Wochenblatt für die Provinz H a n a u. Hanaü. — Donnerstag/ den 2- April 1829»
Kurfürstliche Ernennungen.
Se. königl. Hoheit der Kurfürst haben dem königl. preussischen Geh. Legationsrath Varnhagen.von Ense das Kommandeurkreuz Ir Klasse Ällerhöchstdero Hausordens vom goldenenLöwen zu verleihen geruht.
Se. königl. Hoheit der Kurfürst haben dem zur Pfarrerstelle in Segelhorst, im Kreise Schaumburg, ■ prasen.ttrten bisherigen zweiten Prediger in Olden- dorf, Friedrich Wilhelm Kilian, die allergnädigste Bestätigung ertheilt; und
dem zum Assistenten des Försters an Sannerz ernannten reitenden Förster, Friedrich Nosenstock, dermal noch in Sterbfritz, in letzterer Eigenschaft nach Treisbach, in der Förstinspektion Wetter, Provinz Oberhessen, sowie
den bisherigen Lizentverwalter in Halsdorf, Adolph Völker, rn gleicher Eigenschaft nach Oldcndorf, im «rnse Schaumburg, allergnädigst versetzt.
S^^'7 ^'"gl. Hoheit der Kurfürst haben dem Meister zu Easscl das Prädikat ^lergnädigst ertheilt, und
nm.nLK Christoph Deuschle in Fulda S/ d nnäcka ^^^ bischöfflichen Generalvi- ernannt ^esDomkapitels dortselbst Huld- n.rSJ?Ä haben, durch al- fa^riiV l^rd" vom 22. d. M. , im 3ten Linienin- LL-'S ££7^ ”" *« .-LLL^
Se. königl. Hoheit der Kurfürst haben, durch allerhöchste Ordre vom 26ten v. M», den Oberst von Benning/Kommandeur des Iten Linieninfanteriere« giments Kurprinz von Hessen,-und den Oberstlieutenant und Flügeladjutant Müldner,demGeiteralaudi- torat als Mitglieder beiznordnen allergnädigst geruht»
Se. königliche Hoheit der Kurfürst haben den bisherigen Justizbeamten in Volkmarsen, Karl Wilhelm Brack, in gleicher Eigenschaft nach Lichtenau allergnädigst versetzt; dagegen aber
den bisherigen Brigadeauditeur Friedrich von Gehren zu Caffel, zum Justizbeamten in Volkmar- sen huldreichst ernannt;
den bisherigen Rechtspraktikanten in Homberg,. Friedrich Wagner, zum Aktuar bei dem Justizamte in Netra, und
den Untergerichtsadvokaten Julius Gottfried Theodor Dunker in Rinteln, zum ObergerichtSanwalt dortselbst allergnädigst bestellt.
Gesetz g e b u n g.
Die Nr. I. des Gesetzblattes-von diesem Jahr enthält:
Äus schrei ben des Staatsminü steriums,
vom 27. Januar 1829, üb'er die Prüfung der Hufschmiede.
Zur Beförderung und allgemeineren Verbreitung einer gründlichen Kenntniß der Hufbeschlagkunst haben Se. königl. Hoheit der Kurfürst allergnädigst