— 484
25. Eine sehr bequeme Wohnung, sogleich, bei Gärtner'Trennung, in ber Fischergasse.
26. Für einen kleinen Hauebalt eine Wohnung mit Men Bequemlichkeiten versehen bei
F r. Eantbal Wittwe, am Alkstädter Markt.
Personen, welche zu einend Dienst gesucht werden.
1, Ein junger Mensch, welcher die Schreinerprofestion erlernen will, wird in die Lehre gesucht. Bei der Erpedition das Nähere.
2. Es wird ein gesittetes Mädchen, welches gut kochen und alle häusliche Arbeiten verrichten kann, in eine stille Haushaltung in Dienst gesucht und kann sogleich eintreten Bei der Erpedition das Rädere.
3. Zu einem hiesigen Silberarbeiter wird von soliden Eltern ein Junge in die Lehre gesucht. Bei der Erpedition das Nähere.
Dienstsuckende Personen.
1. Es wünscht ein Mädchen von 19 Jahren in eine stille Haushaltung unterzukommen, und wird mehr auf gute Behandlung als starken Lohn gesehen. Bei der Erpedition das Nähere.
Auszuleihende Kapitalien.
1. 2000 fl. Kuratelgelder zu 44 pEt. liegen gegen erste gerichtliche Hypothek in die Stadt zum Ausleihen bereit. Bei der Erpedition das Nähere.
2. 2000 bis 2500 fl zw 4| pCr sind in hiesige Stadt auszukeiheu. Bei des Erpedition das Nähere.
Todes an zeigen.
1. Wir erfüllen hierdurch die traurige Pflicht, den am 20» en dieses/ nach einem 2 4 jährigen Leiden, im Listen Lebensjahre, erfolgten Tod unserer guten Mutter, Anne Eva Uloth, geb. Lößer, allen unsern Verwandten und guten Freunden an- zuzeigen. Dieses schmerzliche Ereigniß wird auch jetzt bei denen edlen Menschenfreunden mitleidige" Thränen erwecken, welche sich während des peinlichen Leidens der Verklärten so thcilnehmend bewiesen haben. Wir bitten jedoch, den Schmerz unserer traurenden Herzen nicht noch durch Bei- lcisebezeugtmgen zu vermehren, indem wir uns der geneigten Wohlgewogenheit unserer Freunde bestens empfehlen. Hanau den 22. August 1828. Die hinterlassenen Kinder der Verblichenen. Marie U lo tH.' , Friedrich Jakob Uloth. Johann Heinrich Uloth.
2. Am vergangenen Donnerstag, den 21. d. M., des Morgens um 2 Uhr, gefiel es dem Allerhöchsten, unsern geliebten Bruder, Jatob Heil, Nach einem einjährigen Krankenlager, in einem Alter von 23 Jahren und 3 Monaten, aus dem Irdischen in das Himmlische aufzunehmen. Diesen für uns so traurigen und schmerzhaften Fall bringen wir unsern Verwandte«, und Freunden statt des Leidansagens zur Kenntniß, und bitten, uns mit jeder nur'Schmerz erregenden Beileidsbezeugung zu verschonen.
Die Hinterbliebenen Geschwister Elisaberh Heil, K a t h a r i n e Heil.
Vermischte Anzeigen.
1. Es werden noch einige Theilnehmer zum Frankfurter Modenjournal gesucht. In der Erpedition das Nähere.
2. Eine stille Haushaltung sucht eine Wohnung gleicher Erde in einer gangbaren Strasse von 2 bis 3 Stuben, einigen Kammern, den Iten November. Bei der Erpedition das Nähere.
3- Ich mache hiermit meinen Freunden und Gönnern die ergebenste Anzeige, daß ich mein Geschäft jetzt für eigene Rechnung betreibe und empfehle mich dem geneigten Wohlwollen eines geehrten Publikums. Konrad Lamy, Hafnermeister, wohnhaft bei dem Schlossermeister Hrn. Kirchhof in der KreuMaffe. -
4. Lehnkutscher Göbel fahrt mit einer leeren Chaise künftigen Freilag nach Marburg und Homberg und den Sonntag nach Fulda-
5. Vom Markt bis in die Sterngasse ist ein mit M. G. 7. bezeichneter Strumpf verloren worden. Der redliche Finder wirdgebeten, solchen an den bei der Erpedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.
6. Zwei Hypotheken, jede über 125 fl., eine über 100, und eine über 200 fLz wovon die Zinsen zu 5 pEt. seit 12 bis 20 Jahren jedes Jahr richtig bezahlt worden, sind wegen Erdvertheilung zn cedire». In No. 103 an der Heuwaage das Nähere.
7. Ich wohne nicht mehr im Hause des Herrn Klein, sondern an der französischen Allee, bei Herrn und Frau Nutb im zweiten Stock, und empfehle mich meinen Freunden und Gönnern bestens mit meinem Schul - und Privatunterrichte. Letzterer wird vom'1. Sept. von 7 bis 8, und von 8 bis 9 , Uhr des Abends ununterbrochen fortgehalten.
Cl W a ch s, Lehrer und ehemaliger Major.
8. Es ist vergangenen Sonntag, den 24. August, Nachmittags,' in der Marienkirche ein grünseidener Regenschirm flehen geblieben. Der Finder beliebe solchen gegen eine dem Werthe^angemeffene Belohnung an den bei der Erpedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.