Einzelbild herunterladen
 

Hanau. Donnerstag, den 15 November 1827.

Kurfürstliche Ernennungen.

Seine königliche Hoheit der Kurfürst haben durch allerhöchste Ordre vorn 5ten d. M- .

a) im sicii Litt. Jnf. Regiment Kurprinz von Hessen:

den in der Leibgarde bisher gestandenen Kapitän 2ter Klasse, v-Reitzenstein, zum Kapitän 1ter Klasse;

- b) im 2 ten Litt. In fallt. Regiment:

den Kapitän 2ter Klasse, Kröschell, zum Kapi- tain tter Klasse;

den Prcm. Lieut. Rommershausen zum Kapitaiu 2ter Klasse;

den Sekondlicutenant Kaufmann zum Premier- lieutenant;

c) im 3seit LinieninfantcrieregimenN

den Premierlieutenant Trcnck zum Kapitain 2ter Klasse; ,

den Sekondlicutenant Lehnhenser zum Premier- lieutenant;

d) in der Artillerie:

den Sekondlieutenaut Engelhardt iter zum Pre- Mterlieutenant allergnädigst zu ernennen geruht.

« ®,eute ^n*9^c Hoheit der Kurfürst haben den Rentereischrelber Karl Victor in Weisungen zum Probator, sowie

« b^ Rentercischreiber Christian Paar in Ober- Äta z"ff/'L'°'-'»-'s-" b°i d-r gtiw den Daniel Waßmuth in Cassel rum Kanrlillen be- dem Obergerichte in Cassel huldreichst ernannt

G e s e ß g e b u u g.

Die Nr. VII. des Gesetzblattes von diesem Jahre enthält: ,

1) Ausschreiben des Staatsministeriums vom 18-. August, das Verhältniß zwischen den verschie­denen evangelischen Glaubensparteien rücksicht- lich der pfarramtlichen Handlungen betreffend. 2) Ausschreiben des Staatsministeriums vom 29. August, wegen der unzulässigen Präsentation von Ausländern zu inländischen. Pfarreien.

3) Verordnung vom 13. September, die Phar- makopöe und die Apothekertare betreffend.

4) Verordnung vom 29. Oktober, die Bcfugniß der Gendarmen zu Verhaftungen und zum Ve- branche der Waffen betreffend.

G e s e -tz g e b u n g.

Ausschreiben des Staatsmiuü ste ri u tu s.

vom 18. Aug. 1827, das Verhältniß z w i s ch e n d e n verschiede­nen e v a n g e l i s ch e ir G l a u b e n 6 p a r t e i c n r ü ck s i ch t l i ch der p f a r r a in t l i ch e n H.a n d- lnn g en be t r effend.

Wenn gleich nach §. 3 des Ministerialausschrei- bens vom 18. Aug. 1823 einem Jeden, welcher das 18. Jahr zurückgelegt hat, frei stehet, sich dasjeni­ge christliche Glaubensbekenntniß zu wählen, wozu er sich halten will, und der Uebergang von einer