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von den Jahren' 1830 und 1831, nach der hierü­ber aufgestellten, schon früher zur öffentlichen Kennt­niß gebrachten, theilweise näher festgestellten Re- partitionslisie, nimmt für das zweite Quartal lau­fenden Jahres, in dem nächsten Monat ihren An­fang, und wird, bis zur völligen Tilgung der ge­dachten Schuld, von Quartal zu Quartal bewirkt. werden. Die Kommissionsmitglieder Herr Etrenne Gärtner und Herr Anton Waltz, haben, ersterer die Kasse und Rechnungsführung, letzterer dieKon- trolle, und zwar zur Erleichterung der beitrags­pflichtigen hiesigen Einwohner unentgeldlich über­nommen. — Zum Untererheber ist der Vergan- thungsschätzeradjunkt Neidig' bestellt worden. Wir bringen dieses mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß alle, die fragliche Angelegenheit betreffende Anträge in der Stadtschreiberei zu Pro­tokoll zu erklären, oder schriftlich daselbst abzugeben sind. Hanau den 30. Mai 1834.

Die Schuldentilgungskommission. Eberhard.

z vt. Ertti.

5. Da die Gefahr der Ansteckung von Menschenblättern uns viel näher ist, als die meisten hiesigen Einwoh­ner wigen, und diese scheußliche Krankheit, welche häufig tödtet, häufig mancherlei lebenslängliche Ver­stümmelungen und Entstellungen zur Folge hat, von der steigenden Hitze begünstigt, einen immer bösartigem Karakter anzunehmen droht; so halte ich es für meine Pflicht, meine Mitbürger von dieser bevorstehenden Gefahr noch vor Ablauf des günsti­gen Zeitpunktes, in welchem allein ihnen die Mit­tel zur sicheren Abwendung derselben noch zu Ge­bot stehen, in Kenntniß zu setzen. Dieser verhee­renden Seuche sind seit einigen Wochen in unserm Lande viele Kinder und selbst Erwachsene, welche leicht-, sinnigerweise die Impfung vernachlässigt hatten, als Opfer gefallen. — Da "nun einzig und allein tn der Impfung Sicherstellung gegen diesen Feind der Gesundheit und Schönheit zu finden ist, so muß ich Jeder seines eigenen, und des allgemeinen Be­stens halber für verbunden halten, durch Ergrei- ' ung des untrüglichen Schutzmittels gegen diese pestartige, Krankheit das Seinige zur Beschränkung und Erstickung derselben aus allen Kräften beizu- tragen. — Sollten deßhalb frühere Impfungen • nicht vollkommen regelmäßig verlaufen seyn, und in dieser Beziehung Bedenklichkeit und Zweifel ob­walten, so muß Hiermit der dringend-ernste Rath ertheilt werden, diese kleine Operation, welche bis jetzt Millionen von Menschen das Leben und die Schönheit erhielt, ohne allen Zeitverlust zu wieder­holen, welches jetzt um so weniger Schwierig­keit findet, als durch die gegenwärtige öffentliche Impfung ein Hinlänglicher Verrath von Schutzblat- ternstoff vorhanden ist. Hanau den 3. Juni 1834.

Dr. Osius, Stadtphpsikus.

6. Dienstag den 17. d. M., Morgens 1t Uhr, soll auf dem hiesigen städtischen Geschäftslokale das

zur Franz Buchenauer'schen Masse gehörige, in hiesiger Stadt in der, Frankfurterstraße gelegene Wirthshaus, bestehend in einem großen Tanzsaale, . 5 Zimmern, großem Keller, Wirths- und Gemüß- garten, Kegelbahn und Stallung, öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Die Be­dingungen können bei den Vormündern gehört wer­den. Böckenheim den 0. Juni 1834.

Göbel, Stadtschreibervikar.

7. Folgende, dem Staat gehörige, auf dem soge­nannten Bruch gelegene Wiesen:

1) 1 B. 35 R. am untersten Brückenweg:

2) . 2 M. 2 B. die sogenannte Edelsheunische Wiese;

3) 8 M. 15 R. die sogenannte Läckerhaube;

4) 3 M. 2 V. 19 R. die Häuser sche Wiese;

5) 54 M. 1 B. 9 R. die Kohlwiese, welche den 31. Dez. d. J. pachtlos werden, sollen im Termin, Samstag den 21. b. M., Vormittags 10 Uhr, in der Geschäftsstube der unterzeichneten Stelle, auf weitere 6 oder 9 Jahre öffentlich an - Meistbietende verpachtet werden. Hanau den 5. Juni 1834.

Kurheß. Meuterei Hanau. G ö b e l.

8. Zur anderweiten Verpachtung des in hiesiger Neustadt gelegenen sogenannten Bangertsgartens ist Termin auf Samstag den 21. b. M., Nachmittags ,3 Uhr, auf dem Neustädter Rathhause anberaumt. Dieses wird Pachtliebhabern mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß das bis jetzt eingelegte höch­ste Gebot von jährlichen 260 fl. bei dem Ausbieten zum Grund gelegt werden wird. Hanau den 5. Juni 1834.

Kurheff. Meuterei Hanau. G ö b e l.

9. Mittwoch den 18. Juni L I., Vormittags 10 Uhr, werden bei unterzeichneter Stelle 100 Achtel Korn, in Partien zu 5, 10 und 20 Achtel öffent­lich an Meistbietende verkauft, wozu Kaufliebhaber hiermit eingeladen werden. Bergen den 6. Juni 1834. Kurfürstl. Renterei das.

Weber.

10. Künftiger; Montag, den 16. d. M., Mittags 1 Uhr, soll in der Wohnung des Unterzeichneten der diesjährige Kirschwachsthum der Lehrhöfer und' Rie- derrodenbacher Alleen meistbietend verkauft werden. Fasanerie den 9. Juni 1834.

Der Garteninspektor Meinicke.

11. Montag den 16. dä M., Morgens 10 Uhr, sollen im Amthause zu Großkrotzenburg nachstehende Ge­hölze an den Meistbietenden versteigert werden:

a. aus dem Oberwald

52 y Klafter Eichenschälholz,

47 j Schock Eichenwellen;

b. aus dem Niederwald

2 Eichenbaustämme.