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WoHenölall f ü r die Provinz H a n an.

Hanau. — Donnerstag, den 21^! September 1826.

Kurfürstliche Ernennungen.

Seine königliche Hoheit der Kurfürst haben den Bereiterscholaren Peter Schmerzet zum Bereiter; sowie

den, in der Hofküche angestellten Aidekvch Adam Jäger zum Backmeister und'Muudkoch allergnädigst ernannt, und

dem bisherigen Leibjäger Wilhelm Kleyenstenber die erledigte Wildpretsverwiegerstelle zu Caffel mit dem Karakter „Wildpretsmeister" übertragen.

Seine königl. Hoheit der Kurfürst haben dem Rentmeister Gottfried Nippoldt in Marburg das Prädikat „Rath" allergnädigst ertheilt;

den provisorisch ernannten Oberlandbaumeister Adolph Karl Georg Schuchardt nunmehr als sol­chen wirklich bestellt, und

dem bisherigen Pfarrassistenten in Oberweimar, Johann Matthäus Heldmann, die lutherische Pfar­rerstelle in Niederasphe, Klasse Wetter, huldreichst übertragen.

Besondere Bekanntmachungen der Vermal- tunge ? unb Finanzbehörden.

1 Montag den 2. Okt. laufenden Jahres soll das zur hiesigen Kenteret gehörige, in Eicher Termi­nei gelegene, bisher an mehrere dasige Untertha­nen verpachtet gewesene sogenannte von Hutten- sche Hofgut, bestehend in 5 Mrgn-2 $rtL 25 Rthn. Hofraiche und Garten, 2 MrgK i Vrtl. 17 Athm

Krautgarten, 14 Mrgn. 3 Vrtl. 20 Rthn. Wiesen, und 184 Mrgn. 2 Vrtl. 35 Rthn. Ackerland, nebst dem dazu gehörigen Weidgangsrecht für 150 Stink Schaafe von Petri 1827 an, auf anderweite 12 Jahre bei unterzeichneter Stelle verpachtet werden, welches mit dem Anfügen hiermit öffentlich be­kannt gemacht wird, daß Liebhaber zudiesem Gu­te die näheren Verhältnisse desselben, so wie die Pachtbedingungen auch vor dem Termin initiier erfahren können. Windecken am 5. Sept. 1826.

Kurfürsts. Renterei. Bode.

2. Freitag den 22. d. M., Vormittags 9 Utir, soll auf hiesig kurfürstlicher Renterei das herrschaft- liche 9laumburger Gut, bestehend in il Huben 22 Mrgn. 2 Rthn. Ackerland, in 3 aneinander gelegenen Feldern, in Raumburger und Eicher Terminer, und 85 Mrgn. 2 Vrtl. 30 Rthn. WiK- sen, in Eicher-, Heldenberger-, Altstädter-, Hain- cher- und Lindheimer Terminei gelegen, von Pe­tri 1827 an, auf einen 9jährigen Bestand, in ganzen und halben Theilen sah-, ratific, hoher Fi- nanzkammer zu Hanau, an Meistbietende ver­pachtet werden, somit dem Bemerken hiermit öf­fentlich bekannt gemacht wird, daß sich bei diesem Gute keine Gebäude befinden. Wie, decken am 2. Sept. 1826. Aus kurh. Renterei.

B o d e.

3. Freitag den 22. d M., Vormittags 10Uhr, wer­den auf dem herrschaftlichen Gronauer Hof fol­gende im besten Stand sich befindende Braunt- weinbrcNucreigeräthschaften, vorbehaltlich: hoher Genehmigung, öffentlich meistbiMer-b verläuft: i)