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stag hen 2. August l. J. öffentlich an den Meist- bietenden auf 9 oder 12 Jahre weiter verpachtet werden. Pachtlustige, welche sich rücksichtlich ihrer Zahlbarkeit und ökonomischen Kenntnisse auch gerichtlichen Zertifikate legitimiren können, werden hierdurch eingeladen, sich an obbcmeldc- tem Tage, Vormittags um 11 Uhr, in dem Lokale der Kammerdeputatio» dahier einzufiuden, und nach angehörten Bedingungu ihre Gebote zu Protokoll abzugeben. Nachgebote werden nicht berücksichtiget. Fulda am 7. Juli 1831.

Kurfürstliche Finanzkammerdepntation. Schmidt.

vt. Dapping

Besondere Bekanntmachungen der Verwal, tungs - und Finanzbehörden.

1. Die Lieferung des zur Straßenerleuchtung in hiesiger Neustadt in dem bevorstehenden Winter erforderlichen Oels soll, vorbehaltlich der Geneh­migung kurfürstlicher Regierung dahier, Montag den 18 k. M., Nachmittags 3 Uhr, in dem hie­sigen Ratbhause an den Wenigstforderndcn ver­geben werden. Neuhanau den 28- Juni 1831.

Der Stadtrath das.

2. Es werden hiermit alle diejenigen, welche noch mit der Entrichtung städtischer Abgaben, an Bür­gergeld, Baukosten, Scrvis und Lateruengeld 3t. f. w., oder der Drandstcucr aus vorigem Jahre zurück sind, aufgefordert, ihre Rückstände bal­digst einzuzahlen. Zugleich ersuche ich diejenigen Einwohner , welche Einquartierung gehalten, "die ; deßfallsige Vergütung gegen Abgabe der Billette in Empfang zu nehmen, beziehungsweise auf die Servisabgabe zuzurechnen. Althanau den 27. Juni 1831.

Stadtrenterei das. Weidert.

3. Der diesjährige große Feldzehnten in der Ge­markung Hanau soll Freitag den 15. d. M., Nach­mittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Stelle, mit Vorbehalt höherer Genehmigung verpachtet wer­den. Die hierzu Lusthabeuden, welche nachzuwei- sen im Stande sind, daß sie eine dem Meistgebot gleichkommende Kaution stellen können, haben sich zu der gedachten Zeit dahier einzufinden. Hanau den 5. Juli 1831.

Kurf. Renterei Hauau. G ö b e l.

4. Zur Vermalternug der diesjährigen großen Feldzehnten im Reutereibezirk Bücherthal sind, mit Genehmigung des Herrn Zehutvrrmal- tungskommissarius folgende Termine anberaumt worden: 1) Donnerstag den 7. d. M. a) den Zehnten zu Großaubeim, im Gasthause zur Kro­ne daselbst; h) die Zehllten von Großkrotzenburg

und Oberrodenbach, in dem Amthanse zu Grosi- krotzenburg. 2) Freitag den 15. d. M., von Morgens 9 Uhr an , auf der Bücherthaler Rcn- tereistube, die Zehnten von Kesselstadt, Hoch­stadt, Wacheubuchen, Oberdorfeideu und Mit­telbuchen. 3) Samstag den 16. d'. M., ebenfalls von Morgens 9 Uhr an, auf der vorgedachten Reutereistube, die Zehnten von Druchköbel, Roßdorf, Dutterstadt, Niedcrissigheim, Oberis- sigdeim, Rüdigheim und Niederrodenbach. Ha­nau am 4-Juli 1831. ' . -,

Kurf. Renterei Bücherthal. Ludwig.

5. Kommenden Montag den 18. d. M., Vormit­tags 11 Uhr, sollen zum Vortheil der hiesigen Gymnasiumekaffe 30 Ml-r. Korn, welche bei der Präsenz Altbanau zu empfangen sind, öffentlich an den Meistbietenden, vorbehaltlich hoher Ge­nehmigung des Zuschlags, verkauft werden. Kauf- liebhaber können sich um die bestimmte Stunde in dem Gymnasiumsgebäude eiufinden und das Wei­tere vernehmen. Hanau am 11. Juli 1831.

Iah n.

6. Freitag den 15 d. M., Nachmittags 4 Uhr, soll in dem althananer Stadlhause das hinter dein hiesigen Rathhause gelegene sogenannte Preß- bans öffentlich an den Meistbietenden auf 5 oder mehrere Jahre verpachtet werden. Dasselbe ist 26 Fuß breit und eben so tief, und zu einem Waa- renlaager geeignet, auch befindet sich über demselben ein eben so geräumiger Boden. Altha- . uan den 9. Juli 1831.

Aus dem Stadtrath das.

7. Die Lieferung des für den kommenden Winter erforderlichen Oels zur Erleuchtung her, Straßen in hiesiger Altstadt soll, vorbehaltlich Höhe, er Ge­nehmigung, Freitag den 15. d. M., Nachmittags 4 Uhr, in dem hiesigen Stadlhause an den We- nigstfordcrnden vergeben werden. Althanau den 9/SuIi 1831.

Aus dem Stadtrath das.

8. Freitag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in der Behausung des Unterzeichneten, ne­ben dem Neustädter Rathhause, Kraft erhaltenen Auftrags circa 200 Stück deutsche Gewehre in noch brauchbarem Stande, eine Partie schon gebrauch­ten Lederzeugs, bestehend in Säbelkoppeln, Pa­trontaschen, mit und ohne Riemen, einigen noch guten Trommeln und 5 kleinen Signalhörnern an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden. Hanau am 7. Juli 1831.

Weber, Hauptmann.

9. Donnerstag den 21. dieses Monats, des Vormit­tags 9 Uhr, sollen die zur hiesig kurfürstlichen Renterei gehörigen diesjährigen großen Feld- zehnten öffentlich und an Meistbietende, gegen hinlängliche Sicherheit, dahier verliehen werden, welches mit dem Bemerken hiermit bekannt^ge«