbeam­ten Kröber daselbst zu bestätigen,

die erledigte erste Pfarrerstelle der Altstädter Ge­meinde zu Eschwege, dem bisherigen zweiten Pfar­rer der Neustädter Gemeinde und Rektor der Stadt­schule daselbst, auch Pfarrer des Vikariats Greben- dorf, Johann Christoph Hochhuth, und die erste Pfarrerstelle der Neustädter Gemeinde zu Esch­wege, dem zweiten Pfarrer der Altstädter Gemeinde zu Cassel, Lorenz Friedrich Lange, auch

die erledigte Pfarrei Elm, in-der Klasse Schläch­tern, dem Pfarrgehülfen Adolph Bode zu Mott- gers zu übertragen,

zur Versetzung der katholischen Pfarrer Kreißler von Großkrotzenburg nach Hofenfeld, Gnau von Hofenfeld nach Großauheim,"und Schell vonGroß- auheim nach Großkrotzenburg die landesherrliche Ge­nehmigung zu ertheilen,

Den Geheimesinanzrath Deines allhier zum Regimentskommandeur der hiesigen Bürgergarde, und

den Straßenbaumeister Spangenberg zu Esch­wege, zum Bataillonskommandeur der Bürgergarde daselbst zu bestellen,

die erledigte Stelle eines Arztes des französischen Hospitals zu Cassel, dem praktischen Arzte Dr. Wehr daselbst zu übertragen, und

den Professor und katholischen Pfarrer Multer zu Marburg, von dem ihm übertragenen Nebenaryte eines Mitgliedes der Direktion deS Schullehrersemi- nars daselbst, zu entbinden.