Einzelbild herunterladen
 

G. Es sucht ein Frauenzimmer auf Ostern eine Kon, dition in Putzmacherei. Die Adresse ist Stauchen Held, bei Herrn Drehermeister Schraudenbach in der Steingasse in Aschaffenburg.

Auszuleihende Kapitalien.

1. 600 fl. Administrationsgelder sind auszulehnen. Lei Albert und Klein das Nähere.

2. looo fL liegen in hiesige Stadt zum Auslehnen zu 5 pEt. bereit. Bei der Erpedition das Nähere. r. 3500 fl. sind auf Hypothek in hiesiger Stadt zu 4 a M. Zinsen zu verleihen. Näheres in der Ju­dengasse, Nro. 43, zu erfahren.

Todesanzeigen.

1. Den am 7. d. M., Morgens 5 Uhr, nach einem eilftägkgen Krankenlager am Nervenfieber in ih­rem 35sten Lebensjahre erfolgten Tod meiner in­nigst geliebten Gattin, Helene, geb. Ehe wann, mache ich allen meinen Anverwandten, Gönnern und Freunden hierdurch statt des Leidansagens er- gebenst bekannt, und empfehle mich deren fortdau­ernden Wohlwollen und Freundschaft. Hanau den 10. März 1828.

Konrad George Schlingloff.

Vermischte Anzeigen.

1. Mein Garten am Frankfurterthor ist zu ver­kaufen oder zu vermiethen.

S. C. Barensfeld.

2. Gutsverlosung zu Naumburg, in Kur- hessen.

Da dem Unterzeichneten allerhöchsten Orts gestat­tet worden ist, seine in der Stadt und Gemar­kung Naumburg gelegenen Gruudbesttzungen, bestehend in einer Mühle mit Schlag - und Schäl- gang, einem, mit ausschließlichem Privileg ver­sehenen Gasthause, nebst den erforderlichen Ne­bengebäuden und über 140 Acker Land, Wiesen und Garten, wovon der gerichtliche Schätzungs­wert!) 17,000 Thaler betragt, in drei Gewinne, von 7225, 6685 und 3090 Thaler, vertheilt, un­ter Hinzufügung von 4 Prämien von 400, 350, 250, 100 Thaler und 498 Geldgewinnen , nach der, am 6. Oktober 1828 eintretenden Ziehung der ersten Klasse 75ster kurbessen - Casselschen Lot­terie, unter Leitung und Aufsicht kurfürstl Lotte- ricdirektion daselbst zu vcrlvosen, worüber der Plan das Nähere besagt; so wird solches hier­durch zur Kenntniß des Publikums gebracht, mit

dem Bemerken, daß Plane und Loose zu dieser sehr vertheilhaft eingerichteten Ausspielung, letz­tere gegen den geringen Preis von zwei Thalern, in allen Kollekturen Kurhessens zu haben find, auch, daß diejenigen, welche eine Kollekte zu über­nehmen wünschen, sich wegen der Bedingungen an kurfürstl. Lotteriedirektion zu Casselzu wenden, auch, im Falle eines verlangt werdenden Kre­dits, die nöthige Sicherheit alsbald nachzuweisen haben. Naumburg in Kurhessen am 1. Febr. 1828.

Herm ann A nton Schmandt, Lederfabrikant.

3. Es ist ein Gartenhaus, am Wilhelmsbader We- ge stehmd, zu vermiethen, sodann sind alle Sor­ten Saamen zu haben bei

Heinrich Bierschenk, an der französischen Allee.

4. Bei herannaheudem Frühjahre mache ich hiermit den Freunden der Heilbronner Bleiche die Anzei­ge, deß von jetzr an bis zu Ende Juli alle Sor­ten Leinwand und Garn bei mir zum Versenden angenommen werden. Da diese berühmte Bleich- austalt durch die schöne Weifst der Tücher, die sie liefert, bekannt ist, so bemerke ich noch dabei, daß euch dieses Jahr alle Vorkehrungen zur völligen Befriedigung der Interessenten getroffen sind. Die erste Versendung geschieht im März.

W i l h c lm k n e A. E o t r e l l, an der französischen Allee.

5. Den 24. dieses Monats fährt eine leere Chaise über Fulda nach Hersfeld. Bei der Erpedition das Nähere.

6. Einem geehrten auswärtigen Publikum mache ich hiermit die Anzeige, daß ich eine Firbleiche etablirt habe, und daher im Stande bin, alle Ar­ten von roher Baumwolle und Leinen gearbeitete Zeuge, sowie auch rohe baumwollene und Leinen­garne, zu den billigsten Preisen auf das schönste zu bleichen. Indem ich uM gütiges Zutrauen bit­te, gcbe ich die Versicherung der besten und promp­testen Bedienung. Offenbach den 29. Febr. 1828.

J. A. Andre, Sohn.

7. Es wird ein schon gebrauchtes Kinderwägelchen und ein Bettschirm zu kaufen gesucht.

8. | Mrgu. 37 RuthMLiesen, 1 Mrgn. 36 Nthn, Acker sind zu vermiethen oder zu ver­lausen. Das Nähere ist in Nro. 492 in der Neu­stadt zu erfragen.

9. Allen meinen Freunden und Gönnern zeige ich hiermit crgebenst an, daß ich nach wie vor, Strohhüte, und besonders jetzt, auf die neueste und geschmackvollste Art wasche. Ich bitte desfalls um die Fortsetzung des mir stets geschenkten Zu­trauens. M. Lucan,

wohnhaft bei Herrn Ruth, gegenüber dem Zuckerhut, an der frgnz. Allee.