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3. Es sucht Jemand einen auch zwei Herren vom Gymnasium in Kost und Wohnung, mit Beibrin­gung ihres Bettes, in eine Stube gleicher Erde, bis Ende Oktober. Bei der Expedition das Nä­here.

4. Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum im Dekanren aller Arten von Tüchern, Kasimir, Bieder, Circassia, Shawls, aller baum­wollenen, und leinenen Zeuge, und ganzer Stücke Tuch, sowie auch im Scheeren, Appretireu und Dekaliern der linken und rechten Seite getragener Kleider. G- F. M. P e l issier, wohnhaft am Geluhäuserban, Nr. 780.

5. Donnerstag Abends, den 14. dieses, wurde von der Kinzigbrücke bis in die Mühlgasse ein neues Florhalotuch, zwei Filethalsstriche, zwei Hefte Noten und ein mit Perlen gestricktes Beutelchen mit stählernem Schloß, worin unter anderer klei­ner Münze, ein Thaler neue Sechskreuzerstücke, 12 neue Kreuzer und eine Schaumünze enthalten war, verloren. Dem redlichen Finder wird eine Belohnung versprochen. Bei der Erpedition das Nähere.

6. Unterrichtsanzeige. In meinem kauf­männischen Schreib - und Rechnenlehrinstitut, neh­men die Abenvunterrichtsstunden, von 7 bis 9 Uhr , Dienstag den 3. Oktober ihren Anfang; wo­zu diejenige, welche Antheil daran nehmen wol­len, ergebenst einladet ' ' Konrad George Schlingloff, wohnhaft im Thiergarten.

7. Meinen Gönnern und Freunden mache ich die ergebene Anzeige, daß ich jetzt bei Herrn Corell, gegenüber dem Lombard, wohne. Empfehle mich zugleich mit meinen selbst verfertigten Arbeitskörb- chcn in Saffian, Kistchen in Carton, sowie zu Bestellungen auf alle dahin einschlagende Sa­chen zur billigsten Ausführung bestens.

H. L. W armbo l d.

& Am verflossenen Sonntag ist zwischen der Ka- nalmühle und dem Puffern Schlachthause ein brau- «es Kinderkäppchen auf dem Bauholz liegen ge­blieben. Der redliche Finder wird ersucht, dieses gegen eine Belohnung au den in der Erpedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.

8. Sonntag den 24. d., zwischen 11 und 12 Uhr, ist auf dem Wege vom lutherischen Schulhof bis zum Hospitalthor ein Armband von brauner Seide mit Goldperlen geknüpft und mit einem vergol­deten Schlößchen verloren worden. Der Finder wird gebeten, dasselbe an den in der Erpedition zu erfragenden Eigenthümer gegen eine Belohnung abzugeben.

ZU. Dienstag den 26. Sept. ist ein Lombardszettel von 38 fl. gegen Versatz einer goldnen Halskette, zwei Fingerringen, zwei Ohrringen, einem silber- | neu Salzfaß und einem silbernen Eßlöffel verlo- *

ren worden. Der redliche Finder beliebe solchen auf dem Lombard gegen eine Belohnung abzugeben.

11. Das in hiesiger Vorstadt gelegene Gasthaus zum goldnen Faß, welches mit einem Brauhaus nebst Braugeschirr, Stallungen, Hofraithe und Gar­ten mit einer bedeckten Kegelbahne versehen ist, stehet aus der Hand zu verkaufen, wobei zu be­merken, daß ein ansehnlicher Theil des Kaufschil» lings darauf stehen bleiben kann, oder auch gegen annehmbare Bedingnisse auf geraume Jahre z» vermiethen ist. Näheres ist zu vernehmen, bei

Johann Karl Ruth allhier, an der französischen Allee.

12. Bei dem nächsten Sonntage, den 1. Oktober, eintretenden Kirchweihfeste ist sowohl Sonntag, als auch Montag und Dienstag vollständige Tanz­musik in meinem Saale im Maingarten, welcher jeden Abend "auf das vollkommenste beleuchtet seyn wird, anzutreffen, bei welcher Anzeige mich be# . stens empfehle. Steinheim den 26. Sept. 1826.

Johannes Ferg 2ter.

Verehelichte, Geborne und Gestorr bene in hiesiger Stadt.

Verehelichte.

In der evangel. Gem. der Marienkirche.

Den 24. Sept. Herr Wilhelm Iahn, Mundkoch bei Ihrer königl. Hoheit, der Knrfürstin von Hes­sen, weil. Herrn Konrad Iahn, gew. Pensio­närs dahier, uachgel. ehel. Sohn, und Jung­fer Wilhelmine Dorothee, Herrn Johann Fried­rich Grill, Bürgersund Juweliers in der Alt­stadt, eheliche Tochter.

In der ev. Gem. derJohanneskirche.

1 Den 25. Sept. Ludwig Orth, Bürger und Schnei­dermeister zu Nidda, weil. Johannes Orth, gew. Strumpfwebers daselbst, uachgel. ehel. Sohn, und Jungfer Elisabeth, weil. Konrad Lov, gew. Bürgers und Stuhlmachers in der Neustadt, nachgel. ehel. Tochter.

Geborne.

In der evangel. Gem. der Marienkirche.

Den 7. Sept. Ferdinand Theodor, Herrn Karl Hesse, Geometers aus Sontra, S.

Den 7. Sept. Johann Jakob, Esay Gioth, Bür­gers und Metzgermeisters in der Neustadt, S.

Den 11. Sept. Anne Margarethe, Johann Adam Holzapfel, Bürgers und Lehnkutschers in der Altstadt, T.

Den 15. Sept. Franz, Wilhelm Hildebrand, Bur* gers und Zinngieffermeisters in der Altstadt, S«