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selbst öffentlich meistbietend verkauft werden. Bergen am 6. Dezember 1826.

Kurhessisches Justizamt.

19. Eeckbach. Schulden halber sollen Mittwoch den 14. März 1827, Vormittags 10 Uhr, im Jtathhause zu Seckbach: 1. dem Unterthan Kon­rad Zeul 1ten allda. 1) 1 Vrtl. 2 Ruth. Wohn­haus und Hofraithe an der Höllstrasse, neben Hierouimus Buck; 2) 6 Mrgn. 2 Vrtl. 121 Ruth. Ackerland; 3) 1 Mrgn. 44 Ruth. Wein- gardeu; 4) 1 Vrtl. 28 4 Ruth. Wiesen und Gras­garten; 5) 2 Vrtl. 221 Ruth. Baum- und Trieschland. II. dein Unterthan Philipp Emmel Iten daselbst: 1) 1 Vrtl. 8 Ruth. Wohnhaus und Hofraithe in der Höllstrasse, neben Andreas Schneider; 2) 3 Mrgn. 38 Ruth. Ackerland; 3) 1 Vrtl. 27 Ruth. Weingarten; 4) 25 Ruthen Wiesen und Grasgarten; 5) 1 Vrtl. 26 Ruth. Baum - und' Trieschland, an die Meistbietende öffentlich verkauft werden. Bergen am 27. No­vember 1826.

Kurhess. Justizamt.

20- Bcr gen. Dem Unterthan Valentin Günther Daher sollen wegen einer ausgeklagten Schuld­forderung, 1) 9 Mrgn. 1 Vrtl. 36 Ruth. Acker­land ; 2) 2 Vrtl. Weingarten und 3) 1 Vrtl. 18 Ruth. Wiesen, Dienstag den 13. März 1827, Vormittags 10 Uhr, im Rathhause hierselbst öf­fentlich meistbietend verkauft werden, welches hiermit bekannt gemacht wird. Bergen am 4. Dezember 1826.

Kurhess. Justizamt.

21. Rüdigheim. Die auf den 2ten d. M. zur Berganthung ausgesetzt gewesenen Grundstücke der Konrad Henselschen Eheleute zu Rüdigheim, nämlich: 1) 22 Ruth. Haus und Hofraithe nebst Scheuer und Stallung in der Hintern Gasse, ne­ben Peter Schmidt Wittwe; 2) 1 Mrgn. 2 Vrtl. 17 4 Ruth. Ackerland im Feld nach Obcrissigheim ; 3 ) 1 Mrgn. 2 Vrtl. 34 Ruth, dcrgl. im Feld nack Ravolzhauscn und 4) 1 Vrtl. 34 Ruth, der­gleichen im Feld nach Windecken, sollen, da keine Kauflustige erschienen, auf des Hypothekars An­trag nunmehr Mittwoch den 3ten k. M., Vormit­tags 11 Uhr, im Gerichtslokal dahier nochmals ansgeboten und dem Meistbietenden zugeschlagen resp, befindenden Falls dem Hypothekar adjudizirt, werden. Hanau den 4. Dezember 1826.

Kurfürstl. Landgericht.

22. Hana u. Die zur Gantmasse gehörige Behau­sung des Schuhmachcrmeistcrs Jakob Ludwig Nah­rung und dessen Ehefrau, gelegen in der Krä­merstrasse , neben Herrn Rathövcrwaudteu Lotz ' und Bierbrauer Gauf, soll den. 29. Dezember, Nachmittags 3 Uhr , im Landgerichtslokal zum öf­fentlichen Verkäufe ausgeboten werden. Hanau den 6. Dezember 1826.

Kurfürst!. Landgericht.

23. Hanau. Wer an den geringen Nachlaß der Wittwe des Schutzjuden Seligmann Kissinger, geb. Saarburger, Erb- oder sonstige Ansprüche hat, wird aufgefordert, solche unter dem Rechts­nachtheil des Ausschlusses, Freitag den 19. Ja­nuar k. I, vor unterzeichneter Gerichtsstelle ge­hörig anzuzeigen. Hanau den 6. Dez. 1826.

Kurfürstl. Landgericht.

Privatverkäu fe.

1. Frische Sardellen, Kapern, Häringe, Zitro­nen und Punschessenz, weissen und braunen ostin dischen Sago, alle Sorten feinen, schwarzen und grünen Thee, Spiritus fini und Schellack, alles zu den billigsten Preisen, bei

Karl W i l h. A l m e r o t h , im Paradies auf dem Markt.

2. Unterzeichneter empfiehlt sich mit einer schönen Auswahl zinnerner Kinderspielsachen um eine« billigen Preis. Christoph Rust,

Zinngiessermeister in der Hospitalstrasse.

3. Unterzeichneter cmpfitNt sich auf bevorstehende Weihnachten mit einer sehr schönen Auswahl von allem möglichen Spielzeug von Zinn der neuesten Fa^on, um sehr billigen Preis.

Wilhelm Hildebrandt, Zinngiessermeister, wohnhaft in der BangertSgasse.

4. Neuer Wein, die Bont. 10,12, 15 kr. Alter ditto die Boutsille 15, 18, 24, 30 kr., in Faß billiger, bei Fa b rizius am Riesen.

5. Neue holländische Vollhäringe zu 4 und 5 kr., Sardellen zu 20 kr. pr. Pfund, Heysantschinthee zu 1 fl. 36 kr., Heysanthcc zu 2 fl. 30 kr., Perl- thee zu 3 fl. bei Fried r. Ka hnt.

6. Beste gedörrte Zwetschen, das Pfund 4 kr., und der Viertelzentner 1 fl 30 kr. bei

I. D. W. Wolfs.

7. Diesjähriger Berger Wein die Maas zu 16 kr. bei Friedrich Fischbäch, an der franz. Allee.

8. Zur bevorstehenden 6ten Klasse hiesiger l09ten Lotterie, sind ganze Loosezu 18 fl., Halbe zu9fl., Viertel zu 4 fl. 30 kr., mit Verzichtlristung des geringsten Gewinnstes, zu haben, bei Michael A b r. David, Judeugasse No. 32.

9. Auf bevorstehende Weihnachten empfehle ich mich meinen Gönnern und Freunden mit meinen bekannten eigenen Fabrikaten, sowohl mit vor- rätbigen Waaren, als auch Bestellungen zu de» billigsten Preisen bestens.

W a r m b v l d, gegenüber dem Lombard.