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worbeu sind; so werden mit Hinweisung auf die höchste Verordnung vom 27. März 1762, und auf das Erläuierungsreskript vom 15. Oktober des nämlichen Jahrs, die hiesigen Einwohner an die Befolgung der darin enthaltenen Vorschriften mit dem Anfügen erinnert, daß nicht nur bei der einstehenden Wintersaat genau hierauf gesehen werden wird, sondern daß auch von Zeit zu Zeit Visitationen werden veranstaltet, und diejenigen Einwohner, welche dagegen handeln, mit den in der erwähnten Verordnung bestimmten Strafen unnachsichtlich werden belegt werden. Hanau den 6. Sept. 1826.

Aus kurfürstl. Polizeikommission dahier. Neuhof.

Gerichtliche Bekanntmachungen.

L Erbstadt. Ueber das sehr geringe Vermögen des Adam Müller jun. zu Erbstadt ist der Kon­kursprozeß erkannt worden. Alle diejenigen, so­wohl bekannte als unbekannte Gläubiger, welche an dasselbe rechtliche Ansprüche zu machen sich berechtigt halten, werden hiermit aufgefordert, solche in dem auf den 28. k. M., Vormittags 10 Uhr, bestimmten Termin so gewiß dahier an- zuzeigen und richtig zu stellen, als sie sonsten von der bestehenden Masse ausgeschlossen werden sol­len. WWdeckeu den 18. August 1826.

Kurheff. Justizamt.

2« Mittelbnche n. Wegen einer aufgekündigten Hypothekschuld sollen des Kaspar Jörgs Wittwe, Anne Marie, geb. Berg, in Mittclbuchcn, fol­gende Immobilien, als: 1) 4 Wrgn. 3 Vrtl. 33 Ruth. Ackerland im Oberfeld ; 2) 4 Mrgn. 1 Vrtl. 11 Ruth. do. im WiesborNfeld; 3) 1 Mrgn 1 Vrtl. 16 Ruth. Wiesen, und 4) 15 Ruth. Krautgar­ten, Samstag den 28. Oktober l. I., Vormittags 11 Uhr, in der Behausung des herrschaftlichen Schultheissen Ruppel öffentlich verkauft werden. Hanau den 14. August 1826.

Kurfürstl. Landgericht.

3. Dörnigheim. Auf Anrufen eines Hypothe­kars sollen den Bernhard Kaiserschen Eheleuten zu Bischofsheim folgende in Dörnigheimer Ge­markung liegende Grundstücke: 1) 1 Mrgn. 2 Vrtl. 1 Ruth. Ackerland im Unterfeld, und 2) 1 Mrgn. 21 Ruth. Wiese vor Rumpenheim, auf dem dasigen Gemeindehanse Samstag den 21. Ok­tober d. I., Vormittags 11 Uhr, an den Meist­bietenden verkauft werden. Hanau den 15. Au­gust 1826. Kurfürstl. Landgericht.

4. Dörnigheim. Wegen einer aufgekündigten Hypothek sollen dem Unterthan und Forstlaufer Konrad Sommcrlade und dessen Ehefrau, Mar­garethe, geb. Gollit, in Dörnigheim, folgende Im­mobilien, als: Deutschordens Erblehu-

gut. 1) 3 Mrgtt. 26 Ruth. Acker im Oberfeld

2) 2 Mrgn. 1 Vrtl. 32 Ruth. Acker im Mittel- feld ; 3) 2 Mrgn. 3 Vrtl. | Ruth. Acker im Un­terfeld; 4) 2 Vrtl. 26 Ruth. Wiesen; .5) 9 Ruth. Baum - und Grasgarten, Samstag den 23. k. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Gemeindehause in Dörnigheim öffentlich meistbietend verkauft wer­den. Auf den Fall wieder kein annehmbares Ge­bot erfolgen würde, soll dem Cred. hyp. das Gut adjudizirt werden. Hanau den 15. August 1826. Kurfürstl. Landgericht.

5. Bischofsh eim. Dem Unterthan Philipp Assemer und dessen Ehefrau in Bischofsheim, sollen, wegen einer ausgeklagten Hypothekschuld, 3 Mrgn. 31 Rthn. Ackerland, 2 Vrtl. 33 Rthn. Weingarten, 30 Rthn. Wiesen, 10 Rthn. Baum­und Grasgarten, 8 Rthn. Krautgarten, Dienstag den 7. Nov. l. I., Vormittags 10 Uhr, im Rath­hause daselbst öffentlich au die Meistbietenden ver­kauft werden. Bergen am 16. Aug. 1826.

Kurheff. Justiramt.

6. Romstha L Auf gerichtliches Anstehen der Kir- chenprovision zu Ulmbach , gegen Johannes Bellin- ger zu Romsthal, sollen auSgcklagterHypothckschul- den halber nachstehende dem Letzteren zugehörende Immobilien, als: 1) Ein Hausplatz, Gras-, Obst- und Gemüsegarten; 2) die Brennholzge- rechtigkeit zu 1 4 Klafter Brennholz und 50 Wellen in tei«iin<. den 6. November l. I., Morgens 9 Ubr, aus der diesigen Amtsstube öffentlich meist­bietend verkauft werden. Romsthal den 28. Aug.

1826. Kurfürstl. freiherrl. von Huttenschcs Justizamt.

7. Kerbersdorf. Auf gerichtliches Anstehen der Kirchenprovision zu Ulmbach, gegen Peter Duf- ner, modo Jakob Schmitt von Kerbersdorf, sol­len Hypotbekschuld halber das dem Letzteren zu- gehörende Wohnhaus nebst dem daran stossenden Garten, in termino den 6. November l I., Mor­gens 10 Uhr, auf der hiesigen Amtsstube öffent­lich meistbietend verkauft werden. Romsthal den 28. August 1826.

Kurfürstl. Justizamt des Freiherr» v. Hütten.

8. Wittdecken. Alle diejenigen, welche dem zu Windecken verstorbenen Amtmann Rauh, als De- posttar des dasigen Justizamtes, Gelder oder Sa­chen von Geldeswerth zur Aufbewahrung überge- ben und dagegen eulweder einen ordnungsmassi- gen Hinterlegungsschein, oder, im Falle bereits verordneter Zurückgabe, die hinterlegten Gegen­stände noch nicht erhalten haben sollten, wer­den hiermit aufgefordert, ihre deshalbigen An­sprüche binnen drei Monaten von heute an bei diesem Gericht so gewiß anzugeben, als widri­genfalls sie es sich beizumessen haben, wenn die Dienstbürgschaft des gedachten Amtmanns Rauh