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Donnerstag abgebrochenem Feuer, und empfehle mich und die Meinigen ferner Ihrer Liebe und Freundschaft. J. §. Fisch b ach der ältere.

5, Da mehrere Aufforderungen an mich ergangen sind, das Chaisenlatiren in Thatigkeit ' zu setzen, so mache ich hierdurch einem geehrten Publikum die An­zeige, daß ich nunmehr die Anstalten dazu getrof­fen habe, neue und alte Chaisen auf das beste - und billigste zu lakiren, weshalb ich um geneig- Zuspruch bitte. Ludwig H e i d e l,

Lakirer und Vergoldet, wohnhaft in der Langengasss bei Schuh- machcrmeister Herrn Wirth

6. Am verwichenen Freitag ist ein Schulranzen, verschiedene Schul- und Schreibbücher enthaltend, verloren worden. Wer denselben zurückbringt, erhält eine Belohnung. Der Name-des Eigen- thümers ist in den Büchern eingeschrieben.

7. Ohne eigenhändige Anweisung lasse man für meine Rechnung nichts verabfolgen, widrigenfalls ich weder für die Zahlung hafte, noch ausser die an mich selbst geleisteten Zahlungen für gültig an- crkenne. Hanau a. M. 5. Januar 1829.

M. G. Meilh aus.

8. Die Versicherungsbank gegen Feuersgefahr zu Gotha, die im verflossenen Jabre ein Kapital von 152 bis 153 Millionen Gülden versicherte, und ihren Theilnehmern durch einen Fond von 2,978000 Gulden in baarem Gelde und guten Wechseln die vollständigste Sicherheit gewährte, wird , unge­achtet für ca. 180000 Gulden erlittener Brand­schaden , als Dividende des jetzigen Abschlusses, nicht weniger als 57 bis 60 Prozent von derPra- micneinlage zurnckgeben.

Karl Peter Brandt.

9. Daß ich aus triftigen Gründen den bisher ge­führten Namen: B o d e, mit meinem Familien­namen: Hufe land, verwechsele, mache ich ei­nem verehrten Publikum hiermit bekannt.

Johanne L o u i s e H n fc la N d aus Dresden, Schauspielerin.

10. Unterzeichneter empfiehlt sich in folgenden Ar­beiten , als: alle granirten Zifferblätter, in Gold und Silber, wieder wie neu herzustellen, mit und ohne eingelassene Zahlen, in vertieften ober ste­henden Sekunden, auch alle Schriften, auf Silber, Stahl und andere Metalle einzulassen. Alle Ver­zierungen welche in dre Tiefe ausgenommen, blau, schwarz und grün, sind besonders alle Gegenstän­de, die das Emaillenfeuer nicht vertragen können. Ich empfehle.mich besonders in der letztern Kunst.

Jean R onsi er,

Juwelier, Goldarbeiter und Uhrmacher, wohnhaft an der französischen Allee.

11. Die zum Besten der hiesigen Armen veranstak- tete Ausspielung wird Dienstag den 27. l. M., und die Ausstellung aller hierzu Angegangenen Ar­beiten vom 20. desselben Monats an, während zwei Ta^en, in dem Gesellschaftssaale des Neu« hanauer Nathhanses statt finden, wozu wir alle diejenigen, welche durch Einlieferung von Arbei­ten oder Uebernahme von Loosen, an der Beför­derung des guten Werkes Antheil genommen ha­ben, einladen. Diejenigen, bei welchen dieses noch nicht der Fall ist, die aber gleichwohl die Gegenstände der Ausspielung zu sehen wünschen, setzen wir zugleich in Kenntniß, daß hierzu auch im Saale au den bemerkten Tagen Loose zurAus- fpielnng ausgegeben werden. Hanau den 12 Jan. 1829. Der Vorstand des Frauenvereius.

V e r e h e l i ch t e, G e b o r N e und G e st o r.' bette in hiesigen- Stadt.

Verehelichte.

In der cv. Gem. der Johanneskirche.

Den 6. Jan. Herr Heinrich Wilhelm Adolph Chri­stian Dreyer, Doktor der Medizin und Leibarzt Seiner l ochfürstl Durchl. des Herrn Landgra­fen Friedrich von Mffen, mit Jungfrau Hcn- riette Karoline Sabine Louise Wilhelmine, des weil. Herrn-Friedrich Wilhelm Maurer, gew. Leibarztes Seiner hochfürstl. Durchl. des Herrn Landgrafen Friedrich von Hessen, nachgeft ehrl.' "Tochter.

Den 11. Jan. Johann Peter Hartmann, Bürger und Bäckermeister in der Nenlladt, des Ludwig Hartmann, Oekonomen zu Harreshausen, im Großberzogthume Hessen, chel. Sohn, und Jungfer Christine Jollas, des David Jollas, Bürgers und Glasermeisters in der Neustadt, ehel. Tochter.

G e b o r n e.

In der evangel. Gem. der Marienkirche«

Den 21. Nov. 1828. Theodor Hermann Karl, Herrn Theodor Fuchs, kurfürstl. Hess. Oberge- richtsprolurators dahier, S.

Den 29. Dez. 1828. Susanne Christine Dorothee) Wilhelm Stephan, Bürgers und Weißbinder- meisters in der Altstadt, T.

In der ev. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 18. Dez. 1828. Sophie Friederike, Friedrich Karl Gebhard, Bürgers und Schuhmachermei- stets in der Neustadt, T.

(Mit 2ter Beilage.)