Einzelbild herunterladen
 

183 —

6. Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß das Strohhütewaschrn wieder seinen Anfang genommen; auch wasche dieselben auf die neueste Art und mache alle Flecken aus, so daß dieselben wieder den neuen gleich find; Shawls in allen Farben, Seidenzeug, Flor und Sammet wasche ich, daß es wieder wie neu ist.

M. L u c a N, neben dem Schuhmachermeister Herrn Wörner, ohnweit der weißenLilie.

7. Bei herannahender Messe bin ich wie­derholt so frei, meinen Gönnern und Freun­den in Hanau meine Gastwirrhschaft zum Steinberg zu empfehlen, und sie zu bitten, mich mit ihrem Besuch zu beehren. Ich habe die Einrichtung getroffen, daß außer der Table d’hote um halb ein Uhr a 30 kr. per Couvert, auch zu jeder Stunde nach der Karte gespeist werden kann.

Joh. Karl Rauch, im Steinberg an der Allee, in Frankfurt a. M.

8. Da wir unsere Wohnung verändert, und nun­mehr in derNürnbergerstraße, Nr. L29, zur Hoff­nung genannt, wohnen, so empfehlen wir unsere Modewaareu, und besonders billige Strohhüte, Tüll, Spitzen und Bänder. Auch werden die Strohhüte bei uns den neuen ähnlich gewaschen.

J. W e tz l a r.

9. Seit dem 25- März l. I. wohne ich im zweiten Stockwerk der Behausung des Gastwirths Herrn Michael Raab am Altstädter Markt.

Bode, Obergerichtsanwalt.

10. Unterzeichneter empfiehlt einem geehrten Ha- nauer Publikum seine neu eingerichtete Weinwirth­schaft mit der Anzeige, daß auch zu jeder Zeit £ nach der Karte gespeist werden kann. Da ich mich in meinem früheren Lokale stets eines zahlreichen Zuspruchs zu erfreuen hatte, so glaube ich jetzt auch die Versicherung geben zu können, daß keiner meiner geehrten Gäste unbefriedigt mein jetziges Haus verlassen wird. Frankfurt den 28. März 1831. H Z. Pf l üg er, in der Biebergasse Litr. E, Rr.206, ge­genüber dem Rahmhof.

1L Ich habe die Ehre, meinen geehrten Gönnern und Feinden die ergebene Anzeige zu machen, daß den dritten Osterfeiertag, den 5. April, sehr gute Tanz --und Harmoniemüsik bei mir anzutreffcn ist. Zch verspreche billige Weine und Speisen und prompte Bedienung, und bitte um zahlreichen Zu- spruch» George Rou fselle, Gastwirth zu Kleinsteinheim.

12. Den 2ten Friertag ist Vauyhall bei

A. Fuchs.

13. Die an den löblichen Ausschuß unserer Anstalt abgelegte üte und 6te Rechnung wünscht der­selbe den sämmtlichen geehrten Mitgliedern die­ser Gesellschaft Samstag den 2. April d. I., Abends 7 Uhr, in unserm Lokale (Gasthaus zum Weidenbusch) vorzulegen. Möchten doch alle Mitglieder das erfreuliche Gedeihen unserer An­stalt einsehen , und sich überzeugen, daß ihre Ein­lagen gewissenhaft verwaltet und verwahrt wer­den, wozu sie hiermit auffordert. Hanau den 28. März 1831.

Die Direktion der Verforgungsanstakt, und in deren Namen

I. H. Krafft.

14. Den 2ten und 3ten Osterfeiertag ist bei mir Harmonie - und Tanzmusik anzutreffen, wozu ich höflichst einlade. Jod an n Spie lmann in Großsteinheim.

15. Allen meinen Freunden Und Bekannten mache ich hiermit die Anzeige, daß ich das Geschäft in dem elterlichen Hause nun für eigene Rechnung fortführe. Indem ich mich durch gute und billige Arbeit empfehlen werde, bitte ich um geneigte» Zuspruch. Jean Finckbohner,

Schuhmachermeister,

■ ; wohnhaft am Neustädtex Markt.

16. Den 29. d. M. ist vom Paradeplatz bis an das Eck der Fahrgasse ein Stuhlüberzug verloren wor­den. Der redliche Finder beliebe solchen an den . in der Redaktion> zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.

17. Indem ich die Ehre habe, alle meine Freunde und Gönner, zur Vermeidung eines Irrthums, zu benachrichtigen, daß ich meine bisherige Woh­nung verlassen habe und gegenwärtig bei Herrn Kalbfleischmetzger Obl in der Altstadt wohnhaft hin, bringe ich zugleich zur Rkumniß eines ge­ehrten Publikums, daß einige durch den Abgang fähiger Scholaren hx, mir frei gewordene Lehr- fluhbnf zum Privatunterricht im Griechischen, Lateinischen, Französischen, Deutschen, in der Welt- und Naturgeschichte, Geographie, Reli­gion , und auf Verlangen auch in anbei n littera­rischen Fächern, von neuem, unter anuebmba-- ren Bedingungen, besetzt werden können. Eltern, welche ihre Kinder meinem Unterließt anver­trauen , und selbst erwachsene Personen, die sich in einer der odenbenanntcy Wissenschaften aris- zubilden wünschen, werden das mir von vielen Seiten geschenkte Zutrauen durch meinen Bemü­hungen "entsprechende Fortschritte gerechtfertigt finden. Ph. Finckbohner.