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6. Es wird ein braves Mädchen zu Kindern gesucht, weiches die Hausarbeit mit verrichten kann.

7. Ein Mädchen, welches schon in einem Spezerei- laden gedient hat, und gute Zeugnisse beibringen kann, wird gesucht. >

Dienstfrichende Personell.

1. Ein Mädchen, das mit aller häuslichen Ar­beit umzugeM- weiß, sucht einen Dienst als Kin­der- oder Hausmädchen. Bei Kstfermeisler Von der Au das Nähere

Vermischte Anzeigen.

1. Am 1. d. M. fand die erste halbjährige Rech- nungsablage der hiesigen Versorgungsanstalt in Gegenwart der gekämmten Direktion und des Ausschusses statt. " Der Unterzeichnete beehrt sich, sämmtliche verehrliche Mitglieder dieser Anstalt mit dem Anfngcn hiervon in Kenntniß zu setzen, daß er den Prospellns über den gegenwärtigen Zustand und das Vermögen der Anstalt dem Aus­schusse zur Vorlage an deren Mitglieder überge- ben hat, und bemerkt weiter, daß die Erhebun­gen für das künftige Halbjahr, nämlich vom 1. Okt. 1826 bis Ende März 1829, Samstag Abends um 6 Uhr beginnen und um 8 Uhr endigen. Hanau den 2. Okt. 1828.

Der Tireltor der Versorgungsanstalt daselbst. I unke r.

2. Meine Stieftochter, die Philippine Stifter, hat sich seit einigen Wochen heimlich von mir entfernt, und treibt sich in hiesiger und der Frankfurter^e- gend zwecklos umher. Ich ersuche daher Jeder­mann , derselben nichts auf meinem Namen zu borgen, indem ich für keine Zahlung hafte. Seck- bach den 1. Okt. 1828. Wittwe Thomas, Gastwirtdin zum Stern.

3. Den 20. dieses fährt eine Chaise über Fulda nach Hersfeld, worin noch Platz für einige Per­sonen zu haben ist. Bei der Erpedition das Nähere.

4. Hypotheken von 2300 , 2000, 1200 und 400 fl. auf Häuser und Grundstücke in hiesiger Stadt und in verschiedenen Aemtern der Provinz sind zu ce- diren. Bei der Erpedition das Nähere.

ü. Meinen Freunden und Gönnern mache ich hier­mit bekannt, daß ich meine Wohnung verändert habe, und nicht mehr bei Wittwe Föl!, sondern bei Mtrwe Nudrauff, neben der Scheuer des Herrn Zeichförsters Schimmelpfeng und Herrn Gärtner Peter Jung, wohne, und empfehle mich bestens. Heinrich Söhnlein jun..

Speuglermeister.

6. Der Tanzunterricht in der Behausung des Un­terzeichneten hat für das gegenwärtige Winter-

7.

8.

Halbjahr bereits seinen Anfang genommen Vormittags- und Nachmittagestunde» sind Kindern, und diejenigen der Abendstunden, von 7 bis 10 Uhr, erwachsenen jungen Leuten gewidmet. Hanau den 7. Olt. 1828.

F. Knöpfer, Tanzmeister, wohnhaft ohnweit dem Steinl eimerthor, dem goldnen Herz gegenüber.

Inder Nähe des Steinheimer- oder Kanal- thors wird ein Keller zu miethen gesucht. Bei der Erpedition das Nähere.

Den 18. d. M gehen zwei leere Chaisen von hier nach Marburg, wovon eine über Paffet und Göttingen fährt. Bei Lehnkutscher Becker das Nähere '

9. Preisler's Zeichenbuch, 4tcr Band in Folio, habe vor mehreren Jahren in hiesige Stadt verliehen, solchen aber nicht zurück bekommen. Ich ersuche daher den Besitzer, denselben an die Erpedition dieses Blatts abzugeben.

C. Lieber.

10- Mein Vater, Wilhelm Philipps aus Nassan- Dietz, hat unterm 14 September d. J. in das hiesige Provinzialwochenblatt, Nr. 38, eine War­nung :mir nichts zu borgen,'- ein rücken lassen. Ich sehe nkich genöthigt, dagegen zi erllären, daß ich noch nie hinter dem Rücken meines Vaters und ohne dessen Bewilligung auch nur die geringste Schuld kontrahirt hätte, und daß mein Vater zu dieser Handlung durch andere verleitet Worten ist, weil ich ein Vorhaben ,licht aufgeben will, dessen Verfolgung ich meiner eigenen

der einer audereu^Pörfvn ich>'Nc^hin; rceltpv»- indessen mit Geldborgen nickt im gnTn^jlcn Zu­sammenhänge stebt. Sollte aber allenfalls jemand etwas an mich zu fördern haben, kann sich bei mir melden. Hanau den 14 Oktober 1828.

Friedrich Phil ipps.

11, Die, zum Besten der hiesigen Armen, von dem unterzeichneten Vorstände eingeleitet^Lucspitlung, welche auf den isten l M. festgesetzt war, muß­te vorerst noch aufgesetzt werden, weil mehrere, zu diesem Ende weiter zugesicherte Arbeiten noch nicht abgegeben, auch der Absatz der Loose noch . nicht vollständig bewirkt werden konnte. In­dem wir dicseckzur öffentlichen Kenntniß bringen, und die weitere Bekanntmachung des Zichungs- tags uns Vorbehalten, gforben wir, bei dem wohlthätigen Zwecke der Ausspielung, uns der ferneren Üntcnhtbnng unserer Mitbürger durch Abnahme von LooM versichert halten zu dür­fen, und ersuchen noch insbesondere die Frauen und Jungfrauen hiesiger Stadt, durch Einliefe- rung von Arbeiten, den guten Fortgang dessel­ben ferner zu befördern, auch diese Einlieferung bis zum Ablauf des nächsten Monats zu bewir­ken. Hanau den 14. Oktober 1828.

De» Vorstand des Frauenvereins.