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Hanau. Donnerstag, den 14- August 1828»

Kurfürstliche Ernennungen.

Se. föiu'gL Hoheit der Kurfürst haben den mit dem Direktorium der Regierung für die Provinz Ha- nau beauftragten Gehcimenregierungstrath, Karl Georg August Schönhals, nmimehr zum wirklichen Regiernngsdirektor aLergnädigst ernannt;

dem zum Vikariate Dorheim pcäsentirtcn Pfarrer, Georg Witzel zu Dillich, Klasse Borken, die aller­höchste Bestätigung ertheilt;

dem provisorischen Lehrer, Franz Schaum in Ful- da, die alliier erledigte katholische Pfarrei allergna- digst übertragen;

den Til u larp o ltze, k om m iffar, Ferdinand Knieß zu Marburg, zum wirklichen Poltzeikommissar aller- gnädigst ernannt; und

den provisorischen Amtswundarzt in Jesberg, Ge­org Christian Lohrmann, nunmehr destuiliv Huld- relchst bestellt.

®£ königl. Hoheit der Kurfürst haben durch aller­höchste Ordre vom 7. d. M. , a*2-u® ^^^ "" Gardciägcrbataillon gestandenen Starck, zum Major und überkompsetten Staabr. offizier am 2. Äiueiünfanteriereqiment,

» den Kap,lau zweiter Klaffe, v. Wurmb, im ^JÄÄtT Kapitän erster Klasse, und c) den Brlgadeadiutant der Kavallerie, Premstr- lleutenant v. Bardeleben, der Garde du Corvs um «Mmnster Zweiter Klasse, allergnadigst zu m^ten

Se. königs, Hoheit der Kurfürst haben dem zu der durch Resignation des Pfarrers Bippaxt erledigten Pfarrerstelle in Wannfried, Klaffe Eschwege, prü­fen tirten bisherigen Pfarrergehülfen Ernst Bippart dortselbst, die allerhöchste Bestätigung ertheilt.

ASgLlneine Verfug lmgen «nb Bekaimintachuu- gen der Oberbehörden.

1. Bekanntmachung der kurfürstlichen Regierung der Provinz Oberhessen, den Zustand des Landes- Hospitals Haina in dem Jahre 1827 betreffend.

In Gemäßheit ergangener Verfügung kurfürst­lichen hohen Ministeriums des Innern, mache« wir andurch bekannt:

A) bezüglich auf die Pfleglinge der gen an n tenW o hlth ätigk eitsanstal t, daß

j) die Zahl solcher in dem Jahre 1827 sich Auf dreihundert u» d siebenzig belaufen habe, wovon 12 mit Tode abgegangen sind,

2) diesen Wohnung, Nahrung und Kleidung (letztere beide Stücke ant und nach den abgedruck­ten Tarifen vollitändig) verab folgt worden seyen; es bei ihnen nicht an der erforderlichen Aufwar- tuuq, in den Fällen der Erkrankung, Einzel­nernicht an der nöthigen ärztlichen Hülfe, nicht an Medizin, einer gehörigen Krankenkost und Behandlung gefehlt habe,

3) bei dem Gebrauche der Mittel zur Deckung vnd Kräftigung drö religiösen Sinnes der H o s-