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on Bei Unterzeichnetem ein moblirtes Zimmer im oten Stock, täglich. Wilhelm Sander, neben der weissen Lilie.

21- In Nro. 601, bei der Acpfelpumpe, eine be- ~ queme Wohnung. Den 1- Juli.

22. Das Gartenbaus im Blasebalg, welches mit allen Bequemlichkeiten zum Vergnügen versehen - ist, ist auf diesen bevorstehenden Sommer zu ver- mietben und kann täglich in Augenschein genom­men werden, wo zugleich das Nähere zu verneh­men ist.

23. In Nro. 298 ohuweit dem Kanalthor der untere Stock. Mitte Juni.

24- In der Vorstadt ein Zimmer mit oder ohne Möbeln, täglich. Eei der Erpedition das Nähere.

25. In der Rosengasse, Nro 844, eine Wohnung im zweiten Stock, bestehend in 3 heitzbaren tape- zirten Stuben, 1 Kabinct, 1 Kammer, 1 Küche, 1'Kammer auf dem Boden, Holzkammer, beson­dern Keller, Brunnen - und Regenwasser im Hause. Anfangs Juli.

Personen, welche zu einem Dienst gesucht werden.

1. Ein Kutscher vom Lande, mit guten Zeugnissen versehen, wird sogleich gesucht. Bei der Erpedi­tion das Nähere.

2. Es wird ein Junge gesucht, der die Schneider­profession erlernen will. Bei der Erpedition das Nähere.

Dienstsuchende Personen.

1. Ein braves Mädchen, welches mir^KschLL-und sonstiger Hausarbeit umgehen kann, sucht einen Dienst. Bei der Erpedition das Nähere.

2. Ein Mensch von gesetzten Jahren, welcher län­gere Zeit in einer kurhessischen Renterei gcarbei- - tet hat und beabsichtiget, in 3 bis 6 Monaten sei­nen dermaligen Posten als erster Skribent zu ver­lassen , wünscht in dieser Eigenschaft in der Pro- . vinz Hanau sein Unterkommen zu finden. Nähe­re Auskunft ertheilt auf Anfragen die Redaktion.

3. Ein Mädchen, das mit guter Milch versehen, wünscht als Säugamme unterzukommen. Bei der Erpedition das Nähere.

4. Ein Mann sucht einen Platz in allerlei Arbeit. Bei der Erpedition das Nähere.

5. Eine Wittwe von guter bürgerlicher Familie, welche im Schreiben und Rechnen nicht unerfah­ren ist, und deren Treue und Redlichkeit verbürgt werden kann, wünscht, da ihre beiden unmündi­gen Kinder versorgt sind, als Gehülfin in einem Spezereiladen, einer Gastwirthschaft oder auf ähnliche Weise eine Unterkunft zu finden. DieEr- pedttcon dieses Blatts giebt nähere Nachricht.

, w ^ ° desanzeigen.

Sonnabend, Abends halb ,$?*/$ dem Allmächtigen gefallen, meine theure Ehefrau und unsere vielgeliebte Mutter,

Anne Barbara, geb. Heydt, aus diesem Zeitlichen abzurufen. Sie starb an den Folgen einer Lun­genentzündung im 53. Jahre ihres, bis an ihr sanftes Ende thätigen Lebens, und im 26. Jahre unserer zufriedenen Ehe. Wir machen diesen für uns so schmerzhaften Verlust unsern Freunden und Bekannten hiermit bekannt. Von Ihrer Theil­nahme überzeugt, bitten wir, uns mit Beileids­bezeugungen zu verschonen. Hanau den 3. April 1827. ' Philipp Jakob Heydt, für sich und seine drei Söhne.

2. Ich erfülle hiermit die traurige Pflicht, allen Verwandten und Freunden das gestern Abend halb 12 Uhr erfolgte Hinscheiden meines sel. Mannes, des Byjouteriefabrikanten I. E. Müller, anzuzci- gen. Er starb an Altersschwäche in seinem 75sten Jahre. Wer den Verstorbenen kannte, wird mit mir den Schmerz fühlen, und mich mit Beileids­bezeugungen verschonen. Hanau den 29. März 1827. M. Müller^ Wittwe, Namens ihrer Kinder und Schwiegersöhne.

Vermischte Anzeigen.

1. Die Sparkassenrechnung vom Jahre 1826 ist am 14. d. M. abgehört und richtig befunden worden. Darnach beträgt das diesem Institut au vertraute Kapital 11,075 fl.' Hanau den 19. März 1827.

Die Verwalter der Sparkasse: C. I. Schlicht. C. I. rw.

2. ja) Unterzeichneter mache hierdurch meinen Freunden m^

Wohnung verändert bave, und bet berWrrrzmv Wehner auf dem Altstädter Markt wohne.

Jakob Fischer, Schneidermeister.

3. Vor dem Steinheimerthor ist ein Garten von 4 Morgen zu verkaufen oder zu vermiethen. Auch ist ein guter Acker zu verzinsen. Bei der Erpedi­tion das Nähere.

4. , Von dem Sandbofgarten habe ich einen gros­sen Theil zur Bleiche, mit Hütten, Mange, und sonstigen Bequemlichkeiten dicht an der Kinzig ein­gerichtet. Indem ich mich mit derselben dem hie­sigen Publikum empfehle, erinnere ich noch, daß ich jede mir zugedachte grosse Wasche mit eigenem Fuhrwerke unentgeldlich abholen lassen werde.

I oh an n es R eu lin g.

5. Ein guter schöner Kinderwagen wird zu kanferr gesucht. Bei der Erpedition das Nähere.

6. Einem geehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebenste Anzeige, daß ich mein eigenes Ge­schäft etablirt habe; diejenigen, deren Wohlgc- . wogenheit mir etwa als Anfänger zu Theil wer­den sollte, werden sich gewiß von meiner reellen Behandlung und guten Arbeit überzeugt fühlen. Auch verbinde ich damit die Anzeige, daß bei mir fortwährend Abzeichnungen der neuesten Mode