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Beilage z u N r. 58, (ai.ee^t. meo
des Provinzial-Wochenblatts.
18. Eine Giebelstube mit Möbeln, sogleich, bei M. Melchior w der Lilienstrasse.
19. In der Nürnbergerstrasse eine Wohnung von neu tapezirten Zimmern; auch kann Pferdestall und Kutschenremiese dazu gegeben werden.
20. Eine Wohnung von Stube, Kammer, Küche, Holzboden und Keller, täglich, bei Mehlhändler Brühst
21. Eine tapezirte Stube mit Möbeln nahe am Neustädter Markt, an einen ledigen Herrn. Anfangs Oktober. Bei der Erpedition das Nähere.
22. Der ganze obere Stock, sogleich, bei
Philipp Schröder, Graveur.
23. Eine Wohnung gleicher Erde, bestehend in 2 aneinanderstossenden tapezirten Stuben, Küche, Keller, Bodenkammer, Holzplatz, Brunnen- und Regenwasser im Hause, bei Schneidermeister Wirth __ohnweit der franz. Allee.
Dienstfuchende Personen.
1. Ein Mädchen vom Lande, im Schreiben und Rechnen hinlänglich erfahren, sucht eine Kondition in irgend einem Laden alsAusgeberin. Bei der Erpedition das Nähere._________________~,. .
Todesanzeigen.
1. Am 14. d.M. starb an den Folgen eines Schlag- stusses, im 68fielt Lebensjahre, meine vielgeliebte Schwester Friederike, geborne Rüdiger au^ Tübingen, des verstorbenen kurfürstlich hessischen Konsistorialsyndikus Walther hinterlassene Ehegattin. Diesen mir höchst schmerzlichen Verlust mache ich hierdurch allen Freunden, Bekannten und Verwandten der Verewigten bekannt, mit Ver- bittung aller Beileidsbezeugungen, indem ich von der herzlichen Theilnahme Aller, welche die Vollendete gekannt, und mich ihres Wohlwollens und ihrer Freundschaft bisher gewürdigt haben, vollkommen überzeugt bin. Hanau am 14. Sept. 1826. Sabine Margarethe Dörr, geb. Rüdiger, in meinem und meiner auswärtigen Geschwister Namen.
2. Es gefiel dem Gebieter über Leben und Tod, meine gute geliebte Gattin, Anne Marie, geborne Nahrung, am 13. d. M., Abends nach 10 Uhr, in einem Alter von 58 Jahren und 3 Monaten, an den Folgen einer Entkräftung und gänzlichen Nervenschwäche, aus dem Zeitlichen ins Ewige abzurufen. In einer Reihe von 34 Jahren lebte ich mit ihr in einer zufriedenen und glücklichen Ehe, welche nur der Tod zu trennen vermochte. ,
Still und sanft, so wie ihr Leben gewesen, ist sie verschieden, und unser Schmerz um sie ist groß. Indem wir allen unsern Verwandten, Gönnern und Freunden diesen Todesfall anzeigen, bitten wir, uns mit Beileidsbezeugungen zu verschonen, und empfehlen uns zugleich ergebcnst Ihrer ferneren Freundschaft und Gewogenheit. Hanau am 14. Sept. 1826.
Heinrich Martini, im Namen meiner und meiner Kinder.
Vermischte Anzeigen.
1. Ich mache hiermit einem geehrten Publikum bekannt, daß ich in und ausser dem Hause Krautein- schneide, und empfehle mich bestens. '
Heinrich Grauling, wohnhaft ohnweit dem Weidenbusch.
2. Eine Brille in einem rothen Futteral ist am Sonntag Abend verloren worden. Der redliche Finder' wird ersticht, solchen gegen ein Douceur an den bei der Erpedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.
3. Da ich vom 1. Okt. an eine Töchterschule errichte, und darinnen Unterricht im ' Nähen und Stricken, allen Arten Stickereien und mehreren feinen Handarbeiten gebe, so schmeichle ich mir gewiß, die Zufriedenheit aller Aeltern, welche mir ihr gütiges Zutrauen schenken, zu erwerben.
Jeaunette Timannus, geb. Seipp, Glockenstrasse No. 303.
4. Da ich den 25. d. M., Nachmittags von 2 bis 5 Uhr eine jährliche Prüfung über die bei mir in die Schule gehenden Schüler und Schülerinnen vornehmen zvcrde, so lade ich hierdurch geziemend die Aeltern der Kinder, so wie auch meine wohlwollenden Freunde und Verwandten ein. Hanau den 17. Sept 1826.
C. Wachs, ehemaliger Myzor, No. 566.
Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiefiger Stadt.
Verehelichte.
In der ev. Gem. der Johanneskirche.
Den 15. Sept. Herr Christoph Albert Römer, Kapitän d'Armes im kurhess. 2ten Linieninfanterie- regiment dahier, Justus Römer, Schullehrers zu Preungesheim, Amts Bergen, ehest Sohn, und Jungfer Justine, weist Wilhelm Wenzel Schafranek, gew. Schutzverwandten und Gärtners in der Altstadt, nachgel. ehest Tochter.