Hanau. — Donnerstag, den 3^ September 1829.
Kurfürstliche Ernennungen.
Se. königl. Hoheit der Kurfürst haben den bisherigen vierten Lehrer an dem Gymnasium zu Hersfeld, Pfarrer Vilmar, dabei zum dritten Lehrer, dagegen aber
. dm bisherigen dritten Lehrer bei der Bürgerschule in Kassel, Dr. M öfter, zum vierten Lehrer an dem vorgenannten Gymnasium allergnädigst bestellt,
dem Gehülfen des Physikus im Amte Meerholz, -^'^^^ in Hailar, die allerhöchste Bestätigung als Physikus im genannten Amte ertheilt,
den bisherigen Amtsaktuar in Eschwege, Anton Wilhelm Clausenius, in gleicher Eigenschaft zum ^ustlzamt Bischhausen allergnädigst versetzt, und da- AbgkN
den bisherigen Advokaten in Jesberg, Emil Cö- ster die erledigte Aktuarstelle bei dem kurfürstlichen ^ustlzamte Eschwege huldreichst übertragen.
2 j ^".^chispraktikanten Eduard Fleischhuth zu bÄr& ^ Advokatur bei den Justizämtern schen^era ^^ dem Wohnsitze in Rau- ich erg, allergnädigst gestattet worden.
Der Bürgermeister Hillebold in Niedenstein ist ordentlichen Mugliede der Polizeikommission tn Gudensberg allergnädigst ernannt powshE, ^ Domänenpachter Grass in Lip- der Förster Scheuch in Asmushausen zu Mitgliedern des Landwirthschaftvereins zu Cassel; 3
| der Orkvnom Theiß in Halsdorf zum Mitglieds | der Deputation des Landwirthschaftvereins in Mar- burg;
der Postmeister Reul in Gelnhausen zum Mit- gliede der Deputation des Landwirthschaftvereins allhier, und
der Domänenpachter Hildenbrand in Sannerz, sowie ' / £
der Gutsbesitzer Davreur in Heimbach, zu Mitgliedern der Deputation des Landwirthschaftvereins in Fulda allergnädigst ernannt.
Allgemeine Verfügungen und Bekanntmachungen der Oberbehörden.
1. Durch die allergnädigste Beförderung des bisherigen Amtswundarztes zu Fritzlar ist diese Stelle erledigt worden. Bewerber, welche sich über ihre Qualifikation dazu gehörig ausweisen können, werden hierdurch aufgefordert, sich binnen 6 Wochen bei der Regierung hierselbll zu melden. Cassel,- den 25. Aug. 1829.
Kurf. Hess- Regierung hierselbst. Hassenpflug.
vt. J. Cäsar.
2. Der mit dem Abläufe dieses Jahres leihefällig
werdende, in der Hanauer Gemarkung gelegene herrschaftliche Fischerhof, aus einem Wohnhause, einem Holz - und Geschirrschoppen, einem Kuh- und Schweinestalle, einem kleine» Baum- und Lustgarten und den zur Anzucht und Aufbewahrung der Fische erforderlichen Wasserbehältern bestehend,