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Diebstahle schon bestraft worden, und der beab­sichtigten Entweichung mit dem fraglichen Pferde verdächtig ist, so werden die Polizeibehörden und Bürgermeister ersucht und resp, angewiesen, den­selben im Betretungsfalle zu arretiren und nach Umständen hierher, oder an den Herrn Kreisrath deS Kreises Grünberg abzuliefern. Gießen, den 13. März 1834. „ _ Großherz. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. In Abwesenheit des KreiSrathS.

G. Stumpf, Kreissekretär.

Signalement deS Jost Hartmann von Stan- gsnrod. Alter: 20 Jahre; Größe: 5 Fuß 9 Zoll baierischeS Maß; Haare: braun; Augen: grau; Nase: dick; Mund: aufgeworfen; Gesicht: voll­kommen; Statur: untersetzt.

Besondere Zeichen: keine: , Kleidung: blauer Kittel, weiße leinene Ho,en, Kappe.

E d i k t a l l a d u n g.

171. Der militärpflichtige Johannes Schneider aus Oberappsnfeld wird hierdurch edictaliter vorgela­den , binnen sechs Wochen, und längstens bis zum 14. Mai d. I., früh 9 Uhr, dahier vor Amt zu erscheinen, und das, von kurfürstlichem Obergerichte Kriminalsenate zu Cassel, wider ihn ergangene Urtheil, wegen AuStretenS, anzuhören , widrigenfalls er zu erwarten hat, daß er steck­brieflich werde verfolgt werden. RaboldShausen. am 3. März 1834.

Kurf. Justizamt das.

S ch u ß l eir.

172. Der Militärpflichtige Karl Wilhelm' Albert Heinz aus Philippsthal wird hierdurch cdictali- ter vorgeladen, sich binnen 6. Wochen vor dem unterzeichneten Gerichte zu sistiren, und ein wider ihn wegen AuStretenS von kurfürstlichem Ober- gerichte , Kriminalsenate zu Fulda, ausgesproche­nes Urtheil mit anzuhören. Im Falle der Nicht­beachtung dieser Aufforderung wird derselbe steck­brieflich verfolgt werden. Schenklenasfeld, den 14. März 1834.

Kurfürst!. Justizamt. Richter.

vt. Winckler.

173. Der Militärpflichtige Johann Georg Jakob auS Philippsthal wird hierdurch edictatiter vor­geladen, sich binnen 6 Wochen vor dem unter­zeichneten Gerichte zu sistiren, und ein wider ihn, wegen AuötreteuS von- kurfürstlichem Obergerich­te, Kriminalsenate zu Fulda, gut-gesprochenes Urtheil mit anzuhören. Im Falle der Nichtbe­achtung dieser Aufforderung wird derselbe steck­

brieflich verfolgt werben. Schenklengsfeld, den 14. März 1834.

Kurf., Hess. Justizamt.

Rich ter.

vt. Winckler.

? Verlorne Gegenstände.

174. Auf der Chaussee von Neuhof hierher ist ein großes, in der Form eines Briefes zusammenge­legtes, mit der Adresse Sr. Exzellenz deS Herrn Staatsministers von du THU in Darmstadt über» schriebenes Packet, Landkarten enthaltend, verlo­ren worden. --Der redliche Finder wird freund­lich ersucht, "dieses gegen ein dem Objekte ange­messenes Douceur im Gastofe zum goldenen Stern dahier gefälligst abzugeben. Fulda, den 19 März 1834.

175. Der Schneider-geselle Karl LouiS Petersohn auS Plauen hat angeblich fein zu Plauen, un­term 28. Juli 1828,'ausgestelltes und zuletzt in Eisenach visirteS Wanderbuch den 20. d. M. auf der Straße zwischen Langenselbold und hier ver­loren.

Es wird dieses, damit kein Mißbrauch vom Verlornen Wanderbuche gemacht werden könne, hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, der etwaige Finder deS WanderbuchS aber zur alS- baldigen Ablieferung -desselben aufgefordert.

Sollte dagegen Petersohns Angabe, das Wan­derbuch verloren zu haben, erdichtet, und er auf andere strafbare Weise außer Besitz gekom­men seyn, so werden diejenigen Behörden, welche darüber Auskunft zu ertheilen vermögen, um deß- halbigc Benachrichtigung ersucht. Hanau, den 21. März '1834.

Kurf. Polizeidirektion.

Hupfeld,

176. Cassel. Ein Doppellvuisd'or;

ein Armband von Bronze mit Verzierung von hellblauer Mosaik;

ein goldener geschliffener Ohrring mit schwar­zem Gehänge;

zwei landständische Obligationen: Nr. 597 Vif. D. und Nr. 804 Lit. Q., jede von 25 Thalern; ein goldener Ring. mit einem Plattchen, auf welchem die Buchstaben E. W. befindlich (die Buchstaben sind etwas verwischt), auch sind frü­her Haare um den Ring gewesen, diese aber ab- gesprungen;

7» Loos von Nr.4739 zur Frankfurter Lotterie. Die Finder werden zur baldigen Anzeige auf­gefordert.

AuS kurfürstl. Residenzpolizeidirektion-

Erledigung.

177. DaS Wanderbuch des Petersohn (f. Nr 175.) ist wieder gefunden. Hanau, den 25. März 1834.

Aus kurfürstl. Polizeidirektion.