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Dienstsuchende Personen.

1. Ein Mädchen, mit guten Zeugnissen versehen, auch in der Küche nicht ganz unerfahren,i so­gleich. Bei der Expedition das Nähere.

2. Ein Mädchen, welches gut kochen, waschen, bügeln kann, und sonst alle häusliche Arbeit, auch etwas Handarbeit versteht, sogleich.

Auszuleiheude Kapitalien.

1. 400 fl. sind gegen doppelten Versatz in hiesige Stadt auszuleihen. Bei der Expedition das Nä­here.

2. 200 fl. gegen gerichtliche Obligation sind in' das Landgericht Hanau auszuleihen. Bei der Expedition das Nähere.

Vermischte Anzeigen.

1, Meinen Freunden und Gönnern mache ich hier, mit bekannt, daß ich meine Wohnung verändert, und jetzt bei Herrn Schuhmachermeister Wirth an der Palmenpumpe wohne, und empfehle mich be­stens. Ludw. H eidel, Lackirer.

2. Vergangenen Sonntag, den 6. dieses, ist auf dem Wege von dem Rodenbacher Chausseehause bis an das Nürnbergerthor ein doppelter Schlüssel verloren worden. Der redliche Finder wird ge­beten , ihn gegen eine angemessene Belohnung an den in der Expedition zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.

3. Da ich meine Wohnung verändert habe, und gegenwärtig bei Herrn Schuhmachermeister Loch­mann, gegenüber dem Thiergarten wohne, so wollte ich nicht verfehlen, solches meinen Bekann­ten und Gönnern anzuzeigen, und bitte mir fer­ner im Federputzen ihr gütiges Zutrauen zu schen­ken. Auch habe ich neue sehr schöne Federn in Kommission zu verkaufen, und bitte um geneigten gütigen Zuspruch.

Wittwe Cichmann.

4. Den 16. d. M., Morgens 8^ bis 12, Nach­mittags von 2 bis 5z, und den 17., von Mor­gens 84 bis 12 Uhr, findet die gewöhnlicheJahr- prüfung meiner Zöglinge statt; mit welcher den 17. Nachmittags, von 2 bis 5 Uhr, öffentliche Deklamation verbunden ist. Die Eltern, so wie alle Freunde des Lehr - und Erziehungswesens, ladet hierdurch geziemend ein. Hanau am 8. Aug. 1826. Dr. G. Pressel.

5. Am Sonntag ist im Garten oder im Hof des Gasthauses zum Stern in Großauheim, eine saf- fiane Tasche mit einem Taschentuch W. F. gezeich­net, einem Perlenbeutel mit 10 kr., und einem Paar Handschuhen verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dieselbe an den in der Er« pedition zu erfragenden Eigenthümer gegen eine Belohnung abzugeben.

6. Da einige der Meinung sind, ich habe, da ich eine Steindruckerei etablirt, meine Schreibmateria­lienhandlung aufgegeben, so zeige ich einem ge­ehrten Publikum hiermit an, daß ich selbige nach wie vor fortführe, und empfehle mich daher aufs neue in allen Sorten Post-, Schreib-, Konzept- und Packpapieren, überhaupt in allen zu diesem Geschäft gehörenden Artikeln. Auch empfehle ich mich nochmals meinen gütigen Freunden mit mei­ner Steindruckerei, indem ich diejenigen, welche mir ihr Zutrauen schenken, bei meinem Papier, Handel vorzüglich gut und billig bedienen kann. Steindruckerei und Schreibmatelialienhaudlung von W. E. Ger tigernder Frankfurter- strasse No. 124.

7. Mit dem nächsten Sonntag, 13. August, beginnt die Langenselbolder Kirch- weihe, wozu ich hiermit ergebenst eiulade. Durch reelle und prompte Bedienung, ge­wähltes Orchester, gute Speisen^ Getränke und Erfrischungen rc., werde ich mich zu em­pfehlen suchen.

Fr. Haußer, Gasthalter zum weiften Roß in Langen - selbold.

8. Ein himmelblaues wollenes Tuch mit einer Bordüre ist verflossenen Sonntag am Wilhelms­bad verloren worden. Der Finder wird ersucht, solches gegen eine angemessene Belohnung dem Ei­genthümer zurück zu erstatten. Bei der Expedi­tion das Nähere.

9. Da ich meine Wohnung verändert habe und jetzt in meiner eignen Behausung am Steinheimerthor, in der Nebengasse, gegenüber der Mange, wohne, so bringe ich solches hiermit zur allgemeinen Kennt­niß und bitte alle diejenigen, welche mich früher - mit ihren gütigen Aufträgen beehrt hatten, um deren fernern geneigten Zuspruch.

C. F. Heroldt, Schneidermeister.

10. Sonntag den 13. August ist grosses Preis­kegelschieben im Weidenbusch, wobei eine Lichtmaschine und Geldpreise mit ausgespielt werden. D. Pliät.

11. In der Nacht vom letzten Montag auf den Dien­stag hat ein Haudwerksbursche ans der Vorstadt bis in die Kreuzgasse eine zweigehäusige silberne Taschenuhr mit zwei Pettschaften verloren. Der redliche Finder wird ersucht, solche an den bei der Expedition zu erfragenden Eigenthümer gegen eine Belohnung abzugeben.

Steckbriefe.

' 1. Der hierunter sigualisirte Füsilier Johann Leipold aus Eckardroth im Kreise Salmünster, welcher wegen Desertion und Unterschlagung von Geldern