Einzelbild herunterladen
 

lindste und angesehenste Mann im ganzen Dorfe wurde. Ein Volksbuch zur Nachahmung ausgestellt von G. H. Haumann, 23 Bogen stark mit 48 Holzschnitten. Preis 1 51.21 Kr.

Dir steigende große Noth, welche durch anhaltende, fast beispiellos niedrige greife aller landwirthschaftlichen Erzeugniff« den Sandmann in unsern Tagen so verderblich darnieder drückt,'vermochte den würdigen Herrn Berfasser als einen wahre, Bane-nfteund, allen Fleiß aufzubieten, um in obiger Dolksschrift den Landmann auf die vielfachen Mittel und Wege auf­merksam zu machen, welche ihm in seiner bedrängten Lage noch übrig bleiben und zu Gebote stehen. Indem er Euch, lieben Landlente, eine allgemein faßliche Uebersicht der gesummten Haus- und Landwirthschaft übergiebt, dabei alle neuerlich be­kannt gewordenen Entdeckungen und Bortheile berücksichtigt und Euch die vielfachen Hülftquellen deutlich lehrt und zeigt, die auch der Erfahrenste unter Euch noch nicht alle so kennt, ja Vft nicht einmal auf sie verfällt, lehrt er Euch Eure Kraft, kennen und sie in einer Zeit benutzen, wo jede Hülfe doppelt willkommen ist; denn der Landmann, der sich den Schulz«, Lebrecht Feldmann zum Borbild wählt, und seinen Haus- und Wirthschaftsbetrieb verständig im eigenen Berufskreise an, wendet, der wird selbst jetzt noch auf einen grünen Zweig kommen und seinen Wohlstand ansehnlich vermehren. Dabei ist der Ankauf dieses lehrreichen Volksbuches durch den so äußerst niedrig gestellten Preis so erleichtert, daß es beinahe jedem Dorf« zur unerläßlichen Pflicht wird, davon ein Exemplar aus der Gemeindekasse anzuschaffen und unter seinen Bewohnern circulire» zu lassen, denn was die Schrift für diesen geringen Preis leistet, wird folgende gedrängte Inhaltsübersicht beweisen.

