Hanau. — Donnerstag, den 16. Mai 1833.
Kurfürstliche Ernentrungen.
Seine hobelt der Kurprinz und Mitregent haben den Obergericktsanwalt Friedrich Martin Dieter zu Fulda zum provisorischen Garnisonsauditeur ba» selbst huldreichst ernannt.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben «eruht, den Amtsadvokar George Wild. Kersting zu Arebenstein zum provisorischen Garnisonsauditeur zu Hofgeismar gnädigst zu ernennen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben den Major v. Heöberg vom Regiment sandgras Karl, seinem Ansuchen gemäß, in Ruhestand zu versetzen und demselben zugleich den Charakter als Overstlieu» trnant ä la suite der Armee zu ertheilen geruht.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnädigst geruht, den -Major v. Gilsa vom Leivdra, gonerreqiment, seinem Ansuchen gemäß, in Ruhe» Kand zu versetzen.
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben vom Leibgarderegiment den Premicrlieuteuant An» dr« zum Kapitän im Generalstaabe; im Regiment Landgraf Karl den Major Renonard zum Batail- lonskommandeur; im Leibdragonerregiment den Rittmeister Heusinger v Waldegge zum Major, und in 4er Artillerie den Sekondelieuteuaul v. Cocheuhau» sen zum Premiertientenant gnädigst zu ernenuen ge> TB^t,
Seine Hoheit der Kurprinz und Mitregent habe« den Kupferarbeite Daniel Franke zuCassel das Prä» dikat „Hostupferarbeiter", und
dem Schndmachermelster ^ob. Konrad Dräuti» gam das Prädikat „Hosschuhmachermeister" huldreichst zu ertheilen geruht.
Gesetzgebung.
Die Nr. VII. des Gesetzblattes von diesem Jahre enthält:
Verordnung
vom 19. April 1833,
wegen Nmbild u ? g Der O b e r f o r st d i r e k» tto» in ein „ObersorstkoIleg ium,"
Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Will) e (m, Kurprinz und Mitrcr
• gem von Hessen rc. rc.
finden Uns bewogen, hierdurch zu bestimmen, daß an die Stelle der durch die Verordnung vom 29. Juni 1821 gebildeten Oberso.sidircUion vom 1 Juni d. J. an eine kollegialMte, aus vier bis fünf von Uns zu ernennenden, siimmführrnden Mitgliedern rinschließtich des DirektorS, 'dastehende Oberdebörde unter der Benennung: „Oberfo rst» f o M e iU v m " treten soll.
Die Behörden und sonst Alle, dir es angehet, haben sichr danach zu achten.