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in Erinnerung gebracht, daß künftig hierauf ge­nau gesehen, und von jeder zu Anfang des näch­sten Jahres dahier gehalten werdenden Nachtigall die gesetzliche Abgabe gehoben, und jede Ucbertre- tung mit gebührender Strafe geahndet werden wird. Hanau den 16. Sept. 1826.

Kurfürstl. Polizeidirektion.

Neuhof.

Besondere Bekanntmachungen der Verwal- tungs - und Finanzbehörden.

1. Es ist gestern bei einer bettelnd herumgehenden fremden Weibsperson eine Taschenuhr gefunden worden. Derjenige, dem eine solche entwendet worden seyn sollte, hat davon mit ihrer Bezeich­nung die alsbaldige Anzeige auf dem Polizeibureau zu machen. Hanau den 22. Sept. 1826.

Kurfürstl. Polizeidirektion.

Ncuhof.

2. Nachfolgende Martini d. J. leihefällig werden­de Güter sollen höheren Verfügungen zufolge auf weitere 6 Jahre, Montag den 16. Okt. d. I., Nachmittags 2 Uhr, in der Althananer Hospi­talverwalterei , vorbehaltlich einzuholender ho­her Genehmigung, öffentlich meistbietend- ver­pachtet werden: A. H o s p i t a l g ü t e r: 3 Morgen 2 Vrtl. Wiesen auf dem untern Bruch, 2 Morgen. 9 Ruthen Wiesen auf dem untern Bruch. Gew. 41, 3 Vrtl. 26 Rthn. desgl. das-, Gew. 38, 1 Mrgn. 1 Vrtl. 33 Rthn. desgl. das-, Gew. 9, 1 Mrgn. 3 Vrtl 12 Rthn. Diesen auf dem obern Bruch, Gew. 5, 1 Mrgn. 3 Vrtl. 36 Rthn. desgl. das., Gew. 24, sodann 12 Mrgn. 2 Vrtl. 29 Rthn. Ackerland, aus 10 einzelnen Stücken bestehend, in dem Steinheimer Grund, in der Grosauheimer Grenze. B. Prä senzgü- ter: 26 Mrgn. 2 Vrtl. 23 Rthn. Wiesen auf dem Bruch, an der Lamboybrücke, und im Sailig, in der Keffelstädter Gemarkung, die vereinzelt von 1 bis 5 Morgen verpachtet werden. Hanau den 26. Sept. 1826. Breidenbach.

3. Bei der letzten Blervisitation am 30. v. M., wurde das Bier des Wirths Friedrich Gaus, Si­mon Heil, Karl Fischbach und der Wittwe Ochs, als vorzüglich gut befunden, welches hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Hanau den 4. Okt. 1826.

Aus. kurfürstl. Polizeikommission.

J. A- Der Oberpolizeiinspektor Groß.

4. Die auf dem-herrschaftlichen Vorwerk bei Gro- nau im besten Stand sich befindende Brannt- weinbrennereigeräthschaften sollen in Gemäßheit kurfürstlicher Finanzkammer Verfügung zum zweitenmal, vorbehaltlich hoher Genehmigung, öffentlich versteigert werden. Hierzu ist Termin auf Dienstag den 31. Okt. d. I., Vormittags 10

Uhr anberaumt,- und werden die Kaufliebhaber eingeladen, sich in diesem Termine, auf besagtem Vorwerk einzufinden, und ihre Gebote abzugeben. Die Branntwcinbrenncreigeräthschaften, welche täglich auf mehrgedachtem Vorwerk in Augenschein genommen werden können, sind folgende: 1) ein circa 5 Ohm haltender kupferner Kessel, nebst Hut und Schlangenrohr, 2) ein dazu passender kupferner Vorwärmer, 3) ein circa 3 Ohm hal­tender kupferner Kessel, nebst Hut und Schlau- genrohr, 4) ein kupferner Zieher, 5) eine 23 Ohm haltende ovale eichene Bütte mit 3 Reifen von Stabeisen, 6) drei ovale eichene Bütten, jede 21 Ohm haltend, mit Reifen von Stabcisen, 7) zwei Kübltonnen mit eisernen Reifen, 8) eine Kartoffelwaschbütte mit 3 eisernen Reifen, 9) ein Kartoffelfaß mit 4 eisernen Reifen, 10) eine Kar­toffelmühle, 11) zwei Schöpffaß, zwei Maischga- beln und ein Eimer, 12) ein Satzzuber mit 2 ei­sernen Reifen, 13) ein Branutweuiuändcr mit 3 eisernen Reifen, 14s ein Z Ohmfaßchen, 15) meh­rere hölzerne Kändel, und 16 verschiedene Lager­hölzer. Bergen den 6- Okt. 1826.

Kurfürstl. Renterei das. Weber.

5- Da in dem zu Verakkordirnng der Lieferung des für bevorstehenden Winter für die Altstadt erfor­derlichen Laternenöls anberaumten Termin, keine Liebhaber erschiene^ sind, so wird hierzu-noch­mals Termin auf nächsten Freitag, den 13. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in dem städtischen Hanse in der Bangertsgasse anberaumt, und der Zuschlag an den Wenigstfordernden salv. ratific. ertheilt werden. Althanau den 9. Okt 1826-

Laternendeputation.

6. Das herrschaftliche Naumburger Gut, bestehend in 11 Hufen 22 Mrgn. 2 Rthn. Ackerland, in 3 aneinander gelegenen Feldern, in Naumburger und Sicher Terminei, und 85 Mrgn. 2 Vrtl. 30 Rthn. Wiesen, in Eicher, Heldenberger, Altstäd­ter, Haincher und Lindheimer Terminei gelegen, so mit Petritag 1827 leihefällig wird, soll Ver­fügung kurfürstl. Finanzkammer zufolge, Mon­tag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf hie­siger Renterei einem nochmaligen öffentlichen Ver- pachtungsverstriche auf 9 Jahre ausgesetzt werden, welches mit dem Bemerken hiermit bekannt ge, macht wird, daß sich bei diesem Gute keine Ge­bäude befinden. Windecken am 9. Okt. 1826.

Kurfürstl. Renterei. Bode.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

1. Dorheim. Auf Anrufen eines Hypothekgläu- bigers sollen dem Heinrich Lack dahier nächste-