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des Provinztal-Wochenblatts

Den 12. Juli. Johann Wilhelm, Joh. Wilhelm Appel, Bürgers und Bäckermeisters in der Neustadt, S.

Den 1(> Juli. Anton, Heinrich Weiß, Gefreiter im kurheff. 2ten Linieninfanterieregiment dahier, S.

In der ev. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 17. Juli. Christian Friedrich, weil. Johann Georg Konrad Kreiß, gew. Bürgers und Schnei­dermeisters in der Altstadt, S.

Den 17. Juli. Johannes, Ludwig Bernhard Heine­mann , Bürgers und Schneidermeisters in der Neustadt,

Den 18. Juli. Johann Philipp Elias, Johann Hein­rich Söhnlein, Bürgers und Spenglermeisters in der Neustadt, S-

Den 18. Juli. Margarethe Karoline, Wilhelm Au- kam, Bürgers und Sammetmachers in der Neu­stadt , T.

In der franz. Gemeinde.

Den 8. Juli. Caroline Antoinette Marie, Herrn Chreticu Louis Jassoy, Bürgers und Karten, fabrikanten in der, Neustadt, T.

Den 12. Juli. Jean, des Herrn Jean Philippe Müller, Bürgersund Handelsmanns, dahier, S.

Den 13. Juli. Frederique Mapie Guillanmine Antoi­nette, Herrn Chretien Louis Dittmar, Bür, gers und Juweliers in der Neustadt, T.

Jn der kathol. Gem.

Den 16. Juli. Johann Kvnrüd, Peter Rieftner, auf dem Neuhof, S.

G e st o r b e n e.

In der evangel. Gem. der Marienkirche.

Den 29. Juli. Susanne Marie, Herrn Johannes Dübener, Schutzverwandten und Graveurs in der Neustadt, T., alt 17 T.

In der ev. Gem. der Johanneskirche.

Den 28. Juli. Friedrich, Johannes Guckrmus, Soldaten im kurheff. 2ten Linieninsanrerieregi- mcnt dahier^S., alt 14 T.

An gekommene und Abgereisete.

K i n z i g b r ü ck e. Den 24. Juli. Se. Durchs. Fürst v. Hatzfeld, k. v. Frankfurt g.n. Berlin. Den 25. Hr. Oberforstmeister v. Blumenstein, in landgrafl. heff. rotenb. D., k. v. Frankfurt. Hr. Lieut. V. Sturmftder, v. kurh. Leibgardereg., k. v. Cassel l. b. Hin. Major v. Sturmfeder. Hr. Lieut. v. Mets m k. nieder!. D., k. v. Frankfurts. imRie- sen. Hr. Kriegsaffeffor Merck, in großh. Hess. D., k. v. Darmstadt. Den 26. Hr. Hauptm. Gruben, ' f'J^ ?' Frankfurt g. n. Gelnhausen. Hr.^Kap. Zwirnemann, v. 3. kurh. Linieninfante, -Hr-2ustizrath Kolosky, in f. l-reuff. D., k. v. Frankfurt. Hr, General

V. Block, in k. preuff. D., f. v. Frankfurt. Hr. Obergerichtsrath Dünker, in kurh.D., g.».Mar­burg. Hr. Präsid. v.Mvn, in großh. sachs. weim. D-, g> n. Marburg. Den 28. Ein k- russ. Ku­rier, k. v. Paris g. u..Petersburg. Se. Durch!. Prinz v. Schwarzburg, k. v. Frankfurt g. n. Fulda. Se. Durch!. Prinz Philipp v. Hessen - Homburg, k. v. Homburg g. n. Fulda. Den 29. Hr. Lieut. u. Adjut. Andre, v. 2. kurh. Linienin­fanterieregiment, k. v. Marburg.

Nürnber gerthor. Den 24. Hr. Geh. Rath- Eichhorn, in k. preuff. D., k. v. Berlin. Den 25. Se. Durch! Prinz v. Schwarzburg, k. ». Gotha, p. d. Den 26- Hr. Präsid. v. Türk, in herz, sachs. weim. D., k. v. Meiningen l. in der goldn. Scheuer. Den 27. Hr. Lieut. v. Hohen- Hausen, v. Füsselirrbat. des 2. k. Linieninfanterie- reg., k. v. Fulda p. d. Ein k. franz Kabinets, kurier, k. v. Paris g. n. Berlin. Den 28.. Hr. Kreisrath Heuß, in kurh. D., k. v. Wächtersdach u. g. w. z. Den 29. Hr. Medizinasrath Staderr, in k. preuff. D., k. v. Berlin. Hr. Lieut. Hey- mel, v. 2. kurh. Linieninfanteriereg. g. n. Gein, hausen. Den 30. Ihre Hoh. die Herzogin von Sachsen - Gotha, p. d. Ein Kommando v. 2. kurh. Linieninfanteriereg., g. n. Großauheim.

Gemeinnützige Nachrichten.

Auf Verfügung kurfürstlicher Regierung eingerückt.

Bei der anhaltend warmen Witterung in der ge­genwärtigen Jahreszeit ereignet sich es oft, daß Menschen, besonders Landleute, während der Feld­arbeiten, welche erhitzt, um sich Abkühlung zu verschaffen, kalt trinken, oder in einem Flusse oder Bache baden, plötzlich erkranken. Leiden des Kopfs, der Brust oder des Unterleibs sind dann die Folgen solcher Unvorsichtigkeiten. Namentlich können da- dnrch veranlaßt werden, heftige Katarrhe, Blut, speien, Schlagflüffe, Entzündungen des Gehirns, des Halses, der Lungen, der Gedärme, Kolik, Brechen, Durchfall, Ruhr. Nicht selten siechen der, gleichen Menschen lange an scheinbar unbedeutenden Uebeln, die erst später sich als gefährliche, ja un­heilbare, darstellen, und wohin vorzüglich die Lun­genschwindsucht gehört.

Um den Krankheiten, die das heisse Wetter leicht nach sich, ziehen kann, zu entgehen, ist daher die er­ste Regel, nicht ganz kalt zu trinken, wenn der Körper noch erhitzt, der Blutumlauf und die Haut­ausdünstung noch vermehrt sind. Man lasse erst durch Ruhe Abkühlung eintreten, und trinke dann, nachdem man vorher einige Bissen Brod gegessen