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Nr. 4.

M

ochenvlalt

Hanau. Donnerstag, den 25^ Janua r 1827,

Kurfürstliche Ernennungen.

Seine königliche Hoheit der Kurfürst haben dem bisherigen Lizentkontrolleur i» Fulda, Karl Philipp Hinkelbein, die erledigte Lizentverwalter- stelle allhier vorläufig huldreichst übertragen, sowie den einstweiligen Lizentamtsgehülfen Steinbach all- hier zum zweitenKontrolleur bei dem Lizentamte da­selbst allergnädigst ernannt;

den Erpedienten bei der Hofbaudirektion, George Reichet, nunmehr zum Buchhalter am Packhofe zu Cassel, und dagegen

den bisherigen Privatschreiber Ludwig Haas zum Erpedienten bei der Hofbaudirektion huldreichst be­stellt.

Se. königl. Hoheit der Kurfürst haben dem Aus­kultanten bei dem Oberforstmeister der Provinz Ha­nau, Forstjunker von Eschstruth, den Titel als dis­ponibler Forstmeister allergnädigst beigelegt.

Erledigung, von Pfarrer- und-Schullehrer»

stellen.

^'lr^Ä^" israelitischen Gemeinde wird ein in- -r^^ ^ ^ugendlehrcr, her sowohl im Hebrai- schen alo deutschen zu unterrichten fähig ist,

gegen einen jährlichen Gehalt von drei Karolin nebst freier Kost und Wohnung gesucht. Bergen den 8. Jan. ,1827.

Die festesten

Samnel Heß und M. Hi rsch.

Besondere Bekanntmachungen der Verwal- tungs - und Finanzbehörden.

1. Bei der nunmehr beendigten Ziehung kter Klas­se logten hiesiger Landkassenlotterie, sind auf die Nummern

5274 50,000

5442 20,000

517 10,000

1445 5,000

36 3,000

9374 2,000

Gulden Gewinn gefallen. Hanau den 10. Jan. 1827. Kurf. Hess. Lotteriedirektion das.

2. Unterm 25. April 1825 haben wir durch diePro- vinzialwochenblättor zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß über die hiesigen Pfleglinge eine be­sondere Kurarel ungeordnet worden, und daß es aus mehreren Gründen nöthig sey, daß alle, zu der ersteren Nebenverpflegung bestimmten Gelder, von deren Verwandten nicht unmittelbar an die gedachten Pfleglinge abgegeben werden dürfen, sondern an die unterzeichnete Behörde eingesendet werden müssen. Da wir jedoch wahrgenommen haben , daß diese gewiß sehr wohlthätige Einrich­tung nicht überall anerkannt worden ist, vielmehr