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qerätbschaften öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden, welches hierdurch mit dem An- fügen bekannt gemacht wird, daß sich die Steige- rungSlustigen zur bestimmten Zeit in der gedachten Hofkellerei cinzufinden, und daselbst ihre Gebote abzugeben haben. Hanau den 9 März 1827-

Kurfürstl. Schloßinspektion.

2, Es wird in Folge Beschlusses kurfürstlicher Re­gierung dahier nochmals bekannt gemacht, daß die Amtswundarztstelle zu Windecken, womit ein fircr Gehalt von 127 fl. (70Rthlr. 13gGr. ö ps.) verbunden, erledigt ist. Diejenigen, welche sich um dieselbe zu bewerben Lust haben, werden ein- geladen, ihre Gesuche binnen sechs Wochen bei Unterzeichnetem einzugeben. Da nach einem Be­schlusse des kurfürstl. Obermedizinalkollegs vom 18. Sept. 1822" qualifizirte lizentiirte Doktoren der Arzneikunde als Amtschirurgen aNgestellt werden können , und die Amtswundarztstelle zu Windecken sich, wegen der Lage dieser Stadt und des dazu gehörigen Amts in einer guten Gegend, worin bis jetzt kein Arzt weiter wohnhaft ist, und wegen des Vorhandenseyns einer wohl eingerichteten unir gut unterhaltenen Apotheke zu Windecken, vor­zugsweise für einen Arzt eignet, so wird hierauf besonders aufmerksam gemacht. Hanau den 14. März 1827.

Der Kreisrath C ö st e r.

3. Es wird hierdurch bekannt gemacht, daß die nach dem hohen Beschlusse kurfürstlichen Finanzministe­riums vom 27. November v. I. nur bei dem Trans­porte des nicht angespannten inländischen Nind- viehesund der Schweine,erforderlichen Ursprungs- jcheine (Begleitscheine) in dem Stadthause in der Bangertsstrasse hiesiger Altstadt ertheilt werden. Hanau den 20. März 1827.

Aus den Magistraten daselbst.

4, Da ein grosser Theil der Häuser hiesiger Stadt noch mit Ausgußrohren versehen ist, in welchen das Regenwasser aufgefangen , und durch Ausgüs­se auf die Straffe abgeführt wird, welches für die Vorübergehenden eben so unangenehm als das Strassenpflaster nachthülig ist; so findet man sich bewogen, die Eigenthümer dieser Häuser hier­mit aufzufordern, diese Ausgußrohren abzuneh- men, und dagegen das Wasser durch Röhren an dem Hause herabführen, oder solches durch die Dachtraufe herabfallen zu lassen. Man erwar- Abänderung binnen den nächsten sechs ' und zweifelt nicht daran , daß die Ei- Häuser dieser Aufforderung und dadurch di/s^^^^ Frist Genüge leisten, überklüssia m^-^^leltung weiterer- Maaßregeln 1827. utachen werden. Hanau den 22. März Aus kurf. Polizeidirektion.

N e u h o f.

5. Nachdem allerhöchsten Orts bestimmt worden, daß das herrschaftliche Vorwerk, der Wilhelms­bader Hof, nunmehr mit Einschl. der in der Fasanerie liegenden, bisher ven dem Vor­werkspachter benutzten Wiesen und Ar er . auf 9 Jahre, vom 1. Mai d. I an, meistbietend verpach­tet werden soll, und hierzu Termin auf den 10. April cm-r., Morgens 10 Uhr, im Lokal der Fi­nanzkammer hierselbst anberaumt worden ist, so wird solches mit dem weitern Bemerken hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das ge­dachte Vorwerk,. welches mit geräumigen Oekono- micgebäudeu versehen ist, ausser 3 Mrgn. 3 Vrtl.

12 Rthn. Hof und Garten, nunmehr aus 232 Mrgn. 3 Vrtl. 2 Rthn Land, 102 Mrgn. 1 Vrtl. 26 Rthn. Wiesen, und 18 Mrgn. 3 Vrtl. 16 Rthu. Teichen besteht, und Gebote auf das Ganze nur von solchen Pachtliebhabern angenommen werden, welche sich hinsichtlich ihres Vermögens und ihrer laudwirthschaftlichen Kenntnisse genügend anszu- weisen vermögen. Man bemerkt übrigens noch, daß die Bedingungen auch vor dem Termine in der Registratur der unterzeichneten Behörde cin- gesehen werden können. Hanau den 25. März 1827. Kurs Finanzkammer.

Schleret h. vt. König.

6. Mittwoch den 18. und Donnerstag den 19. April d. I., Morgens 9 Uhr, sollen nachstehende Ge­hölze , so im Bulauwalddistrikt P l o ch l t a n n e n fertig stehen, als: 3 Klftrn. Eichenscheit -, 21 Klftrn. Eichenober -, 9 Klftrn. Buchenoder-, 410 Klftrn. Tannenscheitholz, sodann 107 Schock Tan- neuwellen und 20 Stück Tannenstamm e zu Die­len , Krippen rc. tauglich, in dem Niederroden- bacher Wirth 6 Hause meistbieteud verkauft wer­den. Kauflustige können vor der Verganthung die Holzgattungen ein sehen und sich die Nummern, worauf sie bieten wollen, bezeichnen. Hanau den 2. April 1827.

Kurfürst!. Renterei Bücherthal. Ludwig.

7. Es dient hiermit zur Nachricht, daß Montag den 9. April dieses Jahrs, Morgens 10 Uhr, bei hiesigem Salzamt die bei der diesjährigen Sie- dung fallende Holzasche an den Meistbietenden' unter den, im Termin bekannt gemacht werden­den Bedingungen, vorbehaltlich höherer Geneb- migung, öffentlich versteigert werden soll. Saline Nauheim am 26. März 1827.

Kurfürstl. hessisches Salzamt.

8. Die alleinige Gastwitthschaft am Gesundbrun­nen und Bade zu Hofgeismar, deren Pacht ab­gelaufen, soll in Gemäßheit allerhöchster Bestim­mung, in einem nochmaligen Termin anderweit öffentlich ansgeboten werden. Die freundliche La­ge dieses angenehmen Kurorts, zu dessen weite­rer Verschönerung und verbesserter Einrichtung