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bis in die Vorstadt verloren worden. Der bei der Expedition zu erfragende Eigenthümer bittet den Finder um dessen gefällige Zurückgabe.

8. Die jährliche Rechnungsabhör der 50 fl Sterbekasse wird Mittwoch den 2. Juli, Abends um 6Ubr, bei Herrn Hoffmann im Ritter vorgenommen. Sämmt­liche Mitglieder werden ersucht, sich dabei ge­fälligst cinzufinden Diejenigen, welche ihre schul­digen Beiträge noch nicht bezahlt haben, werden erinnert, bis den 30tcu dieses ohnfehlbar Zah­lung zu leisten, sonsten dieselben von der Gesell­schaft ausgeschlossen und deren Nummern an an­dere sich schon als neu gemeldete Mitglieder ab­gegeben werden sollen. Zugleich wird erinnert, SterbkassenscheitH ohne Vorwissen der Direktion nicht zu kaufen , noch solche als Versatz anzuueh- men. Hanau den 16. Juni 1828 /

Sterbkassendirektion.

9, Es ist am IZten dieses ein königblauer sammeter Arbeitsbeutel, enthaltend ein leinenes Taschen­tuch, A K 6 gezeichnet, 1 Paar lederne Hand­schuhe und 1 Schlüssel im Lamboiwald verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, sol­chen gegen eine Belohnung an die in der Expe­dition zu erfragende Eigenthümerin abzugeben.

10. Ich Endesunterzeichnete bin gesonnen, mein Haus in der Salzgasse, Nro. 954, neben dem Gärtner Hrn Jung, aus der. Hand zu verkaufen; es be­steht aus 3 heitzbaren Stuben, 2 Stubenkammern, 2 Kammern auf dem Boden, 2 Küchen, einem guten gewölbten Keller, Hof und Garten, wo­rin sich 3 besonders gute MaUlbeerbäume befin­den, 1 verschlossenen Holzschoppen und einer grossen gut gemauerten Dungkaute. Zugleich bemerke ich, wer noch Etwas an mich oder meine Kinder zu fordern hat, sich bei mir, eine Stiege hoch, mel- deu, auch wegen des Verkaufs des Hauses das Nä­here mit mir verabreden kann.

Anne Kornette Rudrauff, Wittwe.

11. Einem verehrten Publikum macht Unterzeichnete bekannt, daß Sonntag den 22. Juni die Bade­zeit am Wilhelmsbade ihren Anfang nimmt, wo alsdann alle Arten künstlicher Bäder, nstt der größ­ten Sorgfalt eingerichtet, gebraucht werden kön­nen. Ich werde es nur lebt angelegen seyn las­se» , dem Badegäste alle Bequemlichkeiten zu ver­schaffen, und die unter der Anleitung und stren­gen Aufsicht des Herrn Oberhvfrarhs Osius zube­reiteten Bäder sind bisher mit dem erwünschten Erfolg gebraucht worden.

Wittwe Schwerckhard.

12- Noch einige Theilnehmer zu dem Frankfurter Journal und dessen Beiblätter gegen sehr billige Pränumeration wünscht der Unterzeichnete für das Lte halbe Jahr 1828 zu haben. Hanau den 17.

^ 1Juni 1828. Schling! off, Lieut.

13. Am 13. Juni, Morgens, ist vom Paradeplatz bis in die Johanneskirche ein schwarzer sammeter Arbeitsbeutel mit silbernem Bügel, worin ein weiß- seincues Taschentuch ist, verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solchen an den in der Expedition zu erfragenden Eigenthümer gegen eine Belohnung abzugeben.

14. Es ist eine Häkelnadel von der französischen Allee bis an den Altstädter Markt verloren wor­den. Der redliche Finder wird gebeten, solche an den bei der Expedition zu erfragenden Eigen­thümer abzugeben.

Verehelichte, G e b o r n e und G e si o rr bene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In der evangel. Gem. der Marienkirche.

Den 16. Juni. Herr Johannes Ritter, Prewlerlieu- tenant im kurhessischen 2ten Linieniiifanieriere- giment dahier, Herrn Friedrich Wrtrr, Leh­rers an der Bürgerschule in Eschwege, eheli­cher Sohn, und Jungfrau Wilhelm ine Louise Emilic, weiland Herrn Christian Kempf, gewe­senen Doktors der Medizin und Regiments- ^irzts im kurhessischen 2ten Linieninfanteriere- gimeut dahier, nachgelassene eheliche Tochter.

G e b o r n e. '

In der evangel. Gem. der Marienkirche.

Den 28 Mai. Johann Jakob, Jakob Scholl, Bür­gers und Schuhmachermeisters in der Neustadt, S.

Den 13. Juni. Georg Karl Mathäus Wilhelm, Herrn Johann Mathäus Wilhelm Bode, für# fürstl. Hess Obergerich tsanwalts dahier, S.

In der ev. Gem. der Johanneskirche.

Den 25. Mai. Anne Barbara, unehel. T.

Den 27. Mai. Elisabeth Katharine, Heinrich Sta­renfänger, Bürgers und Zimmermanns in der Altstadt, T.

Den 2. Juni. Johanne Henriette, unehel T. Den 8. Juni. Katharine Karoline, unehel. T.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 25. Mai. Marie Karoline Elisabeth, Herrn Daniel Friedrich George van de Sande, Bür­gers und Kaufmanns in der Neustadt, T.

Den 30. Mai. Marie Wilhelmine Susanne, Jo­hann Martin Wilhelm Schäfer, Bürgers mr> Schuhmachermeisters in der Neustadt, ^