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Der immer selbst von Deiner Tugend senget Du unschuldSvolle Blume! Dein eigner Ruhm, Durch Stürme ward er früh von Dir geneiget; Erhalt ihn dort, in Gottes Heiligthum.
So schlummre sanft, bis einst vor Gottes Throne Wir Freunde sich mit Dir, o Freund, vereint! Und wo zu Deiner ird'schen Tugend Lohne, Dein Geist verklärt im Himmel uns erscheint.
Hanau den 19. Dez. 1827.
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A n k ü n d i g u ng
der Casselschen Allgemeinen Zeitung für das Jahr 1828.
Die Casselsche Allgemeine Zeitung theilt fortdauernd die Ernennungen und De- fördernngen, die zur Bekanntmachung bestimmten allerhöchsten Entschliessungen nudPub- likate der obern Landesbehörden, so wie die wichtigsten Momente der vaterländischen Gesetzgebung (Verordnungen, Ausschreibell rc.) mit. — Ueber die politische Weltlage, den Lauf und die Entwickelung der Ereignisse gießt sie die wesentlichsten Nachrichten, Mittheilungen, Beleuchtungen und Aktenstücke mit der Wahl und der Vollständigkeit, welche allezeit ihr sorgfältiges und stets anerkanntes Streben waren. Vorherrschende Begebenheiten und deren Entwickelung , gegenseitige Verhältnisse der Staaten und Völker," Verfassung, Verwaltung, innere und äussere Politik sind hier-die Mittelpunkte der Mittheilungen.
Die Verhandlungen der grossen repräsentativen Staatsversammlüngen werden mit der Vollständigkeit, dem Zusammenhänge und der Fassung gegeben werden, worin wir sie allezeit am klarsten und erschöpfendsten anschaulich zu machen geglaubt und eine Bestätigung unsers Erfolgs unter andern auch darin gefunden haben, daß mehrere der ge- achtetsten und gelesensten deutschen Blätter diese Verhandlungen aus unserer Zeitung sorgfältig und wwrtlicht in eigenen Beilagen abgedruckt, andere aber unsere Bemerkungen darüber, so wie über andere politische und literarische Gegenstände ausgenommen haben.
In der Abendschrift unsers Blattes werden sodann die neuesten Nachrichten, kurz, gedrängt und schnell gemeldet, die Nachrichten des Tages zuweilen besprochen und zusammengestellt, und dann Nachrichten aus unserer nächsten örtlichen und heimatlichen Oeft sentlichkeit, Nachrichten von jeder Art Interesse und Nutzen für den vaterländischen Leser, Notizen über Kunst und Künstler, mitgetheilt werden. Daran reihen sich dann, in dem'Maaße , als der Raum es zuläßt, grössere Aufsätze über * Kolitis, Literatur, Kunst und Sitten, Notizen
über neue Schriften , über Reisen, Alterthümer, Vermehrung und Berichtigung der Kunde fremder Länder und Völker, — über Erfindungen, besonders aber auch über Handel, Gewerbe und Landwirthschaft, um in dieser Beziehung so nützlich als möglich zu werden.
Mittheilungen über diese verschiedenen Gegenstände werden wir — sofern sie dem Plan und Raume des Blattes entsprechen, gern aufnehmen; Vorschläge, Erörterungen, Aufforderungen zu löblichen Zwecken und Handlungen sollen uns vor allem willkommen seyn. Das Blatt wird, so oft als thunlich, Beilagen erhalten und die Redaktion wird, wie bisher, kein Opfer scheuen, um dasselbe angemessen zu ergänzen.
Handelsberichte, Geld- und Wechselkurs e, nebst den dahin einschlagenden fi n a n- Stellen Verordnungen der verschiedenen Staaten, desgleichen Anzeigen und Nachrichten über diesen Gegenstand werden ebenfalls, nicht nur vollständig, sondern mit jener Schnelligkeit mitgetheilt, welche das Blatt auch für das handelnde Publikum nützlich machen können.
Anzeigen aller Art, die man postfrei ein- zusenden bittet, nerden gegen die Gebühr von 1 gGr. die Zeile «»'genommen, und bei mangelndem Platz besondere Beilagen dazu bestimmt.
Der Abvnncmeatspreiö bleibt der bisherige, nämlich 6 Rthlr. jährlich; man kann auch halb- und vierteljährlich abonniren. Auch hat kurfürstl. Oberpostamtszeitungserpedltion die Einrichtung getroffen, daß neu zugehende Abonnenten aufdaS nächste Jahr die Zeitung sofort schon in diesem Monat Dezember, vom Tage da ihre Bestellung eingegangen seyn wird, erhalten sollen. , Man abonnirt in Caffel bei kurfürstlichem Oberpostamt, und ausserhalb bei allen resp. Postämtern. Caffel, im Dez. 1827.
Die Redaktion der Casselschen Allgemeinen Zeitung.
Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.
G e b o r n e.
Inder evangel. Gem. der Marienkirche.
Den 1. Dez. Elisabeth Friederike Wilhelmine und Katharine Philippine, Friedrich Lettere, Bürgers in der Altstadt, Zwillings Töchter.
In der ev. Gem. der Iohanncskirche.
Den 6. Dez. Charlotte Henriette Sophie, Herrn Friedrich Siebenhühner, Bürgers und Kunstgärtners in der Neustadt, T.
Den 8. Dez. Erhard Ferdinand, unehel. S