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sehenen Gasthanse, nebst den erforderlichen Ne­bengebäuden und über 140 Acker Land, Wiesen und Garten, wovon der gerichtliche Schätzungs­werth 17,000 Thaler beträgt, in drei Gewinne, von 7225, 6685 und 3090 Thaler, »ertheilt, un, ter Hinzufügung von 4 Prämien von 400, 350, 250, 100 Thaler und 498 Geldgewinnen, nach der, am 6. Oktober 1828 eintretenden Ziehnng der ersten Klasse 75ster Frühesten - Casselschen Lot­terie, unter Leitung und Aufsicht kurfürstl Lotte­riedirektion daselbst zu vcrloosen, worüber der Plan das Nähere besagt; so wird solches hier­durch zur Kenntniß des Publikums gebracht, mit dem Bemerken, daß Plane und Loose zu dieser sehr vortheilhaft eingerichteten Ausspielung, letz­tere gegen den geringen Preis von zwei Thalern, in allen Kollekruren Kurhessens zn haben sind, auch, daß diejenigen, welche eine Kollekte zu über­nehmen wünschen, sich wegen der Bedingungen an kurfürstl. Lotteriedirektion zu Cassel zu wenden, auch, im Falle eines verlangt werdenden Kre­dits, die nöthige Sicherheit alsbald nachzuweisen haben. Naumburg in Kurhessen am 1, Febr. 1828.

Hermann Anton Schinandl, Lederfabrikaut.

4. Unterzeichneter macht hierdurch bekannt, daß er wöchentlich zweimal von Büdingen nach Hanau geht, nämlich Dienstag und Freitag. Geht wie­der ab: Mittwoch und Samstag um 9 Uhr.

Friedrich Waag.

5. ES ist ein Gartenhaus, am Wilhelmsbader We­ge stehend, zu verwiethen, sodann sind alle Sor­ten Saamen zu haben bei

Heinrich B i e r sch e n k, an der französischen Allee.

6, Bei herannahendem Frühjahre mache ich hiermit den Freunden der Heilbronner Bleiche die Anzei­ge, daß von jetzt an bis zu Ende Juli alle Sor­ten Leinwand und Garn bei mir zum Versenden angenommen werden Da diese berühmte Bleich- anstalt durch die schöne Wciffe der Tücher, die sie liefert, bekannt ist, so bemerke ich noch dabei, daß auch dieses Jahr alle Vorkehrungen zur völligen Befriedigung der Interessenten getroffen sind. Die erste Versendung geschieht im März.

Wil helinine A. Co tre ll, an der französischen Allee.

7. Um den Wünschen vieler meiner Freunde zu entsprechen, habe ich die Besorgung für das Schön­waschen von Strohhüten übernommen Da ich nun in der nächsten Woche die erste Versendung von Strohhüten zu diesem Zweck vornehmen, und sonach von 14 zu 14 Tagen damit fortfahren wer­de , so bringe ich dieses hiermit zur allgemeinen Kenntniß , mit dem Anfügen, daß getragene Stroh- Hüte in dieser Waschanstalt, Schönheit und Glanz, gleich den neuen, wieder erhalten. Diejenigen «tut, welche hiervon Gebrauch machen wollen, be­

lieben ihre Aufträge baldigst an mich gelangen zu lassen, damit die Zurucklieferung für denGchrauch der Hüte zeitig geschehen kann. Hanau den 20. Febr. 1828. J. Brienne.

8. Den 24. dieses Monats fährt eine leere Chaise über Fulda nach Hersfeld. Bei der Erpedition das Nähere.

9. Einem geehrten auswärtigen Publikum mache ich hiermit die Anzeige, daß ich eine Firblciche etablirt habe, und daher im Stande bin, alle Ar­ten von roher Baumwolle und Leinen gearbeitete Zeuge, sowie auch rohe baumwollene und Leinen- garne, zu den billigsten Preisen auf das schönste zu bleichen. Indem ich nm gütiges Zutrauen bit­te, gebe ich die Versicherung der besten und promp­testen Bedienung. Offenbach den 29. Febr. 1828.

I. A. Andre, Sohn.

10. Es ist ein Battistschnupftuch, an drei Ecken ge­stickt, und an der vierten mit einem gestickten Wap­pen, eine Leiter im Schilde, versehen, vom Kau, laschen Hause bis in die Neustadt verloren wor­den. Man verspricht dem Finder gegen Abgabe desselben an die Erpedition einen preussischen Tha­ler.

11. Es wird ein schon gebrauchtes Kinderwägelchen und ein Bettschirm zu kaufen gesucht.

12. 4 Mrgn. 37 Ruth. Wiesen, 1 Mrgn. 36 Rthn. Acker sind zu vermiethen oder zu ver­kaufen. Das Nähere ist in Nro. 492 in der Neu­stadt zu erfragen.

13. Ein im Mühlloch gelegener, ohngefähr 1 Mor­gen haltender Garten ist zu verkaufen oder zn verpachten. Die Redaktion giebt nähere Auskunft.

Am Grabe der

Jungfer Elisabeth Spalt.

Von ihren, Freundinnen gewidmet.

Sie starb im 17. Jahre ihres Alters.

Theure Freundin! aus dem Reich des Lebens Nahm dich hin des Todes kalte Hand; Klagen, Hoffen, alles ist vergebens, Unaufhaltsam rinnt der Stunden Sand. Seht sie da im Blühen ihrer Jahre, O, auch sie umfängt des Todes Bahre!

Doch wir trocknen unsre Thränen, Was der Höchste thut ist wohlgethan! Und es ist kein Traum, kein leeres Wähnen, Nur im Tod fängt beß'res Leben an.

Alle sind wir Pilger mir hr'enicden , Droben finden wir den wahren Frieden!

. (Mit 2kr Beilage.)