1. 2. Kapitel. Feldmanns Jugendgeschichte und wie er zuerst zu Grundeigenthum kam. 3. Kap. Wie Feldman» seine Wirthschaft besser einrichtete und den Grund zu allen künftigen Verbesserungen legte. 4. Kap. Wie er sie durch Klee, bau in Ausnahme brächte. S. Kap. Wie F. Esparsette z. Vermehrung d. Biehfutters und Verbesserung seiner Felder an» bauete. 6. Kap. Wie er Luzerne anlegte. 7. Kap. Wie F. seine Wiesen so verbesserte, daß sie daS 3- und 4fache einbrach. ten. 8. 9. 10. 11. 12. Kap. Wie er versumpften, vermoseten und allzutrocknen Wiesen aufhalf, Wiesen - Unkräuter aus, rottete und lauter gute ergiebige Futtergräser bekam. 13. Kap. Wie F. sein Grundeigenthum zweckmäßig und mit Vortheil erweiterte. 14. Kap. Wie er die Dreyfelder-^ in Sechsfelderwirthschaft verwandelte. 15. 16. Kap. Wie er bei einem Theil seiner Ländereien die Wechselwirthschaft einführte, und ein Grundstück nach der Koppelwirthschaft behandelte. 17. Kap. Welche Vortheile er sich durch den Kartostelbau verschaffte. 18. 19. Kap. Wie sich F. durch Erzeugung von allerhand M-.< zelfrüchten, als Munkeln, Kohlrübe», weiße Rüben, Mohren rc., bedeutende Vortheile verschaffte, und welchen Nutzen ei rus dem Anbau des Kopfkohls zog. 20. 21. 22. Kap. Feldmanns einträglicher Erbsen, Linsen-, Saubohnen- und Wicke». Anbau. 23. Kap. Wie er mit Buchweizen schlechtem Lande reichlichen Ertrag abgewann, und dasselbe zugleich verbesserte. 24. 25. Kap. Noch einige Mittel, wodurch F. seine Länderei, besonders nasse Grundstücke, verbesserte. 26. Kap. Wie n ein an einem Bergabhange liegendes, durch große Wasserrisse zum Bebauen unbrauchbar gewordenes Grundstück in guten Stand setzte. 27. Kap. Wie F. durch tieferes Pflügen sein Land verbesserte und ihm ergiebigere Erndten abgewann. 28. Kap. Mittel und Wege, welche er zum vortheilhaften Anbau der Halmenfrüchte einschlug. 29. Kap. Won einigen Halmenfrüch. ten, welche er neben den gewöhnlichen mit Nutzen anbauete. 30. Kap. Sein Raps - und Wiuterrübsenbau. 31. Kap. Wie er auS dem Anis einen schönen Thaler Geld löfete. 32. Kap. Welchen Nutzen F. aus dem Waid zog. 33. Kap. Feldmaus einträgl. Flachsbau. 84. 35. 36. Kap. Welch' großen Gewinn ihm der Hanf- und Mohnbau und die Schminkbohne bracht«. 37. 38. Kap. Feldmann zeugt auch Kümmel und Senf mit bedeutendem Vortheil auf d. Acker. 39. Kap. Der schwedisch« Kaffee wird von Feldmann zu seinem Hausbedarf und zum Verkauf mit vielem Nutzen angebauet. 4o. Kap. Wie sich F. durch Erzeugung von Esparsette»-Kleesaamen jährlich bedeutende Einnahmen verschaffte. 41. Kap. Der Taback verschafft unserm F. eine große Vermehrung seiner Einkünfte. 42. Kap. Wie er durch Anlegung eines Hopfenderges aus einem kleine, Stück Land einen ungeheuern Ertrag zog. 43. Kap. Wie er einem andern Grundstück, das ihm vorher nichts aSwarh durch Anpflanzung von Erlen u. Weiden überaus reichlichen Ertrag abgewann. 44. 45. Kap. Feldmanns Obst- «.Genius«, bau als Quelle einer reichlichen Einnahme. 46. Kap. Feldmanu legt eine Brunnenkreßgelängs an, die ihm jährlich viel «inbringt. 47. Kap. Sämerei- und Pflanzeuerziehung mehren Feldmanns Einkünfte jährlich. 48. 49. 50. 51. K ap. Feld- manns einträgliche Pferde-, nutzbare Rindvieh- und gewinnreiche Schweinezucht 52. 53. Kap. Auch das Federvieh und . Die Bienenzucht bringen ihm viel Nutzen. 54. 55. Kap. Feldmanns holzsparender Stuben- und Heerdofen und seine Dampf­maschine zum Kartoffelkochen. 56. Kap. Allgemeiner Hinblick auf Feldmanns Haus - und landwirthschaftlichen Charakter.

Der unfehlbare Ratten-, Mäuse-, Maulwurfs-, Wanzen-, Motten-, Flöhe- und Mückenvertilger;

«ebst sichern Mitteln gegen Erdflöhe, Schnecken, Raupen, Ameisen, Rornwürmer, Blattläuse, -Heimchen, Ohr­würmer, Wespen, -Hornisse, loteten und Eidechsen in Rollern und Lämmern, Erdkrebse und noch viele an­dere schädliche Geschöpfe. Auf dreißigjährige Erfahrung gegründet. Dritte stark verm. und verbessert« Staffage. Preis geheftet 36 Rr.

Wie wohl es wenige Haushaltungen in Deutschland geben wird, denen^dieses Büchlein nicht gegen diese genannten Haus- feinde die prompteste Hülfe geleistet hätte, so ist doch zu bemerken, daß es durch die zahlreichen Zusätze dieser neuen Suflas« noch sehr an Gemeinnützigkeit gewonnen hat.

Wer MartenProphet

oder die Kunst, aus den Starten wahrzusagen, zur Unterhaltung in müßigen Stunden. Nebst 1 Steindruck Elegant geheftet, preis 18 Lr.

Dieser allerliebste Schwank wird zur heitern und geselligen Uuterhaltung bei den langen Abenden fröhlich daS Seinige bei­tragen und für wenige Groschen reichliches Vergnügen spenden.