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sonst ein Kurator über dieselbe ernannt wird. [ Zugleich sind in diesem Termine alle Forderun­gen an die Verstorbenen unter dem RechtSnachlbcile anzuzeigen, daß, wann die Erkennung eines Kon­kurses späterhin erfolgen sollte, keine besondere Ediktalladung mehr erfolgt, sondern die Nichter- schienenen von der Masse ausgeschlossen sind. Tor­heim den 8. November 1827.

Kurfürstlich hessisches Justizgmt. Soldau.

7. Seckbach. Dem Unterthan Johstinn Wilhelm Braun und dessen Ehefrau in Seckbach sollest auf Audenigeu eines Hypothekglaubigers folgende den­selben gehörige Jmmvbilien, nämlich: 1) 14 Ru­then Wohnhaus und Hofraithe in der Obergasse, neben Konrad Kratz ; 2) 6 Mrgn. 19 Ruth. Ak- kerlMd; 3) 1 Mrgn. 384 Ruth. Weingarten; 4) 3 Vrtl. 3r Rüth. Wiesen; 5) 1 Vrtl. 3 4 Ru­then Baum -' und Krautgarten, und 6) 3 Vrtl. 29 s Ruth. Baum- und Trieschland, Dienstag den s9. Februar 1828, Vormittags 10 Uhr, im Rathhause dortselbst öffentlich meistbietend ver­kauft werden, welches hiermit bekannt gemacht wird. Bergen am 24. Nov. 1827.

Kurhcss. 3»stimmt das. Iungcur t.

8. Ried crr o d cnbach. Wegen einer ausgcklag- Schuldforderung soll des Paul Reib Wittwe in Niederrodenbach folgendes Immobiliarvermögen, ak: 1) 1 Mrgn. 18 Ruth. Acker im Feld am Flecken; 2) 1 Mrgn. 1 Vrtl. 16 4 Ruth. do, im Lehrfeld; 3) 1 Vrtl. 36 Rth. do. un Wrinbcrgö- feld; 4) 1 Mrgn. 9 Ruth. Weingarten; 5) 3 Mrgn. 1 Vrtl. 37 Ruth. Wiesen; 6j 1 Mrgn. 2 Vrtl. 37 k. Ruth. Krautgarten; 7) 2 Mrg. 13 Ruth. Grasellern, Samstag den 15. Dezember I. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem Gemeinde- Hause in Niederrodenbach öffentlich meistbietend verkauft werdeu. Hauau den 16. Nov. 1827. Kurfürstl. Landgericht.

9. Han au. Bei nicht erfolgtem genügsamen Ge­bote soll die zuim Nachlasse des Johannes Kegel­mann gehörige in hiesiger Altstadt, in der Sand- gasse, neben den Kasernen zu beiden Seiten, mocfo Herrn Almeroth d. R. und Andreas Hatz- feld gelegene Behausung , auf Anrufen der Er­ben Abthcilungs halber Freitag den 14. k. M., Nachmittags 3 Uhr, öffentlich meistbietend ver­kauft werden. Hanau den 14. Nov. ,1827. Kurfürstl. Landgericht.

10. Wahlert. Auf gerichtliches Anstehen der Witt­we des verstorbenen Simon Kling von Hanau, für sich und ihre Kinder, gegen Nikolaus Strei- tenbcrger und dessen Ehefrau Elisabeth von Wahlert, sollen Hypothekschulden halber nachstehende den Letzter» zugehörende Grundstücke, als: 1) eine Wiese, die Erlenwiese genannt, von | Morgen;

2) eine Wiese bei der Scheuer, von a Morgen; 3) zwei Gärten am Hause des Schuldners, Mon­tag den 4. Februar 1828, Morgens 9 Uhr, auf hiesiger Amtsstube öffentlich meistbietend verkauft werden. Romsthal den 19 November 1827.

Kurfürstl. freiherrlich von Huttensches Patrimonialgericht.

U d e t.

11. Bergen. Dienstag den 5. Februar 1828, Vor­mittags 11 Uhr, sollen den Geschwistern Wilhel- mine und Elisabeth Spitznagel dahier, 2 Vrtl. 17 Ruth. Ländereien, EchnIdenhalber un Rath- hanse bierselbst öffentlich meistbietend verkauft werden, welches hierdurch bekannt gemacht wird. Bergen am 7. November 1827.

Kurhess. Justizamt.

yt. Busch.

12- Eschersh e i m. Sonnabend den 16. Fcbtuar 1828, Vormittags 11 Uhr, soll dem Unterthan Friedrich Heil und dessen Ehefrau in Escherheim, auf Andringen eines Hypothekgläubigers, Haus und Hofraithe nebst halben Scheuer und Stal- lung, neben Friedrich Diemar und Christoph Petry ; 314 Ruth, haltend und PMb. 13 beschrie­ben, ini Rathhause daselbst öffentlich meistbietend verkauft werden, welches hiermit bekannt gemacht wird. Bergen am 13. Nov. 1827.

Kurhessisches Justizamt.

I il n g c u r t.

13. Ulmb ach. Auf Anrufen des Kurators der Konkursmasse des Heinrich Heid in .Ulm­bach soll das zu der genannten Konkursmasse ge- hörige geschlossene halbe Bauerngut, Donnerstag den 27. Dez. l. I., Vormittags 11 Uhr, in loco Unnbach, unter den in diesem Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Meistbie­tenden öffentlich verkauft werden. Salmünster den 14. Nov. 1827.

Kurfürstl. Justizamt. V. C.

I. S i in o n, AmtSaktuar.

14. Erbstadt. In der Konkurssache des Jakob Mörschels zu Erbstadt, welche nunmehr bei unter­zeichneter Stelle anhängig ist, ist wegen Unvoll- standigkeit der Liquidationsakten, eine nochmalige Vorladung der Gläubiger nöthig; es werden da­her diejenigen, sich im Liquidationstcrmin geniel- dct habende Gläubiger, denen nicht besonders be­kannt gemacht werden wird, daß diese Vorladung auf sie keinen Bezug habe., hiermit vvrgeladen, den 25. Januar k. J. dahier zu Fortsetzung ihrer Liquidation zu erscheinen, im Fall ihres Ausblei­bens haben sie zu erwarten, daß angenommen werden wird, daß sie ihren Ansprüchen an die Masse entsagt hätten. Windecken den 29. Nov. 1827. ' lKurfürstl. Justizamt.