— 572 —
.q g>,.i mehreren Personen, welche ich hier und in “5er Umgegend seit dem 19 Mai d. I. von Band- und anderen Eingeweidewürmer», durch ein neu entdecktes, noch allgemein unbelanntes ärztliches Mittel befreite, haben einige mir die nachstehende Atteste, resp. Dankadresse, ausgestellt, weiche ich mit der Anzeige zur OrffenUichlrit gelangen lasse, daß ich mich hier oder in der Umgegend noch einige Zeit aufzuhalten, und die m ch mit ihrem Zutrauen beehrenden Wurmpauenten sowohl als die an dem Uebel des Stammelns oder Stotterns leidenden Personen in Behandlung zu nehmen gedenke. Die Arznei gegen alle Würmer ist zur Versendung geeignet. Desfallsige Briefe werden portofrei erbeten.
Herr Friedrich Stolze im Gasthause zum Neb- ftocf in Franlfnrt a. Ä>^, so wie Herr Diest, im Gasthause zur goldn. Scheuer dahier, wo ich zu logiren pflege, werden zu jeder Zeit meinen Aufenthalt anzugeben wissen und Aufträge an mich übernehmen. Hanau den 15. Oktober 1828.
J. Barth.
Durch einen Auszug and der allgemeinen Zeitung vom 26. Juli 1828, welcher in der hiesigen Zeitung vom 5. September, Nro. 347, ausgenommen war, ersahen wir and nachfolgenden Zeugnissen die glücklichen Kuren, welche der Herr 2. Bartb, bei am Bandwurm leidenden Personen verübt hatte. Hierdurch ermuthigt, wendeten auch wir uns an denselben, mib hatten ebenfalls M Glück, in wenigen Stunden von diesem ucbel vollständig befreit zu wcrren, mit welchem jpir gsa«oten, unser ganzes Lebenlang behaftet bleiben zu müssen, da alle bisher angewandte Kuren erfolglos geblieben waren, und diese selbst bedeutend unsere Gesundheit angegriffen hatten, welches bei der Kur des Herrn Barth nicht im mindesten der Fall war. Mögen »och mehrere Unglückliche, die unser früheres Schicksal theilten, sich bewogen finden, sich unsers Glücks durch Herrn Barth theilhaftig zu machen. Diesen herzlichen Wunsch glauben wir der leidenden Menschheit schuldig zu seyn.
Hanau den 8. Oktober 1828.
Philippine Fiedler. Wilhelmine Schäfer bei Herrn A m i o t.
Elise Heil, bet Frau Wittwe Schäfer in der Fischergaffe.
DaS innigste Daukgefühl, womit wir Unterzeichnete gegen den im Pariser Hof logirenden Hrn. I Barth für die an uns vollzogene Befreiung von dem quälenden und die Gesundheit zerstörenden Uebel des Bandwurms, durchdrungen sind, glauben wir nicht füglicher als öffentlich ausdrücken zu können, und bemerken zugleich, daß desselben Abhülfe ohne alle Vorbereitung und ohne
für die Gesundheit die mindesten übel» Folgen nach sich zu ziehen, in wenigen Stunden vollstän- big erfolgte.
3m Gefühl des uns durch Hrn. Barth gewordenen Glücks, müssen wir den Wunsch hegen, daß die noch an diesem Uebel leidenden Mitinen scheu die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen mögen, ohne von dem Mittel desselben Gebrauch zu machen, welches in keiner Hinsicht mit den früher von uns resp, gebrauchten fruchtlosen und oft schädlichen Mitteln in Vergleich zu bringen ist.
Wir erbieten uns zugleich, alle nähere Auskunft den sich an uns Wendenden über gedachte Kur mündlich zu ertheilen.
Frankfurt a. M., den 30. Juni 1828.
(Gezeichnet:) Georg W. Koch, Mestger Litr. M. Nr 60. Friede. Linst, Schneiderin. Litr. L., Nr. 77. Jakob Lohrey, auf dem Komödien- plastc. F. Bormeth, für mein fünfjährigesKind^ Lilr. B., 9lr. 231. Wilhelmine Hahn, £itr."Cv Nr. 73 Jeanette Esaias, Litr. B. , Nr. 120. Elis. Schutz, Litr. D., Nr. 72. Joh Kaep. Kratz, in Obcrralh. Marg. Korbach, Litr. B., Nr 93. Johannes Fries. J. M Lambrecht in Offenbach, für mich und mein vierjähriges Kind. Katharine Dippelin, bei Hrn. Ackermann in Sachsenhausen, Litr. 0., 91 r. 9. Susanne Elisabeth Krautwurst, Litr H., Nr. 72. Michael Frei, Metzgermcister in Frankfurt. Tillmann Weil in Se -bach. I Fischer box Offenbach, für mein Kind von 11 Jahren.
Die Unterzeichnete pflichtet obiger Danksagung in allen Stücken bei, und bemertt zugleich, daß sie in einem 63jäbrigen Alter, während 48 Jahren am obigen Uebel litt, wogegen sie ausser der Behandlung mehrer berühmter Aerzte vo» allen so angeräthenen Hausmitteln, und unter andern von dem Nufferischen, dreimal unter jedesmaliger Lebensgefahr, und ohne Erfolg Gebrauch machte; durch den Gebrauch des Mittels des Hrn Barth wurde sie am 26. Mai d. J. von zwei Bandwürmern befreit, und genießt seit dieser Zeit einer Gesundheit, die sie seit ihrer Kindheit nicht mehr kannte, und deren Wohllhat je mehr zu gemessen sie längst alle Hoffnung aufgegeben hatte. *
(Gez.:) Katharine Margarethe Rohrbach, Lltr. L., Nr. 136-
Dem Hrn. Barth bezeuge hiermit auf Verlangen, daß ich mich von der Wirksamkeit seines Mit, tels bei dem Schuster Lambrecht und dessen Kinde überzeugt habe.
Offenbach, den 18. Julius 1828.
(Gez.:) Dr. Fulda.
(Mit 2ter Beilage.)