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13. S chwarze nfe ls. In Folge Beschlusses und Auftrags kurfürstl. Obergerichts der Provinz, wer­den die Beweber um die, bei unterzeichnetem Ju- stizamte zu besetzende Stelle eines weiteren Gerichts- dieners ausgefordert, sich binnen 4 Wochen hier zu melden, und ihre Qualifikation durch geeignete Zeugnisse, oder eine zu bestehende angemessene Prüfung zu belegen. Schwarzenfels den 23. Nov. 1834.

Kurfürstl. Justizamt hiers. Scheffer.

vt. Lambert.

14. Preungesheim. AbtheilungShalber soll das den Erben des verlebten Jsaak Emmerich zu Preun­gesheim zugehörige Wohnhaus, als: 1) Pmb. 14. 1 53. 10 R. eod. 1 V. 19 R. ein Wohnhaus nebst Hofraithe, Scheuer, Stallung und Garten an der Straße, neben Philipp Heyer und Heinr. Zorbachllr, sowie das zu eben dieser Erbschaftsmasse gehörige, in Preungesheimer Gemarkung gelegene, 32 Morgen und 3 Mhn. haltende ehemalige Deutschordensgut, worauf 5 Achtel Korn und 2 Achtel Hafer ruhen, auf den Antrag eines der Miterben, in dem hierzu auf den 21. Januar k. I, anberaumten Termin, Vormittags 10 Uhr, in loco Preungesheim öffent­lich meistbietend verkauft werden, und wird zu­gleich der etwa nöthig werdende zweite Termin auf den 18. Februar und der dritte Termin auf den 18. März k. I. bestimmt. — Dinglich Berechtigte werden aufgefordert, in besagtem ersten Termin ihre etwaigen Ansprüche bei Straft des gemein- rechtlicken Nachtheils anzuzeigen und gehörig zu begründen. Bergen den 21. November 1834.

Kurfürstl. Justizamt. Ne uhof.

15. Gelnhausen. Unterm 11. April' 1'774 ist dem deutschen Orden von dem verstorbenen Burgdirek­tor Frecherm Gremp zu Freudenstein dahier und dessen Gemahlin über ein Darlehn von vierhun­dert sechs- und zwanzig Gulden 44 kr. eine gerichtliche Obligation ausgestellt worden und nach Auflösung jenes Ordens dem Kurstaat Hessen an- gefallen, ohne daß derselbe bis jetzt zu jener Ur­kunde hätte gelangen können. Auf den Antrag des Staatsanwalts der Provinz Hanau wird deß­halb Termin auf den 26. Februar k. J. 1835, Morgens 11 Uhr, auf die Amtsstube bestimmt, in welchem sich alle, die an jener Obligation Rechte zu haben vermeinen, in Selbstperson oder durch gehörig Bevollmächtigte so gewiß zu melden und ihre Ansprüche zu begründen haben, als sie sonst derselben verlustig und die Urkunde selbst für nicht mehr vorhanden erklärt werden wird. Gelnhausen am 15. November 1834.

Kurfürstliches Justizamt in fidem

Todt.

16. Steinau. Zum öffentlichen Meistbietenden Ver­kauft nachfolgender des Urban Röhrigs Wittwe da­hier gehörigen Immobilien: 1) Ein Wohnhaus, Stallung nebst Zubehör in der Stadtdornsgaffe, neben Michael Kehrn und der Gaffe, von 2 R.;

2) ein Acker hinter der Warthe, neben Wilhelm Creß und Georg Euler, das obere Theil zu 4 von 1 V. 38 j R.; 3) ein do. am Weinberg, neben Peter Finck und Konrad Romeiser Kinder, von 1 V. 37 R.; 4) ein do. im Hainfeld, neben Bernhard Rich­ter und George Trabandt, von 2 V. 28 R.; 5) eine Wiese in der Ulmbach, neben Heinrich Jäger und Peter Schmidt zur 1 von 1 D. 29 4 R.; 6) ein Krautland, neben Peter Löser und dem obern Steines, von 8 R.; 7) ein Baum- und Grasgar­ten hinter dem Marktacker, neben Heinrich Hcid u. Friedrich Maul zu } von 23 i R.;, 8) ein Acker hinter der Burg, neben Friedrich Rohmeiser und Herrn Kapitän'Klein, von 1 V. 3 R.; 9) ein do. auf der Trumpel, neben Friedrich Fritchkorn und Ma­rie Trabandt, von 3 V. 5,3t.; 10) ein do. daselbst, neben sich selbst und Marie Trabandt, von 1 V.; 11) ein do. am Schersrain, neben Konrad Mange und Peter Winhold, von 3 V. 15 R., ist erster Verkaufstermin auf den 27. Jan. 1835, Nachmit­tags 2 Uhr, eventuell zweiter auf den 24. Febr.,^ ; Nachmittags 2 Uhr, und dritter auf den 24. März, Nachmittags 2 Uhr, angesetzt worden. Kauslied- Haber werden hiervon in Kenntniß gesetzt, etwaige Pfandberechtigte aber aufgefordert, ihre Ansprüche in dem ersten Verkaufstermine, bei Vermeidung des gemeinrechtlichen Nachtheils, anzumelden und gehörig zu begründen. Steinau den 21. Nov. 1834. Kurfürstl. Justizamt. Mülhause. vt. 6 öfter.

17. Roßbach. Auf Antrag eines Hypothekargläubi- gers soll dem Müller Adam Lins zu Rohrmühle, im andern Termin'den 23. Dezember l. I., Vor­mittags 11 Uhr, in dem Gemeiudewirthshause zu Roßbach nachbeschriebenes Jmmobilstück, 1) Pmb. 424. 1 V. 3 R. Hofraithe, ein Wohnhaus und Mühle, ein Mahl - und Schlaggang, Scheuer, Stallung und Garten, neben dem Weg und Niko­laus Stock, öffentlich versteigert, eventuell aber dritter Termin den 23. Januar 1835 abgehalten werden. Wieder den 24. November 1834.

Kurfürstliches Justizamt. in fidem

Graff.

18. Nauheim. Erbvertheilungshalber sollen die zum Nachlasse des verstorbenen Schreinermeisters Gott­lieb Reich zu Nauheim gehörigen Gebäulichkeiten, nämlich: Pmb. 1293. 33 R. ein Wohnhaus nebst Scheuer und Stallung in der Kirchgasse, neben der lutherischen Kirche und dem gemeinen Wäch­tersgang, den 30. Dezember l. I.,. Mittags 2 Uhr, auf dem Rathhause in Nauheim einem öffentlichen