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Einsicht und Lokalkenntniß erlangt- hat, um sein Geld auf die zweckmäßigste Weise und am rechten
Orte anzulegen.
Ueber Handwerker viel zu erwähnen, erlaubt Uns der beschränkte Raum dieser Blätter nicht, da eS bei der großen Anzahl und Verschiedenheit der Gewerbe zu sehr ins Detail übecgcheu würde; soviel sey jedoch gesagt, daß nur vorzüglich geschickte Arbeiter auf eine' sichere Anstellung rechnen.dürfen, dagegen minder gewandte schwerlich andere Beschäftigung alS Straßen - und Kanalbau finden werden.
Bei Ertheilung der vorstehenden Warnungen und Winke , hat uns einzig und allein der Wunsch beseelt, unsern lieben Landsleuten die Thränen der Reue zu ersparen, die wir so oft fließen sähen, und sie mit der'geringsten Erschöpfung ihrer Mittel und Kräftp zu ihrem Ziel zu führen , wo nothwendiger' Weise im Verhältniß zur Aussaat, nur, geerntet wcr- den,kann. Haben wir auch nur in einem einzigen Falle unsern "Zweck erreicht, so werden wir uns reichlich für unsere Mühe belohnt achten.
Es ist dem Menschen nur zu eigen, daß er die Vortheile der Gegenwart verkennt, und ferneres eingebildetes Glück überschätzt! Der, welcher im Vaterlande für sich und seine Familie ein mäßiges Auskommen genießt,-und sich die Achtung seiner Nachbarn erworben hat, setzt viel aufs Spiel, wenn er die Bande der Gewohnheiten zerreißt, und sich von Freunden und Vaterland trennt, um im fernen Welttheile sein Glück zu suchen. . Ihm wissen wir nicht beyer zu rathen, als: Bleibe im Lande und nähre dich redlich.
Baltimore den 3. Oktober 1834.
Unterzeichnet:
Charles W. Karthaus, Präsident.
F. W. Brune, Samuel Keerl ) Vizcprä- Solomon C'tting, Charles G. BoehmZ sidenten.
Z. J. Cohen jun, Eduard Kurtz, }
Charles- Diffenderffer, C. G. Peters, / Charles Fischer, J. Peter Strobelch Ver- I. I. Hoogewerff, G.A. v.Spreckelscn,? Walter. ÄonHil der Niederlande, A. Schumacher, I Wilhelm Hilberg , Bremer Konsul pro teiy.) C. F. Mayer, Konsulent.
F. E. B. Hintze, M. D. ) Verwalter. (
Edward Schwarze, M. D. ) B. I. Cohen, Schatzmeister.
Fredk. Focke, Sekretair der Gesellschaft.
C. W. Spilcker, Sekretair der Beamten.
Vormalige Beamte der Gesellschaft:
6hr. Mayer, Erpräsident der deutschen Gesellschaft und königl würtembergifcher Generalkonsul. chustus Hoppe/Expräsident.
™ Krantz, A. I. Schwarze, ZL,h. Cohen , M. D. Henry Schröder,
& C. Graf, " Jakob Small, '- -HambM.)er Vuekowsttl. Peter Sauerwein, John Hoffmann, P. B. Sadtler,
H. G. Jakobsen, C. A. Schäfer, KonstzW dänischer'Vijekon.ful.
W. Frick, Peter Sauerwein jun.
F. König, Charles Starcke, . I. P, Krafft, A. Wegner, M. D. KguMch preußischer Konsul. ; William Krebs.
F. L. Brauns, i Verwalter, f George Delius, ( Deputirte. H. H. Westphal, )
Besondere Bekanntmachmigen der Verrvnl- tmyö - und FinauzbehorLen.
1. Der Buchdrucker Wilhelm Cürth von hier hat um seine Entlassung . aus dem kurhessischen StaatSverbandc zum Zwecke der Niederlassung zu ArnSberg, im Königreich Preußen., nächgesucht, welches hiermit bekannt gemacht wird. Hanau am 14. Jan. 1835. .
Kurfürst!. Kreisamt. C o st er.
2. Bei der hier zu errichtenden Handwerksschule wird ein Lehrer für Plan und Bauzeichnung, Arithmetik und Geometrie gesucht. Bewerber hön- nen die Bedinaunacn bei. dcr un^Achnkten Behörde crsähreniMelstingen am 10. Jan. 1835.
Der Landrath Wagen er.
3. Nachdem zu der' diesjährigen Militäraushebung für den Rekrutirungsbezirk Wolfhagen Termin auf Dienstag den 3. Febr. 'anberaumt worden ist,'so wird solches mit Rücksicht auf die durch den §. SS des Rekrutirungsgesetzes vom 25. Oktober 1834 vorgeschriebene Oeffentlickkeit der Verhandlung hierdurch mit dem Bemerken bekannt genutzt, daß das Aushebungsgeschäft im großen Saale des, hiesigen Rathhauses vorgenommen werden wird. Wolf- Hagen am 9. Jan. 1835.
Der Landrath Plirt..
4. Höherer Bestimmung zufolge soll von Anfang dieses Jahres an die Klassensteuer monatlich erhoben werden. Die Klässensteuerpftichtigen werden demnach hiervon mit der Aufforderung in Kenntniß gesetzt, daß die erwähnte Steuer für den Mo- ' nat Januar d. I. ungesäumt dahier abzuzahlen sey. Hanau den 26. Jan. 183S.
Kurfürst. Meuterei Hanau. Göbel.
5. Nachdem zu -Marköbel eine UebergangSstelle ■ für Branntwein aus dem Großherzogthume Hessen zum