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Anleitung und strengen Aufsicht des Oberhofraths, Herrn Dr. Wus, können alle künstlichen Bäder bereitet werden, wo, benebst Neinlichkeit und Be­quemlichkeit dieser Anstalt, nichts zu wünschen übrig bleiben wird. Wilhelmsbad den 12. Juni 1826.

Wittwe Schweickhardt.

8. Bei Jakob Grünebaum, in Niedergründan, bei Rothenbergen, ist eine frischmelkende Eselin zu vermiethen oder zu verkaufen.

9. Den 7. dieses ist ein zu einem kleinen Geldbeu- telchen gehöriger silberner und vergoldeter Bügel, von der Sterngasse bis zum Hause der Madame Marchaud, verloren worden. Wer denselben dem bei der Expedition zu erfragenden Eigenthümer . wieder bringt, kann sich ein dem Werthe vollkom-. men angemessenes Douceur versichert halten.

10. Ich empfehle mich in aller Art Arbeiten, als Shwale, wollene und seidene Kleider, seidene Strümpfe, Spitzen, Dill, Hauben, anf die neue­ste Art zu'waschen, auch letztere wieder zu ferti­gen; desgleichen die Eisenflecke aus weiffem Zeug heraus zu machen, und verspreche billige und prompte Bedienung.

Elisabeth Eisel, wohnhaft bei Mehlhandler Brill am Steinheimerthor.

11. Es ist am 13. Juni aus dem Lambovwald bis zu Herrn Weinwirth Fuchs, und von da bis zum goldnen Hirsch, zu Herrn Heyl, eine stumpfvier­eckige silberne guillöchirte, inwendig, vergoldete Schnupftabaksdose verloren worden. Der redli­che Finder wird gebeten, solche gegen ein Douceur an den bei der Expedition zu erfragenden Eigen­thümer abzugeben.

12. Zu der Pariser Zeitung: »le Canstitmionnel« werden noch zwei Theilnehmer gewünscht. Nä­here Auskunft ertheilt

die Redaktion der Hanauer Zeiturrg.

13. Es ist verflossenen Donnerstag in der Mittags- stunde, aus der Vorstadt durch die Frankfurter- gasse bis zur Gerste, eine Tasche, worin eine Bü­geltasche mit drei Schlüsseln, und etwas weniges Geld war, verloren worden. Der redliche Fin­der wird ersucht, solches an den Eigenthümer im goldnen Herz eine Stiege hoch gegen ein Douceur zurück zu geben.

14. Das vormalige Wernersche Haus, ohnweit der Kaserne in hiesiger Altstadt, ist zu verkaufen oder zu vermiethen. Bei der Erpedition das Nähere.

15; Künftigen Montag den 26. Juni ist grosses Preiskegelschieben bei

Heinrich Kaiser.

46. Daß ich bei Schuhmachermeister Herrn Gödde, neben Herrn Bürgermeister Rollmann in hiesiger Altstadt, gezogen und so lange da wohnen werde, bis ich meine neu umzubauende Behausung wie­

der werde beziehen können, zeige ich hiermit er# gebenst an. Esa'ias Ganß.

17. Hanauer Zeitung

und deren Beiblatt

M a i n b l ü t h e n,

Da mit dem Juni d. I. das erste halbjährliche Abonnement für unsere Zeitung sich schließt, und das zweite sich eröffnet, so will die Redaktion der Zeitung nicht verfehlen, dem Publikum für die wohlwollende Theilnahme, die es bewiesen, ih­ren lauten Dank auszusprechen, und sich dieses Wohlwollen für die Folge zu erbitten. Die Vervollkommnung ihres Unternehmens streng im Auge behaltend, wird die Redaktion Reichthum, Mannigfaltigkeit und Begründung ihrer politi­schen Mittheilungen als Ziel festhaltcn. Die Mainblüthen, welche als Extrablatt der politi­schen Zeitung zweimal wöchentlich beigegeben wur­den, werden nach einem erweiterten Plane die Zeitung vom 1. Juli d. I. an wöchentlich drei­mal begleiten. Der Zweck' der Mainblüthen ist belehrende, gemüthliche Unterhaltung; ihn zu erreichen werden diese Blätter enthalten: 1) Auserlesene Originalgedichte; Uebersetzungen grösserer Gedichte aus fremden Sprachen, alten und neuen. 2) Erzählungen, Aufsätze über Ge­genstände des Denkens, der Kunst, der Geschichte. 3) Kleinere Originalgedichte, Uebersetzungen klei­nerer Gedichte aus fremden Sprachlich 4) Brief­liche Mittheilungen über Gegenstände der Kunst und Per Literatur des Auslandes. 5) Räthsel, Charaden und dergleichen. Eine Anzahl geachteter Mitarbeiter des In- und Auslands unterstützen die Redaktion in Erreichung ihres Ziels. Die Bestel­lungen auf unsere Zeitung werden für ein Viertel­oder Halbjahr, oder für ein Jahr bei den löbli­chen Postämtern der Nachbarländer und des In­lands, so wie bei der Redaktion selbst angenom­men. Der Wönnementsprech bleibt derselbe, für ein Jahr 7 fl. im 24 fl. Fuß für beide Blät­ter. Bei Vorbestellungen sind die Mainblü- l Heu, worauf halbjährliche Abonnements zu 2 fl. oder jährliche zu 4 fl. angenommen werden, in mo­natlichen Lieferungen zu erhalten. Hanau im Juni.

Die Redaktion der Hanauer Zeimrig-

Verehelichte, Gebörne und Gestor­bene in hiesiger Stadt.

G e b p r n e.

In der e v. Gemeinde der Marienkirche.

Den 28. Mai. Eve Karoline, unedel. T.

Den 10. Juni. Johannes, mnehel. to.

Den 12. Juni. Wilhelm Karl, Johann Christoph Glaub, Bürgers und Schuhmachermeisters in der Altstadt, S.