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auf dem Rathhause zu Bischofsheim öffentlich ausgeboten werden, und zwar je nachdem sich Liebhaber dazu cinfinden zum Verkaufe oder zur Verpachtung. Hanau am 24. Julius 1826. Kurfürstl. Krcisamt hierselbst. C öfter.
2. Die dem Kloster zu Schlächtern zustehenden, auf Petritag 1827 leihefällig werdenden hierunten beschriebenen Hofgüter, als: I. das hiesige klösterliche Vorwerk, der Schlüchterner Klosterhof genannt, welcher a) in einem hinlänglichen Wohnhaus, Scheuern, Stallmwen, Backhaus und geräumiger Hofraithc nebst Raum zur Anlage einer Branntweinbrennerei; sodann in folgenden Grund- stücken , meistens bester Lage: b) an stellbarer Ländern einschlüssig der halben Schaaflageräcker von 28 i Morgen 33 4 Ruthen, 237 Mrgn. 1 Vrtl. 23 l Rthn., e) an Wiesen in 147 Mrgn. 1 Vrtl. 25 Rthn. besteht, wozu der jeweilige Pachter vertragsmässig 80 Stück Schaafe zum klösterlichen Reicher Schaafpfirch beizutreiben hat. II. Der Klosterhof zum Reich, bestehend: a) in einem Wohnhaus für den Schäfer, nebst Stallung, einer Scheuer, Backhaus und Stallungen für die Schaafe ; b) einem Baum - und Grasgarten von 7 Mrgn.
3 Vrtl. 114 Rthn.; c) an stellbarer Ländern einschließlich der andern Hälfte der Schaaflageräcker, von 281 Mrgn. 334 Rthn., 189 Mrgn. 1 Vrtl.
34 4 Rthn. ; d) an Wiesen 62 Mrgn. 29 4 Rthn., womit eine Schäferei von 680 Stück, einschli^- lich des dem gedachten Hof zustehenden Beitrievs von 200 Stück, verbunden ist, sollen mit den, dem ersterem Gut geleistet werden müssenden Geschirr und Handfrohnden, Dienstag den 15. August d. J., Morgens um 9 Uhr, in der hiesigen Klosterkellereiwohnung, vorbehaltlich der Genehmigung kurfürstl. Regierung zu Hanau, auf 6 oder 9 Jahre öffentlich an den Meistbietenden, jedoch ohne Inventarium an Vieh, Schiff und Geschirr verpachtet werden. Diejenigen, welche nun diese beiden Höfe zu pachten Lust haben, werden ein- geladen, am bestimmten Orte und zu gehöriger Zeit sich einzufinden, die Pachtbedingungen und die denselben weiter zustehenden, hier nicht beschriebenen Gerechtsamen zu vernehmen, wobei jedoch ausdrücklich vorbehalten bleibt, daß nur solche Personen zum Gebot gelassen werden, welche ihrer Kenntniß und Erfahrung in der Landwirthschaft und,chas erforderliche Vermögen zur Kautionsleistung , sondern auch ausser diesem zur Be- wirthschaftung dieser Güter das weiter erforderliche Vermögen besitzen, vor der Versteigerung beigebracht haben werden. Schlächtern den 18. Juli 1826.
C. Gie sler, P. Meißel, Kreisrath. Klosterkeller.
3. Der? herrschaftliche an der Sandelmühle gelegene I Garten, welcher 2 8rtL 37 Rthn. hält, soll von |
Anfang künftigen Jahres an auf weitere 6 Jahre au den Meistbietenden, mit Vorbehalt höherer Genehmigung, öffentlich verpachtet werden. Termin dazu ist auf Sonnabend den 19. k. M. August, Vormittags 10 Uhr, anberaumt, woriiincn sich die dazu Lusthabenden einfinden können. Hanau den 29. Juli 1826.
Aus der Renterei Hanau. G ö b e l.
4. Das herrschaftliche in ohngcfähr 40 Morgen bestehende Ackerland, die Maulbeerplantage genannt, soll von Petri 1827 an, auf weitere 6 oder 9 Jahre an den Meistbietenden sah a ratific. nochmalen verpachtet werden, wozu Termin auf Freitag den 18. August , Nachmittags um 3 Uhr, anberaumt ist. Die Liebhaber haben sich um diese Zeit auf der Rentereistube einzufinden, und die Bedingungen zu vernehmen. Hanau den 29. Juli 1826.
Aus kurfürstl. Renterei Hanan. Göbcl.
5. Dienstag den 15. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll das Aufräumen des sogenannten Landwehrgrabens zwischen den Gemarkungen von Bruchko- bel und Langendicbach öffentlich an den Wenigst- fordcrnden vor hiesigem Kreisamt nochmals ver- akkordirt werden. Hanau den 1. August 1826.
Kurfürstliches Kreisamt hierselbst.
6. Binnen den letzten 14 Tagen sind nach bcige- brachten Bescheinigungen durch den Mineralwas- scrhäudler Wilhelm Reul 5 Transporte von 1581 Krägen Schwalheimer, sowie 250 Krügen Sel- terser, und durch den Adam Gerlach 300 Kruge Schwalheimer Mineralwasser dahier eingebracht worden. Hanau den 8. August 1826.
Aus kurfürstl. Polizeikommission dahier.
7. Kraft des von kurfürstlichem Gencralauditoratr mir gewordencn.Auftrags, werden hierdurch die bei der diesjährigen Militärausnahme und beziehungsweise auf die zweite Vorladung nicht erschienenen und respektive sich nicht gestellten Kantonisten aus dem Kreise Ziegenhain, und zwar: A. and dem Amte Ziegenhain: 1) Johannes Waiker aus Caffel gebürtig, 2) Ciriar Schleiermacher aus Leimsfeld. B. aus dem Amte Treisa: 1) Johannes Ludwig aus Treisa, 2) Friedrich Erede von da, 3) Reinhard Gümpel von da, 4) Konrad Braumöller von da, 5) Kaspar Fendel von da, 6) August Böhle von da, 7) Konrad Heinrich Leyd von da, 8) Johann George Schütz von da, 9) Justus Heinrich Rößel von da, 10) Valentin Kühn aus Rommershausen, 11) Justus Kühn von da, 12) Heinrich Kohl aus Schönau, 13) Heinrich Heinemann von da, 14) Heinrich Schütz aus Jtzenheim, 15) Konrad Völker aus Seigertshau- sen. C. aus dem Amte Neukirchen: 1)AdamSpobr aus Neukirchen, 2) Heinrich Krey daher, 3) Adam Schultheis daher, 4) Hans Klaus Schwalm aus