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einsehen zu sonnen, daß meine Vermögenszerrüt­tung nur daher rühre, daß es dem anmutigen ge­fiel^ meine nunmehr verstorbene Frau 3 Jayre auf das Krankenlager darnieder zu strecken, welches mir sehr viele Kurkosten verursachte. Allen die mich ken­nen, gebe ich die gewissenhafteste Versicherung, daß es nur mein eifrigstes Bestreben ist, die vom Schicksal geschlagene Wunde mit Gottes Hülfe zu heilen/ Gundhelm den 16. Febr. 1835.

Ullrich Löffert, Müller.

13 Die unterzei hneten Administratoren der Heinrich Blachierischen Stiftung bringen hierdurch den nach­stehenden Rechnungsabschluß pro 1834 in Gc- mäßhcit des §. 2. der Stiftungsurkunde zur öffent- lichen Kenntniß. „

Die Zinsen des Kapitalfonds betragen fl. kr. im Jahre 1834, vom 1. Jan. 1834, bis zu den respektiven Verfalltagen 2522 48 Hierzu das Guthaben der Armenkommis- swn vom Jahr 1833, von den bis En­de Dezember 1833 berechneten, im Jahr

1834 erst eingegangenen Zinsen . 913 39 3436 27 Verausgabt wmden im Jahr 1834: 1) Die Leibrenten pro 1834 st. kr. mit ... 2100 -

2) 10 % Kapitalerhöhung . 42 17

3) Unkosten . ... 20 44 Zahlung an die städtische Armenkasse . . . 1259 26

5) für eine außerordentliche Un­terstützung . . 14 — 3436 27 Saldirt sich. Hanau den 23. Februar 1835.

Fuchs. Gärtner. Möller. Reuß.

14. Am 18. d. M. hat sich ein großer schwarzer Hund, männlichen Geschlechts, verlaufen. Man.bittet den­jenigen, dem solcher zugelaufen ist, wieder abzuge- ben, bei Jakob Frick.

15. Am 18. dieses hat sich ein weißer langhaariger Hund, (eine Art Bologneser Race) verlaufen. Dem­jenigen , dem er zugelaufen, 'oder darüber Aus­kunft geben kann, beliebe es gegen eine Belohnung bei dem in der Expedition zu erfragenden Eigen­thümer anzuzeigen.

10. Am Montag ist eine Schürze gefunden worden. Der Finder ist in der Expedition-zu erfragen.

17. Erwirb ein Pferd zu ganz leichter Arbeit, auf 3 bis 4 Wochen, gegen eine angemessene Vergü- tung , und zwei große geräumige Keller, soviel als möglich in der Nähe des Kanalthors, zu miethen gesucht. Die Redaktion sagt von Wem.

18. Mit allen meinen bekannten Arbeiten verbinde ich die Anzeige, daß das Schönwaschen der Stroh­

hüte von allen Farben, sowie auch der Bordur- hüte, seinen Anfang genommen hat.

M. L u c a n Wittwe, wohnhaft in der Salzgasse, Nr. 987.

unweit der weißen Lilie.

19. Es wird eine freundliche nicht zu große Woh­nung , wo möglich, mit Gartenvergnügen, gesucht. Bei der Expedition das Nähere.

20. Daß auf Fastnacht Abend, den 3. März, der subskribirte Ball im Stiernbelgtschen Hanse abgehalten wird, mache ich Allen, welche sich dazu unterzeichnet haben, hier­mit bekannt, und bemerke, daß wer noch Lust zu uuterzeichneu hat, sich gefälligst an mich wende.

'Nikolaus Morgenweck, wohnhaft bei Wittwe Sichrer, in der Kreuzgasse.

Verehelichte, Geborne und Gestorbene

in hiesiger Stadt.

Vereheli chte.

In der evangelischen Gemeinde der

Mar ienkirche.

Den 23. Febr. Heinrich Karl Müller, Beisaß und Schuhmacher in der Altstadt, weil. Friedrich Müller gew. Läufers Sr. königl. Hoheit des Kur­fürsten von Hessen, nachgel. ehel. Sohn, und Johanne, Johannes Schleich, in der Altstadt, chel. Tochter.

In der evangelischen Gemeinde der Johann eskirche.

Den 18. Febr. Friedrich Grünewald, Bürger und Metzgermeister in der Neustadt, ein Wittwer, und Jungfrau Marie Margarethe, weil. Bal- thasar Geibel, gew. Bürgers und Schönfärbers in der Altstadt, nachgel. ehel. Tochter.

Den 18. Febr. Adam Rothermel, Bürger und Han­delsmann in der Neustadt, weil. Johann Adam Rothermel, gew. Bürgers und Bäckermeisters da­selbst, nachgel. ehel. Sohn, und Marie Annes, 'Peter Stock, Bürgers und Bäckermeisters in der Neustadt, ehel. Tochter.

Geborne.

In der evangelischen Gemeinde der Marienkirche.

Den 15. Jan. 'Heinrich David, Johann Philipp Zettelmann, Bürgers in der Neustadt, S.