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2t. Eine Giebelstube für einen ledigen Herrn, den

1. November, bei Karl Dietrich.

22. Zwei Zimmer mit Möbeln, bei

I. C. Schleich.

23- In Nr. 407 eine Stube mit Möbeln, täglich, bei Hutmacker Beck.

24. In Nr. 603 an der Aepfelpumpe eine Wohnung im 2ten Stock, bestehend in 2 Stuben, 1 Kam­mer, Küche, Bodenkammer, Keller, Holzplatz und das Wasser im Hause.

25. Eine bequeme Wohnung eine Stiege hoch, oder gleicher Erde, in Nr. 781, neben dem Geln- häuserbau, 'Anfangs Dezember.

26. Eine Giebelstube mit oder ohne Möbeln, so­gleich. Bei der Expedition das Nähere.

Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1. In einer Stadt der Provinz Hanau wird ein Lehrling in eine Apotheke gesucht, welcher mit den nöthigen Vorkenntnissen versehen ist. Bei der Erpedition das Nähere.

2. Ein jausser Mensch, welcher mit Pferden umzu- gehen weiß, das Fahren verstellt und schreiben kann, wird sogleich oder bis Ende Oktober in Dienst gesucht. Bei der Expedition das Nähere.

3. In eine hiesige Handlung wird ein Lehrling von guter Erziehung, der die nöthigen Vorkennt- nisse besitzt, gesucht. Stoß und Wohnung wird demselben nebst freundschaftlicher Behandlung zu­gesichert. Die Expedition ssagt Wo.

Dienstsuchende Personen.

1 Ein Mädchen, welches stricken, nähen, stopfen bügeln, friftren kann , wünscht eine Stelle zu ha­ben. Bei der Redaktion das Nähere.

Auszuleihende Kapitalien.

1. 12 bis 1500 fl. liegen zum Ausleihen in hiesige Stadt bereit. Das Nähere bei

Michael Bauer, geschworner Geldmakler.

Todesanzeigen.

1- Am 20. dieses, Nachts 12 Uhr, starb mein viel­geliebter Bruder, Joh. Jakob Almcroth, in seinem 59. Lebensjahre an einem Lungenkrampf, welches ich statt des Leidansagens allen meinen Verwand­ten und Freunden bekannt mache, und empfehle mich ihrer ferneren Liebe und Gewogenheit.

Helene Marie Almeroth.

Vermischte Anzeigen.

1. 'Bekanntmachung

der Lebensversicherungsbank in Gotha.

Unterzeichneter bringt hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die höchste Summe, welche von jetzt an bei der Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha auf ein Leben versichert werden kann, in Folge des Anwachsens der wirk­lich abgeschlossenen Versicherungen auf mehr als zwei Millionen Thaler, von 500 auf 6C00 Tha­ler erhöht worden ist. Eremplcue der Bauk- verfassung sind fortwährend unentgeldlich zu ha­ben und Versicherungsanträge zu machen bei

Karl Peter Brandt.

2- Um allen Mißverständnissen vorzubeugen, bit­ten wir Unterzeichnete, ohne vorherige Anfrage Niemanden auf unsern Namen ohne Geld etwas verabfolgen zu lassen, indem wir für keine Zah­lung haften. Hanau am 7. Sept. 1829.

Jo H. Mich. Stöhr.

Henriette Stöhr, geb. Schuck.

3. Ein israelitisches deutsches Gesangbuch ist ge­funden worden und steht dem Eigenthümer gegen die Einrückungsgebühren zu Diensten.

4. Das Schicksal der Loose von der Frankfurter und hiesigen Lotterie ist fortwährend a 4 kr. pr. Nummer zu erfahren

im Lotteriecomptoir von J. C. Rei ssig.

5. Unterrichtsanzeige. In dem HaMungs- institut von Konrad Georg SchlingToff, worinnen alle Gegenstände des Schreib - und Rechuenfachs sowohl eines Kaufmanns, als auch diejenigen anderer Geschäftsmänner gelehrt wer­den, nehmen die Abeudunterrichtsstünden von 7 bis 9 Uhr, den 1. Oktober ihren Anfang.

6- Es wünscht Jemand den Reichsanzeiger zu hal­ten und mehrere Theilnehmer dazu zu babkn. Die Liebhaber dazu können bei der Redaktion dieses Blatts das Weitere vernehmen.

7. Wenn Chorschüler oder sonst auswärtige junge Leute, welche die hiesigen Schulen besuchen oder sich Professionen, Künsten und Wissenschaften wid­men wollen, eine gute Wohnung, Verpflegung, eine bürgerliche Kost und Wasche, gegen billige Abgabe, verlangen, so ist eine Familie in Hanau zur Annahme bereit. Bei der Expedition das Nähere.

8. Samstag den 3. Oktober d. I., Abends 7 Uhr, findet die Abhörung der dritten Rechnung über die hiesige Versorgungsanstalt statt. Wir laden deßhalb alle respektiven Mitglieder dazu ein und wünschen, daß noch mehrere unserer geliebten Mitbürger sich bewogen finden möchten, diesem nützlichen Institute beizutreten. Hanau den 21. September 1829. _

Die Direktion der Versorgungsanstalt.