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Hanau. Donnerstag, den 25^ September 1828.

Kurfürstliche Ernennungen.

Seine königliche Hoheit 3er Kurfürst haben dem bisherigen Forstsekretar 25cnjeß in Weisungen die Auskultantenstelle bei dem Oberforstmeister der Pro­vinz Niederhessen, Abtheilung I., mit Beibehaltung seines Katasters, allergnädigst übertragen;

den bisherigen Obergerichtsrefeiendar in Fnlda, ^ustus Rang, zum Amtsasststenten in Neubof in der Provinz Fulda mit dem Prädikat,Amtsasses­sor" alkerguadtgst bestellt;

dem bisherigen Pfarrer zu Vieler, Karl Faber die erledigte Pfarrei Neuengronau in der Brovinr Hanau, und 3

dem Pastor extraordinarius Heinrich Friedrich $artn>tg zu Eassel die erledigte dasigeZuchthauspre- digerstelle huldreichst verliehen. *

w^Ä81 ^^/^ der Kurfürst haben dem bishe- e^-dk^^^3eh"lft« Konrad Aßmann nunmehr die "^digte reitende Försterstelle in Roßberq, F.rstin- speknon Wetter, allergnädigst übertragen r terbeabÄ Wilhelm Manns seinem Da- rer, dem ^andbaumerrter Manns r AMent, jedoch ohne Hoffnung ,u?Ra^ ' lergnadigst beigegeben, und ^ * 7{a^S^

bm Seilermeistcr Großer Eier das Prädikat ^effditma^ allergHLdigst ertheilt. '

Allgemeine Verfügungen und Bekanntmachune gen der Oberbehörden. *

1. Zur Unterscheidung der Argentanwaaren, aus der Fabrik des Gürtlerweisters Kolbe dahier, von Silberwaaren, ist in Gemäßbeil eines Beschlusses kurfürstlichen Staatsministeriums vom 20. d. M. allergnädigst bestimmt worden, daß bei den grös­seren Argentanwaaren das ganze WortArgen- tan" nebst dem ganzen Namen des Fabrikanten eingeschlagen, auf den kleineren Gegenständen aber dieses Wort undNamen abgekürzt: AtakWK angebracht werden soll, welches hierdurch zur öf­fentlichen Kenntniß gebracht wird. Eassel den 30. Aug. 1828.

Kurf. Hess. Regierung hierselbst. Hassenpflug.

vt. Benning.

2. Das herrschaftliche Vorwerk zu Kilianstädten, Reuterei Bücherthal, welches aus einem Wohnhau- se, den erforderlichen Wirthschaftsgebäuden, so­dann aber aus 4-Mrgn. 1 Vrtl. 4 Rthn. Garten, 82 Mrgn. 11 Rtbn. Wiesen, und 481 Mrgn. 1 Vrtl. 31 Rtbn. Ackerland besteht, auch mit Waid- gangsgerechtigkeit für 500 Stück Schaafe verse- den ist, soll anderweit auf 9 Jahre, vom 1. Mai 1829 an, meistbietend verpachtet werden. Es ist zu dem Ende Termin auf Sonnabend den 27. Sept. carr., Morgens 10 Uhr, in dem ?ckar kurfürstlicher Finanzkammer anberaumt worden, in welchem die Bedingungen bekannt gewacht, übrigens diejenigen Pachtlustigen zum Bieten zuge- lassm werden solle»/ welche sich 'hinsichtlich ihres