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falle zu verhaften und an die unterzeichnete Po- lizeidirektion durch die Verbindungspatrouille der GenSd'armen oder unter sonstiger sicherer Be­gleitung abzuliefern. Hanau, den 7. 9tov. 1834. Die Polizeidirektion der Provinz Hanau. Dr. Hupfeld.

Allgemeine Bezeichn ung. Alter : 40 Jahre ungefähr; Größe: 5 Fuß 4 Zoll; Haare: braun; dünn; Stirne: rund; Augen: blau; Au- genbraunen: blond; Nase: gewöhnlich; Mund: Weit; Zahne: fehlerhaft; Kinn: breit; Bart: schwärzlich; Gesichtsfarbe: gesund; Gesicht: oval; Statur :. Besondere Kennzeichen: ist blatter­narbig und hat auf dem Rücken zwei starke und und an der linken Wade zwei runde Narben.

778. Hersfeld. Der unten signaüsirte Peter Sippe! aus Friedlos, Stiefsohn des Schäfers Nikolaus Henkel daselbst, fand am 23. d. M. Gc- legenheit, wie er Behufs seiner Abführung in die Strafanchrlt nach Fulda zum Arreste gebracht wer­den sollte, zu entfliehen.

Da an seiner Wiederhabhaftwerdung gelegen ist, so werden alle Behörden ersucht, denselben im Betretungsfalle verhaften und hierher abliefern zu lasse». Hersfeld den 30. Oktober 1834.

Kurs. Hess. Ltindgericht. Schreiber. vL Sch e u e r m a n n.

Signalement. Alter: 20 Jahre; Größe: 3 F. 2 Z. ; Haare: braun; Stirn: niedrig; Attgenbrau- nen: blond; Augen: grau und etwas tief liegend; Nase: breit; Mund : aufgeworfen; Zähne: gesund; Bart:; Kinn: rund zum Theil gespalten; Ge­sicht: länglichrund; Gesichtsfarbe: gesund; Statur: . untersetzt. Besondere Kennzeichen: hat Blatter­narben im Gesichte und am Zeigefinger der rechten Hand eine Narbe. Kleidung: derselbe trug bei seiner Entweichung eine blaue Luchjacke, lqnge Hosen von grauem Beiderwand und dunkelblaue Luchmütze mit hellblauem. Streifen.

779. Hanau. Alle Polizeibehörden-werden ersucht, die Christine Louise Kipp aus Marburg, welche wegen Landstreichers in Untersuchung, und aus dem dasigen zLandkrankenhause entwichen ist, im Betretungsfalle zu verhaften und an die untcrzcich- uetc,Polizeidirekliou durch die Berbindungspatrouil­le der Gönsdarmen oder unter sonstiger sicherer Begleitung abzuliefern. Hanau den 11. Mov. 1834.

Die Polireidirektion der Provinz Hanau.

Dr. Hup selb.

Allgemeine Bezeichnung. Alter: 19 Jahre; Größe: 5 F. 1 Z.; Haare: Monb; Stirn: rund; Augen: braungrau; Augenbraunen: blond ; Nase: mittet, etwas dick; Mund: mittel; Zähne:'gut; Kinn: rund; Bart:; Gesichtsfarbe: gesund; Gesicht : , oval; Statur: Mittel. Besondere - Kenn­zeichen: eine kleine Narbe am Kinn.

780. Hana u. Alle Polizeibchörden deS Landes werden ersucht, den Handwerksburschen Tobias ; Ferder aus Dambach, königl. baier. LandgeriehrS Nürnberg, vulgo Zirndorfer genannt, welcher vom KreiS- und Stadtgerichte in Würzburg stets« brieflich verfolgt wird, weil er zur baicrischen Strohmergenossenschaft gehört, auch Diebstahle be­gangen hat, im Betretungsfalle zu verhaften und an die unterzeichnete Polizeidirekrion durch di« Verbindungspatrouille der Gensd'armen oder un­ter sonstiger sicherer Begleitung abzuliefern. Ha­nau, den 11. November 1834.

Kurft Polizeidirekrion der Provinz Hanau. Dr. Hupfeld.

Allgemeine Bezeichn u n g. Alter: un­gefähr 20 bis 23 Jahr; Größe:; Haare: blond oder hellbraun; Stirne:; Augen:; Angenbraunen:; Nase:; Mund:; Zahne;; Kinn:; Bart: kleines (Schnurr# barrchen und Anflug zum Backenbart; Gesichts­farbe blaß; Gesicht:; Statur: kleiner. Be­sondere Kennzeichen: ist blatternarbig, und litt an chronisihem KopfauSschlag, der wahrscheinlich noch sichtbar, und stottert mit der Sprache.

Kleidung: eine grüne Schirmmütze, blautuche« he Jacke, gelblich ausgewaschene Nanquinhosen mit Seitentaschen und Stiefeln.

781. Hom berg. Alle Justiz- und Polizeibehörden werden ersucht, die Anne Katbarine Stemm! er aus Remsfeld, deren jetziger Aufenthaltsort unbe­kannt ist, im Betretungsfalle zu arretiern unb g»1 sanglich vorführen zu lassen, indem sie auf die in gangene öffentliche Ladung nicht erschienen ist.

Homberg am 3. Nov. 1834.

Kurfürst!. Hess. Justizamt Hiers. Pfeiffer.

Verlorne Gegenstände.

782. H a n a u. Am 6. d. M. hat der Schuhma- chergeselle JohannKarl Joseph Heller, aus Pric;z, königl. preuß. Regierungsbezirks Breslau, sei­nen unterm 2t. Juli d. J. zu Liegnitz auf zwei Jahre ins Ausland gültig ausgestellten Reisepaß aus der Chaussee zwischen hier und Bruchköbel verloren. ES wird dieses zu Verhütung jeden Mißbrauchs mit dem verlernen Passe hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, der Finder des Passes aber zur Abgabe an die nächste Po­lizeibehörde aufgefordert. Hanau, am lo. Novem­ber 1834.

Aus kurfürstl. Polizeidirektion.

Erledigungen.

783. Elisabeth Ewald aus Spangenberg (Steck­brief Nr. 257) hat sich fi]ljrt