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2. Auf Neujahrstag ist Vauphall im Gold- stein, wozu Unterzeichnete hiermit höflichst einladet.

Christine W i e d em a n n.

Z, Es ist ein seidener Arbeitsbeutel, worin sich ein kleiner Beutel mit 1 fl. 18 fr. nebst 1 weißen Sacktuch befindet, auf dem Nenstädter Markt ge­funden worden. Der sich zu diesen Sachen legt# timirende Eigenthümer kann solche bei dem Neu- hanauer Bürger Anton Buße in der Fischergasse zurück erhalten.

4. Die Aachener Fenerversicherungsgesellschaft ver­sichert fast alle yerbrennbaren' Gegenstände gegen Feuerschaden. Durch ihr Grundkapital, durch loyale Versicherungsbedingungen und mäßige Prä­mien hat die Gesellschaft gerechte Ansprüche auf das Zutrauen .des Publikums. Der Unterzeichne­te giebt die vollständigste Auskunft, und nimmt Versicherungen an. Hanau am 29. Dez. 1829.

Karl S ch te r, als Hauptagent der Aachener Feuerver- stcherungsgesellschaft.

5. Für die mir unb meiner Familie bei dem in der verflossenen' Nacht statt gefundenen Brand so allgemein geleistete Hülfe und rege Tbeiluah- me stakte ich hiermit meinen verbindlichsten Dank ab. Hanau den 29. Dez. 1829.

Jakob Ganf, Bierbrauermeister im goldnen Herz. ü. Kataloge von den Büchern des verstorbenen Herrn Dr. Gärtner, welche am 25. Jan. f. J. . bei Herrn Verganthungsschätzer Hausmann da- hier versteigert werden, sind in der Edler'schen und in der Rühl'schen Buchhandlung, sowie in der Scharneckschen Buchdruckern zu bekommen.

7. Allen den bet dem Brande in der Fischergaffe in verwichener Nacht zur Rettung meiner Ha­be herbeigeeilten Menschenfreunden sage ich mei­nen herzlichsten Dank. Da mir aber noch ver­schiedenes Schreinerwerkzeug fehlt, worunter ein Reißzeug, und diese Stücke vermuthlich tn men- scheNfrcundliiWr Absicht gerettet worden sind, so ersuche ich die Inhaber, mir solche gegen den ver- dindlichsten Dank zurückzugeben. Hanau am 29. Dez. 1829.

Wilhelm Lamy, Schreiner, wohnhaft in der Herrngasse bei Herrn Morba, Lakirer und Maler.

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Ankündigung der Casselschen Allgemei­nen Zeitung für das Jahr 1830.

Die Easselsche Allgemeine Zeitung theilt fortdauernd die Ernennungen und Be­förderungen, die zur Bekänntmachuug be­stimmten allerhöchsten Entschließungen und die Publikate der oberen Landeobel örden, so wie die wichtigsten Momente der vaterländischen Gesetz- ; gebnuz (Verordnungen, Ausschreiben re.) mit. i

Ueber die p o l i t i s ch e Weltlage, den Lauf und die Entwickelung der Ereignisse giebt sie die we­sentlichsten Nachrichten, Mittheilungen, Beleuch­tungen und Aktenstücke mit der Wahl und Voll­ständigkeit, welche allezeit ihr sorgfältiges und stets anerkanntes Streben waren. Vor herr­sch ende Begebenheiten und deren Entwik- kclung, gegenseitige Verhältnisse der Staaten und Völker, Verfassung, Verwaltung, innere und äußere Politik sind hier die Brennpunkte der Mit­theilungen. Die Verhandlungen der großen re­präsentativen Staateversammlungen werden mir der Vollständigkeit, dem Zusammenhänge und der Fassung gegeben werden, worin wir sie allezeit am klarsten und erschöpfendsten anschaulich zu ma­chen geglaubt und eine Bestätigung unsers Er­folgs unter andern auch darin gefunden haben, daß mehrere der geartetsten und gelegensten deut­schen Blätter diese Verhandlungen aus unserer Zeitung sorgfältig und wörtlich in eigenen Bei­lagen abgedruckt, andere aber unsere Bemerkun­gen darüber, so wie über andere politische und literarische Gegenstände ausgenommen haben.

In der Abendschrift unsers Blattes wer­den sodann die neuesten 9iadmcl)ten, kurz, g e« drängt und s ch nell gemeldet, die Nachrich­ten des Tages zuweilen besprochen und zusammen­gestellt , und dann Nachrichten aus unserer näch­sten örtlichen und heimathlichen Ocffent- lichkeit, Nachrichten von jeder Art Interesse und Nutzen für den vaterländischen Leser, Notitze» über Kunst und Künstler, imfgetbcHt werden, Daran reihen sich dann, in dem Maße als der Raum es zuläst, größere Aufsätze über Politik, Literatur, Kunst und Sitten , Nolitzeu über neue Schriften, über Reisen, Alterthümer, Vermeh­rung und Berichtigung der Kunde fremder Länder und Völker, über Erfindungen, besonders aber auch über Handel, Gewerbe und Lan d- wirthschaft, um in dieser Beziehung so nU- lich als möglich zu werden.

Mittheilungen über diese verschiedenen Gegen­stände werden wir sofern sie dem Plan und Raume des Blattes entsprechen gern aufnch- men; Vorschläge, Erörterungen, Aufforderun­gen zu löblichen Zwecken und Handlungen sollen uns vor allem willkommen seyn. Das Blatt wird, so oft als thunlich, Beilagen erhalten und die Redaktion wird, wie bisher, kein Opfer scheuen, um dasselbe angemessen zu ergän^u.

Handelsberichte, Geld- und Wcchlcl- kurse, nebst den dahin einschlagenden finan­ziellen Verordnungen der verschiedenen Staaten, deßgleichen Anzeigen und Nachrichten über diesen Gegenstand werden ebenfalls, nicht nur vollständig, sondern mit jener Schuel rchcit mitgetheilt, welche das Blatt auch für das.hau- delnde Publikum nützlich machen können.