Hanau. — Donnerstag, den 10^ September 1829.
Kurfürstliche Ernennungen.
Se. fönigl. Hoheit der Kurfürst haben den Kandidaten der Theologie, George Ionas Merz, von Bruchköbel, zum Hülfsprediger an der Marienkirche Kllhier, sowie
den bisherigen Physikatsassistenten in Rotenburg, Vr. Wenderoth, zum Physikus der Aemter Roten- b»rg allergnädigst ernannt;
den Forstverwslter Zilcher in Schmalkalden allergnädigst in den Ruhestand versetzt, dagegen aber
den bisherigen Erpedienten bei der Forstrügckom- Mission zu Cassel, Heinrich Bücking, zum Forstverwalter in Schmalkalden, und
den Kandidaten der Kameralwissenschaft, Karl Endemann in Marburg, zum Steuerrevisor bei der Hinanzkammerdeputationdortselbsthuldreichst bestellt.
Se. königl. Hoheit der'Kurfürst haben den bisherigen Wachtmeister im ersten Husarenregimente, Jo- hann Pfeffer, zum Gegenschließer bei der Saline Nauheim, sowie '
Feldwebel im zweiten Liuieninfan- bpf bVrk?^ Jakob Aumann, zum Kontrolleur nannt' ^^8^» Landesschuldenkasse allergnädigst cr-
^^^ bei der Altstädter Gemeinde zu Schuppert-, die Adjunktion mit MI.T® J^'”ä' mf 6le H°l-'S->»j>-"> x.rT ^0^'^ '^^^^Z" Dassel die Adjunktion mit L^&'l^ ^chlolge auf die Organistenstelle theitt ^ ^^"^ Gemeinde zu Cassel huldreichst er-
Allgemeine Verfügungen und Bekanntmachungen der Oberbehörden.
1. Durch die allergnädigste Beförderung des bishe- -rigen Amtswundarztes zu Fritzlar ist diese Stelle erledigt worden. Bewerber, welche sich über ihre Qualifikation hazn gehörig answeisen können, werden hierdurch aufgbfordert, sich binnen 6 Wochen bei der Regierung hierselbst zu meldrn^ Cas- sel, den 25. Aug. 1829.
Kurf. Hess. Regierung hierselbst.
Hassenpflug.
vt. ^ Cäsar.
2. Der mit dem Abläufe dieses Jahres leihefällig werdende, in der Hanauer Gemarkung gelegene herrschaftliche Fischerhof, aus einem Wohnhause, einem Holz - und Geschirrschoppen, einem Kuh- ' unb sSchweinestalle, einem kleinen Baum-und
Lustgarten und den zur Anzucht und Aufbewahrung derFische erforderlichen Wasserbehältern bestehend, soll mit der dazu gehörigen Wirthschaftsgerechtig- kcit, auf weitere drei oder sechs Jahre, vorbehaltlich allerhöchster Genehmigung, verpachtet werden. Man hat hierzu Termin auf Dienstag den 15. Sept. d. I., Morgens 1O Uhr, anberaumt, und fordert die Pachtlustigen auf, sich zur genannten Zeit, fmit Bescheinigungen, aus welche« ihre Vermögensumstäude und daß sie dir zur Teichwirthschaft erforderlichen Kenntnisse besitzen, ersichtlich sind), im Lokale der unterzeichnetenBe- Hörde rinzusindelt. Die Verpachtnngsbedingvngen