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» Tag nicht benutzen, so würde er auch ein Ver­hältniß, das ihn einen Theil des Tages beschäf­tigte, mit Vergnügen annehmen. Bei der Erpe- dition das Nähere.

2. Ein Mädchen von hier, in aller häuslichen Ar­beit erfahren, wünscht baldigst als Haus- oder Kindermädchen ein Unterkommen zu finden. Bei der Erpedition das Nähere.

Vermischte Anzeigen.

1. Allen meinen Freunden und Gönnern zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich jetzt meine eigene, die ehemalige Gürtler Schmalzischc Behausung in der Äreuzgasse bezogen habe. worin ich mich "mit meiner neu eingerichteten Schlosserei, mit guter und billiger Arbeit, bestens empfehle.

Kirchhof, Schlossermeister.

2. Die französische Dialonie hat einen neuen Trau­erwagen bauen lassen, welcher zum Gebrauch un­ter folgenden Bedingungen gestellt ist:

Für den Trauerwagen . . fl. 6. 30 kr.

die Pferde . .... - 2.--

den Führer.....- 1---

den Kirchendiener . . - 1.30 fOT. - und worüber die Vorsteher der Dialonie die Be­scheinigung in gleicher Form abgeben.

3, Ein Haus in der Steinheimerstrasse ist unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen, oder der Untere Stock zu vermiethen.

E. H. Brandt.

4. . Bei der gestern vorgewesenen öffentlichen Abhör der 100 Rthlr. Sterbkasseurechnung wurden in Gemäßheit der in dem Wochenblatte, Nro. 18 u. 19, bekannt gemachten Androhung, wegen nicht bezahlten Beiträgen, die Mitglieder unter Nro. 76, 265 und 313 des Beneficii der Kasse für ver- lnstg erklärt, und ferner beschlossen: im Falle, wenn einzelne Personen als Mitglieder wünschten ausgenommen zu werden, solche bet einer oder der andern, Nummer, welche für Rechnung der Kasse fortgeführt werden, beigeschrieben werden können. Hanau am 13. Mai 1828.

Sterbkassendirektiom

5* Ich warne einen jeden, meinem Tochtermann Peter Seickel von Großauheim auf meinen Na- men Etwas zu borgen, indem ich für nichts haste. "Mw bitte ich einen jeden, von demselben nichts m Versatz anzunehmen oder von ihm etwas zu kaufen, weil dadurch böse Folgen, entstehen kön­nen. Hanau den 19. Mai 1828.

« . 3: ^^m Gäck von Großauheim.

6. Gottfried Chronrk, iter Theil in Folio, wird zu kaufen gesucht, von der

Rühlschen Buchc-, Papier- und Mustkalienhandlung.

7. , Von mehreren Bekannten aufgefordert, ih«-» in der doppelten Buchführung, so wie im Ge- schäftsstyl Unterricht zu geben, habe ich dieses eingeleitet. Ich empfehle mich auch andern Kcr- ren, so wie denen Eltern von Söhnen, so'sich darin üben wollen,, unter ergebener Versiche­rung, daß ich mir es äusserst angelegen seyn lassen werde, ihr mir schenkendes Vertrauen in jeder diesfallsigen Beziehung zu rechtfertigen.

Fr. Wanderer.

8. Der Fuhrmann G. Breiteikberger, welcher vom 24. März d. I., bis zum loten d. M., unsern ' Frachtwagen täglich nach Frankfurt und von da zurückgefahren hat, fährt denselben nicht mehr, sondern wir haben an dessen Stelle den Altba- naucr Bürger Sebastian Schwind in Akkord ge­nommen, unL werden für denselben in dieser Ei­genschaft einstehcn. Wir machen dieses einem verehelichen Publikum aus dem Grund hiermit bekannt, um allen Irrthümern vorzubeugen. Ha­nau den 15. Mai 1828.

G. B. H 0 ffman n et Comp.

9. Der unterzeichnete Vorstand hat eine AussptL-

> lung weiblicher Handarbeiten, zum Besten der Armen hiesiger Stadt, verunstaltet. Indem der­selbe dieses hierdurch znr öffentlichen Kennt­niß bringt, und die Freundinnen der Armen, welche ihm bereits ibre Mitwirkung durch Ein- lieferung solcher Arbeiten versichert haben, er­sucht, diese bis znr Mitte des Monats August l. I.,. an eines der Mitglieder des Vorstandes, abgeben zn lassen, wendet sich derselbe zugleich um jener Ausspielung, zur besseren Erreichung des wohlthätigen Zwecks, eine möglichst grosse Ausdehnung geben zu können an alle, welche hiervon bis jetzt noch keine Kenntniß hatten, mit der Bitte,' ihn hierin, durch Abgabe von Arbeiten und Beförderung des Absatzes der Loose, gleichfalls zu unterstützen. Hanau den 20. Mai 1828. Der Vorstand des Frauenvcrcins.

10. Es ist am zweiten Feiertag auf dem Wege von der Ehrensäule bis zum Walde ein grünlich grau* seidener rotb gefütterter Sonnenschirm verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, den­selben gegen eine Belohnung an den bei der Erpe- dition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.

11. Daß ich meine Wohnung verändert, und letzt in der Behausung zur grünen Scheerc wohne, ma­che ich hiermit bekannt, und empfehle mich bestens in aller Wagner-arbeit.

D. Schnaubet, Wagnermeister.

Das Lamboyfest wird auch dieses Jahr den 13- "Juni, nach geendigtem Gottesdienste, an den An­lagen um den Acisbrunuen, ohnweit Lchluchtern, aefeiert, und dabei für Erfrischungen aller Art gesorgt werden. Fremde und Einheimische wer-