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19. Eine schöne Wohnung mit allen Bequemlichkeiten nebst Blumengärtchen; auch können Zimmer mit oder ohne Möbeln abgegeben und täglich bezogen werden, bei Jean Sinzenich

vor der Kinzigb rücke.

Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1« Es können in einem hiesigen Putzgeschäft einige junge Frauenzimmer die Putzarbeit unentgeltlich erlernen , indem hauptsächlich nur auf ein soli­des Betrage» gesehen wird. Bei Wem? sagt die Erpedition.

2. Bei einem hiesigen Schuhmachermeister steht eine Lehrstelle offen. Das Nähere in der EMedition.

3. Es wird ein Mädchen gesucht, welchMchiiaschen und bügeln kann, und mit Lindern umzüg-«On weiß. Bei der Erpedition das Nähere.

4. Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mäd- chen wird in einen Spezereiladen gesucht. Bei der Erpedition das Nähere.

Dienstsuchende Personen.

t. Ein wohlgebildeter junger Mann von guter Herkunft, vorn Lande, ledigen Standes, der die Schneiderprofession gründlich erlernt hat, wünscht hier oder auswärts als Bedienter oder Keller in Dienst zu kommen. Bei der Erpedition das Nähere.

2. Ein Mann, der sich hinsichtlich seiner Fähigkeit ausweiseu kann, sucht ein Unterkommen, entwe­der als Gehülfe bei einer Nenterei oder einem Amtsaktuariat, wobei derselbe mehrere Jahre gearbeitet. Sollte es gewünscht werden, Ele­mentarunterricht in der "lateinisches und franzö­sischen Sprache zu ertheilen , so ist derselbe dazu erbötig. Bei der Erpedition das Nähere.

3. Ein Mädchen, das in allen häuslichen Arbei­ten auch im Kochen erfahren und mit guten Zeng- niffen versehen ist, wünscht als Hausmädchen oder in einen kleinen Haushalt allein untcrznkom« men; sie sieht mehr auf liebevolle Behandlung als auf großen Lohn. Bei der Erpedition das Nähere.

4. Ein junger Mensch von zwanzig Jabren, wel­cher allmählich bei verschiedenen Behörden als Skribent gearbeitet, auch noch zur Zeit als sol­cher beschäftigt ist, und seine Qualifikation so­wie sein Betragen in sittlicher Hinsicht genügend zu beurkunden" vermag, wünscht baldigst als Schreiber anderswo Unterkunft zu finden. Das Nähere ist beim Renterciassistcuten Anding in Schwarzenfels auf portofreie Briefe zu erfahren.

Vermischte Anzeigen.

1. Don zwei Klaviere» wünschte ich eins zn ver­kaufen oder zu verleihen. K röll, Lehrer.

2. Meinen hiesigen und auswärtigen Freunden und Bekannten mache ich die Ergebene Anzeige, daß ich mein Kolonialwaarengeschäft in dem Hause des Herrn Balthasar Brühl, ohnweit dem Stein, heimerthor, bereits eröffnet habe, und indem ich mich mit allen dahin einschlagenden Artikeln bestens empfehle, versichere ich die reellste und billigste Bedienung.

Georg Wilhelm Henkel.

3. Nachdem die Rechnung über die Sparkasse da- hier vom Jabre 1830 am 12. d. M. abgchört und richtig befunden worden ist, so machen wir die, ses hierdurch bekannt, und bezeichnen die am Schlüsse tiefes Rechnungsjahrs geltend gebliebe­nen Scheine und Obligationen:

Scheine Litr. A zu 5 ff.

Nr. 74,75,106,107,153, 224,226, 227, 244,245, 302, 303, 310, 311, 312, 313, 314, 315, 316, 317, 359, 360, 377, 386, 407, 408, 409, 411, 412, 413, 414, 423, 424, 425, 426, 429, 441, 458, 459, 463, 464, 470 , 471, 472 , 473 , 484, 485, 486, 497, 498, 499, 500, 501, 502, 503, 504, 509, 510, 511, 512, 513, 514, 515, 516, 520, 521, 522, 523, 524, 525, 526, 527, 528, 529, 530, 531, 532, 533, 534, 535, 536, 537 und 538.

Obligationen Litr. B zu 25 fL

41, 114, 122, 123, 124, 138, 141, 161, 16-, 186, 190, 195, 205, 216, 221 , 225, 227, 229, 230, 233. 236, 237, 238, 239, 240 und 241. Obligationen Litr. C zu 50 fL

33, 54, 68, 77, 83, 85, 90, 99, 108, 123, 124, 132, 138, 142, 146, 151, 155, 168, 170, 17ö, 182, 185, 189, 194, 195, 202, 203, 204, 205', 209, 216, 223, 227, 232, 233, 236, 239, 246, 24", 248, 249, 250, 251, 252, 254, 255, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 265, 266 und 267.

Obligationen Litr. D zm100 fL

11, 24, 25, 45, 47, 48, 73, 78, 90, 100, 101, 102, 103, 105, 108, 109, 115, 117, 119, 120, 121, 126, 129, 133, 134, 135, 139, 140, 141, 142, 146, 148, 149, 150, 153, 154, 156, 158; 159, 160, 161, 162, 163, 164 und 165.

Neuhanau, den 16. Aug. 1831.

Die Verwalter der Sparkasse.

C I. Dörr. C. I. Schlicht.

4. Ein Flügel ist zu vermiethen oder zu verkau­fen. Bei der Erpedition das Nähere.

5, Güter- und Silberwaarenausspielung in Mar­burg,

gegründet auf die kurhessische Hanaver 119te Lotterie, deren erste Ziehung den 12. Oktober d. J. geschiehet, mit fünf Hauptpreisen, welche in drei der schönsten Häuser und zwei der schön­sten Gärten in Marburg bestehen,, und deren

(Mit Beilage.)