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gen eine Belohnung zurückzugeben. Die Erpedi- tion dieses Blatts sagt Wem.
7. Allen meinen Gönnern und Freunden wollte nicht verfehlen, hierdurch bekannt zu machen, daß ich auf die neueste Art eine Dckatirmaschine errichtet habe, mit welcher ich nicht nur allein Tücher sondern auch alte Röcke auf der linken Seite schecre und den gehörigen Strich wieder gebe, wollene Shwals und dergleichen Zeuge ohne Brüche auf das schönste dekatire, womit ich mich bestens empfehle, schnelle und billige Bedienung verspreche.
Heinrich Baacke, Schneidermeister, ohnweit dem goldnen Herz
8. Mein stets aufs Beste eingerichtetes zwei- spänniges und sonstiges Fuhrwerk habe ich nun, zur Bequemlichkeit des reisenden Publikums, mit einem Einspännigen vermehrt, welches ich, unter der Versicherung billiger und solider Bedienung, hiermit ergebenst bekannt mache.
R e i ch li n g, Lehnkutscher. ohnweit dem Steinheimerthor, neben dem goldnen Ring.
9. Ein weisser Hühnerhund mit braunen Ohren und vier braunen Flecken auf dem Rücken ist den 6len d. M. Jemand zugelaufen. In Nr. 548, auf dem Neustädter Markt, kann der Eigenthümer denselben wieder erhalten.
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Verzeichn i ß
der milden Gaben, welche das vereinigte Waisenhaus im ersten Viertel dieses Jahres erhalten hat:
A. An Geld.
Jan. fl. kr.
7. Von Ihrer königl. Hoheit der Frau Kurfürstin von Hessen . . . 52 30
— Bon einigen Waisenfrennden . 11 24
8. Von der Gemeinde Marköbel eine Kir- chenkollekte ..... 2 13
9. Von einem Ungenannten . . 1 10
14. Von Hrn. Konrad Deines das jährliche Geschenk.....5 36
.'•6. Von einem Ungenannten mit der Bitte: das 396 und 433. Lied zu singen — 35 cP1em Ungenannten . . 1 —
26. Von einem Ungenannten mit der Bitte, wegen Genesung von einer Krankheit ein Lied zu singen . . . — 55
27. Vom Kirchbau zu Ginnheim eine Kir- chenkollekte . ; . — 49
28. Von N. N^cinen Rechnungsbetrag 5 40 —^on Maurermeister Schlingloff 2 45
2. Von Hennette Wiedemann, weil sie das neue Jahr gesund erlebt hat . .7__
5. Von H. L., mit der Bitte, die drei Lieder : Wie groß ist des Allmächtigen rc,
Febr. fl. fr.
Was Gott thut rc., Wer nur den lieben Gott rc. zu singen . . . — 38 — Von einem Freunde der Waisen, bei Be- zahlung einer Rechnung . . 4 —
12. Von T. L. H., wegen einer glücklichen Niederkunft .... 1 12 — Von Frau Heidelbach . . — 12
21. Von Ihrer Hoheit der regierenden Frau Herzogin von Sachsen - Meiningen 14 — 24. Von einem Ungenannten, mit der Bitte, bad 263. Lied: Selig, Gott! rc. Nachmittags um 4 Uhr zu singen . — 30 März.
2. Von einer Ungenannten, mit der Bitte,. das Lied : Gott sorgt für mich rc. zu singen 1 —
3. Von Seiner hochf. Durchl. dem Landgrafen Friedrich von Hessen, durch Hrn. Finanzrath Bock . . . . 18 — — Von einem Ungenannten . . 1 —
— Von Frau Hartmann, mit derBitte, das Lied: Ich habe viel gelitten rc. zu singen — 12 5. Von einer Ungenannten . . 1 21
— Von einer Freundin der Waisen, mit der Bitte, das Lied: Was Gott thut rc. zu singen .....1 45
7. Von G. M. aus Roßdorf, mit derBitte, Wer nur den lieben Gott rc. zu singen — 24
13. Von einem Ungenannten aus der Neustadt 5 — — Von Hrn. Peter Jost von Ostbeim — 15
20. Von I. H. R. beim Sterbefalle eines Kindes , mit der Bitte: Was Gott thut rc. zu singen . . . . — 55
28. Von einer Freundin ausNiederrodenbach — 30 April.
5. Aus der Büchse im Hausärn:
1) in einem Papier mit der Inschrift: Für die Waisen. Hanau den 8. Jan.
1829......5 24 2) in einem andern Papier mit der Bitte, die Lieder: Wer nur den lieben Gott läßt walten rc, und: Was Gott thut rc. fingen zu lassen 1 45 5) bloß gelegen . . . — 42
— Aus dem Opferstock vor dem Neustädter Waikengebäude . . • 1 141
— Aus dem Opferllocke unter dem Thurm der Johauueskirche . . 1 15 Summe 152 114
v. An Lebensmittel. -
Jan.
17. Von einer ungenannten Freundin aus der Neustadt 60 Stück Kreuzerbrödchen für die Kinder zum Frühstück.
— Von Hrn. Seilermeister Großer aus der Ren- stadt 6 %. fein gehechelten Spinnhanf.